2. November 2021

7 Jahre - Mein Überblick


Und schon sitzen wir hier und stellen fest, dass die Zeit seit Corona noch schneller vergeht als eh schon, sodass der Blog inzwischen 7 Jahre alt ist! 7 Jahre... Das ist echt eine wahnsinnig lange Zeit! Ich weiß, ich weiß, das habe ich in den letzten zwei Jubiläumsposts bestimmt auch schon gesagt, aber 7 Jahre sind echt krass. Findet ihr nicht?
 
Jedenfalls schaffe ich es dieses Jahr mal wieder auf den Tag genau, wie es aussieht. Denn am 2. November 2014 habe ich den ersten Beitrag auf diesem Blog geschrieben. Happy Birthday, Blog! :) Wo ich das gerade nochmal schwarz auf weiß vor mir sehe: 2014 kommt mir inzwischen irre lang her vor. 2014 war ich selbstverständlich noch eine andere Jacqueline als heute, denn seitdem habe ich viel gelernt und mich weiterentwickelt. Ich bin keine 17 mehr, ich bin 24 Jahre alt. In diesen Jahren tut sich bei uns Menschen enorm viel, würde ich behaupten. In mancherlei Hinsicht stehe ich an völlig anderen Punkten als früher, aber es gibt auch hin und wieder Momente, wo ich mich genauso fühle wie damals. Vielleicht kennt ihr das von euch selbst? Was ich aber eigentlich sagen wollte: Der Blog ist mittlerweile zu einer Art Chronik geworden und zeigt einige meiner Entwicklungsschritte sehr gut. Nicht alles, was ich vor über einem halben Jahrzehnt geschrieben habe, würde ich heute nochmal genauso schreiben. Zum Glück habe ich nicht alle meine über 500 Beiträge im Detail im Kopf, aber es gibt einzelne Posts oder Aussagen, an die ich mich noch erinnere und wo ich mich aus heutiger Sicht fast ärgere, das jemals so gesehen (und vor allem hier geschrieben) zu haben. Aber hey, es ist nur menschlich, nicht alles zu wissen und dazuzulernen. Auch, wenn ich zum Zeitpunkt der Blog-Erstellung bereits seit knapp zwei Jahren vom Skin Picking wusste, gab es für mich noch viel zu erfahren. Gibt es übrigens auch immer noch! Damals wusste ich es einfach nicht besser und wollte gleichzeitig nur anderen Betroffenen helfen, indem ich ehrlich über meine Krankheitsgeschichte berichte. Das ist heute nicht anders, aber ich habe wie bereits geschrieben viel gelernt: Durch Austausch, durch neue Informationen und nicht zuletzt auch durch eigene Erfahrungen. Deshalb lag es mir für den diesjährigen Jubiläumspost am Herzen, zu erwähnen, dass ich nicht mehr zu 100% hinter ausnahmslos allem stehe, was sich hier auf dem Blog finden lässt. Behaltet bitte immer den jeweiligen Entstehungszeitpunkt der Beiträge im Hinterkopf! Trotzdem sehe ich den Großteil dessen, was ihr hier lesen könnt, nach wie vor so und möchte auch nicht, dass ihr mich jetzt für unaufrichtig haltet. Es ist, wie bereits erwähnt: Dieser Blog ist nur ein Spiegel meiner persönlichen Entwicklung (im Kontext meiner Dermatillomanie). Und das ist etwas, was ich über die vergangenen 7 Jahre gelernt habe.

Vielleicht labere ich nur Blödsinn, heute ist auch nicht wirklich mein Tag, muss ich gestehen. Entschuldigt das. Wir kommen deshalb lieber endlich zum richtigen Rückblick auf das letzte Blogjahr: Was ist seit November 2020 passiert? Falls ihr schon länger dabei seid, wisst ihr, dass ich so versuche, die wichtigsten Geschehnisse einmal zusammenzufassen. Für den Überblick ist das eine tolle Sache, wie ich finde und es ist auch ziemlich interessant, sich die verschiedenen Jahresrückblicke hintereinander durchzulesen. Und wer weiß, vielleicht kann ich dadurch sogar diejenigen etwas abholen, die erst relativ frisch mitlesen.

Mir ist in diesem Jahr danach, mit den mehr oder weniger persönlichen Dingen zu beginnen. Ich habe das hier (bis auf eine Ausnahme) nicht oft oder intensiv thematisiert, aber ich besuche seit Anfang Dezember 2020 ziemlich regelmäßig die Online-Treffen der Selbsthilfegruppe Köln unter der Leitung von Ingrid Bäumer. Hin und wieder moderiere ich seit ein paar Monaten sogar. Ingrid und ich kennen uns schon einige Jahre, ich war auch zweimal vor Ort in Köln bei der Selbsthilfegruppe. Seit Corona gibt es das digitale Format, welches Betroffenen von egal woher erlaubt, an den Treffen teilzunehmen und darüber bin nicht nur ich froh, sondern auch andere Teilnehmer, die nicht aus Köln kommen. Jedenfalls habe ich darüber auch im Dezember schon geschrieben (klick), um euch einen Eindruck davon zu geben, wie die Online-Treffen ablaufen. Demnächst wird es wahrscheinlich noch einen weiteren Post zu diesem Thema geben.

Wo wir schon halb bei Corona waren... Auch bei dieser Thematik bin ich auf meinem Blog sehr zurückhaltend, aber es gibt einen Post (diesen hier), wo ich euch ein wenig davon erzählt habe, wie sehr ich unter der ganzen Pandemie und ihrer Konsequenzen leide. Da mein Leiden sich aber nicht ausschließlich auf meine Dermatillomanie bezieht, bleibe ich dahingehend weiterhin sehr reserviert. Nur so viel: Es hat sich seit dem verlinkten Post nicht wirklich etwas verändert. Ich erlebe immer wieder recht langanhaltende und starke Tiefphasen, wo ich quasi ständig drücke und kratze... Zu sehen zum Beispiel bei den Bildern dieses Beitrags. Da war meine Haut mal wieder sehr schlimm und mein Skin Picking ebenso. Keine gute Kombi.

Eins der besagten Fotos aus dem Post "Schmerz, Entzündung und Trigger"
 
Kommen wir zu einer erfreulicheren Sache: Im Dezember 2020 habe ich überraschenderweise einen Instagram-Account gestartet, der meine Öffentlichkeitsarbeit ein wenig ausweiten und ergänzen sollte. Hier könnt ihr meinen Ankündigungspost dazu lesen. Ich habe im Laufe der darauffolgenden Monate noch zwei Fazits über meine Zeit und Erfahrungen auf der Plattform geschrieben, die ihr bei Interesse hier und hier finden könnt. Da ich bald ein Jahr auf Instagram bin, könnte man schauen, ob es sich lohnt, nochmal ein Fazit zu ziehen und auf weitere Erfahrungen einzugehen. Ich schätze jedenfalls sehr, was Instagram als Plattform im Gegensatz zum Blog für Chancen bzw. Vorteile bietet. Dennoch ist der zeitliche Aspekt nicht zu unterschätzen und das habe ich zuletzt während meines Praktikums gemerkt. Naja, mehr dazu in einem weiteren Fazit.

Mein erstes Foto auf Instagram

Im April habe ich dann eine ganz neue und aufregende Erfahrung machen dürfen: Ich habe nicht nur mein erstes Fotoshooting überhaupt gemacht, sondern auch noch eins, was speziell das Skin Picking und meine Haut verarbeitet und in den Fokus gestellt hat. Das war für mich ein äußerst besonderes Erlebnis, von dem ich mir vorstellen könnte, so etwas in Zukunft mal zu wiederholen. Die Fotos sind auch der absolute Wahnsinn geworden, wie ich finde! Falls ihr das verpasst habt, könnt ihr einfach diesem Link folgen und gelangt zum passenden Post. :)
 
Mein absolutes Lieblingsbild des Shootings
 
In den jährlichen Rückblicken führe ich gerne die Teile meiner Postserien auf, die erschienen sind. Das hilft auch mir selbst dabei, das Ganze zu überblicken und manchmal stelle ich fest, dass ich erstaunlich wenig dazu gepostet habe. Zum Beispiel bei meiner Gastpostserie: Hier ist nur ein weiterer Teil erschienen, aber immerhin schon der zwölfte Beitrag von euch für euch! Und es war ein wirklich toller Gastbeitrag, dessen Inhalt übrigens auch in der SHG Köln immer wieder als Tipp weitergegeben wurde. Das zeigt mir, dass es so wichtig und wertvoll ist, Erfahrungen miteinander zu teilen!

Die liebe Janika hat seit Anfang 2019 meinen Blog unheimlich bereichert, indem sie innerhalb der Postserie "Derma Self Love Club" Beiträge für euch geschrieben hat. Im Januar 2021 gab es einen neuen Teil (Part 11) und im Mai den nächsten (Part 12). Im Sommer hat sie dann ihren eigenen, wundervollen Blog gestartet, der aber inzwischen von ihr entfernt wurde. Weil dieser Blog auch nach jetzigem Stand nicht wiederkommen wird, kann es gut sein, dass sich Janika hier nochmal wieder zeigt. Aber alles zu seiner Zeit, ihr werdet es dann schon erfahren.

Den inzwischen sechsten Teil von "Vorher-Nachher"-Beiträgen habe ich im Februar geteilt (siehe hier). Entstanden sind diese Fotos im Kontext von selbstgemachten Bewerbungsbildern - die waren übrigens für mein Praktikum, welches ich von August bis September gemacht habe. Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, wie Schminke mein Aussehen verändern kann.


So und jetzt kommen wir tatsächlich zu einem dieser Momente, wo ich mich frage "Ehrlich? Hab ich nur so wenig Beiträge innerhalb dieser Postserie veröffentlicht?". Es geht um meine größte Postserie - die zu den Eindrücken meiner Haut. Klar, irgendwie ist jedes Foto eine Momentaufnahme (und damit ein Eindruck) meiner Haut, aber damit habe ich versucht, den aktuellen Stand mal zu zeigen und zwar auch dann, wenn es sonst vielleicht nicht unbedingt viel zu erzählen gab oder kein spezielles Beitragsthema. Jedenfalls ist im Februar und dann im März ein Teil dieser Serie erschienen, danach nichts mehr. :D Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Aber ich hab tatsächlich neulich erst Fotos gemacht, die ich wahrscheinlich für einen weiteren Teil nutzen werde.

Eine weitere wichtige und besonders schöne "Kategorie", wenn man es so nennen möchte, meiner Jahresrückblicke sind all die Dinge, die im Rahmen der Bekanntmachung des Skin Pickings passiert sind. Und das nicht nur von mir selbst, sondern auch ganz generell. Ich versuche ja immer, euch auf dem Laufenden zu halten und euch neue Artikel, Studien und Ähnliches weiterzuleiten. Leider muss ich zugeben, dass ich es im letzten Jahr nicht gut geschafft habe, das im Blick zu behalten, sodass ich davon ausgehe, dass mir ganz sicher was entgangen ist. Besonders bei den Entwicklungen der Forschung habe ich den Überblick verloren... Verzeiht es mir. Trotzdem möchte ich euch von allem berichten, was ich mitbekommen habe, los geht's:

Im letzten Jahresrückblick hatte ich es bereits angekündigt: Es gab ein Youtube-Video, in welchem ich über (mein) Skin Picking sprechen durfte und das ist beim sehr bekannten Kanal "Auf Klo" von funk erschienen. Das ist zweifelsohne eine der größten Chancen gewesen und ich bin nach wie vor super dankbar dafür. Hätte ich zu dem Zeitpunkt schon Instagram gehabt, wäre es da sicher abgegangen... Das Video wird auch immer noch von Menschen geguckt. Falls ihr es verpasst haben solltet, kommt ihr hier auf meinen Post dazu.

Mit diesem Post habe ich euch auf mehrere Online-Artikel etc. aufmerksam gemacht. Und in Sachen Studien habe ich dreierlei an euch weitergegeben: Eine Studie von der Universitätsmedizin Rostock, eine Studie zu drei Selbsthilfetechniken und eine Studie zur Trichotillomanie von der lieben Linda Hollatz. Ich würde sagen, danach kam die Zeit, wo ich den Überblick verloren habe...

Dafür habe ich mal wieder ein neues Medium für die Öffentlichkeitsarbeit testen dürfen: Podcasts. Sind sehr im Trend die Dinger. Zuerst war ich bei der Hautärztin Dr. Karin Forschner zu Gast (klick) und kurz darauf bei der wunderbaren Christina (klick). Christinas Podcast ist ja nur einer ihrer Kanäle, auf denen sie ihre hoch wertvollen Inhalte teilt, aber er ist auf jeden Fall ein Herzstück ihrer Arbeit, würde ich sagen. Außerdem ist auch Christina sehr erfolgreich auf Instagram unterwegs! Checkt einfach mal ihre Webseite aus, wenn ihr mögt.

Hinsichtlich der Versorgung von Betroffenen im Kontext der Selbsthilfe hat sich auch Erfreuliches ergeben. So hat sich in München eine neue Gruppe gegründet und durch die BFRB-Tage will sich nun in Hannover eine neue Gruppe gründen. Darüber habe ich in diesem und diesem Post berichtet. Mit ein wenig Glück und viel Engagement seitens der Verantwortlichen wird es auch noch weitere neue Selbsthilfegruppen geben, aber dazu berichte ich, wenn es soweit ist!

Abgerundet wird das alles durch das Highlight 2021: Die BFRB-Tage (Fortsetzung der Skin-Picking-Tage 2018). Die erste bundesweite Konferenz zu Skin Picking, Trichotillomanie und Co.! Dieses Jahr ganz coronakonform in digitaler Umsetzung via Zoom. Es war trotzdem ein wundervolles Erlebnis, das mir genauso auf ewig in Erinnerung bleiben wird wie die Tagung 2018. Aber bevor ich hier wieder rumlabere, schaut doch bei Interesse einfach bei dem dazugehörigen Beitrag rein. Da könnt ihr lesen, wie es war.

Und wenn ihr jetzt noch nicht genug von mir und meinen Beiträgen habt, kann ich euch beruhigen: Hier stehen nicht nur über 500 Posts frei zur Verfügung, sondern es werden auf unbestimmte Zeit auch noch weitere Inhalte dazukommen. So schnell lasse ich euch nicht gehen, ihr Lieben! :D Ich werde weitermachen und bin irre gespannt auf das, was im achten Blogjahr alles passieren wird. Ich denke immer wieder, ich würde doch schon alles wissen und die bisherigen Erfahrungen könnten nicht getoppt werden. Was für ein Trugschluss! Es gibt bis zum Lebensende etwas zu lernen und zu erleben. Ich freue mich riesig, wenn ihr weiter dabei bleibt und mich und meine Arbeit unterstützt. Übrigens auch super gerne auf Instagram, damit wir mehr Menschen erreichen können! Das wäre doch wunderbar. :)

Vielen vielen und ganz besonders herzlichen Dank für eure Zeit in den vergangenen Jahren! Ich weiß es sehr zu schätzen, dass ihr hier seid. Vor allem weiß ich, dass da noch mehr sind als die eingetragenen 64 Follower meines Blogs. In der Hoffnung, auch nur einer Person da draußen zu helfen, schreibe ich seit 7 Jahren unermüdlich meine Beiträge und das wird nicht aufhören. Auch, wenn meine Zeit weniger wird, bleibe ich hier.

Bis dahin! <3

31. Oktober 2021

Morgendliche Entzündungen

Heute Morgen habe ich etwas gemacht, was ich schon seit vielen Jahren beinahe jeden Morgen mache. Und dennoch verspürte ich den unerwarteten Impuls, dazu mal einen Beitrag zu verfassen... Hier sind wir nun (auch, wenn es inzwischen nachmittags ist :D).

Wenn ihr euch schon länger mit eurem Skin Picking auseinandersetzt, wird euch die Relevanz von Routinen sicher bekannt sein. Bei vielen Betroffenen sind die Morgen- und Abendroutinen besonders risikoreiche Triggersituationen, die meistens zum Ausüben des Verhaltens führen. So auch bei mir. Ich hab das schon hin und wieder gesagt, aber Skin Picking ist in 90% der Fälle das Erste und gleichzeitig Letzte, was mich täglich begleitet. Irgendwie "brauche" ich es, um meinen Tag anständig zu starten und zu beenden.

Gleichzeitig habe ich eine stark fettende Gesichtshaut. Ich wache morgens in aller Regel mit einer dicken Fettschicht im Gesicht auf, die besonders auf meiner Stirn sehr schlimm ist. Meinem Gefühl nach fördert das die Entstehung von Unreinheiten und Pickeln, aber was soll ich machen? So ist meine Haut nunmal. Und mein Skin Picking versteht die Entstehung von Pickeln/Entzündungen über Nacht quasi als Rechtfertigung, das Verhalten auszuüben. Das morgendliche Skin Picking ist für mich eine Art Checkup, um zu sehen, was sich da nachts so gebildet hat und es zu entfernen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich da etwas in meinem Gesicht finde, liegt bei ca. 99%.

Heute war einer dieser Tage, die zu den anderen 1% gehören. Obwohl ich gestern vor dem Schlafen einen schlimmen und langen Drückanfall hatte, habe ich heute Morgen eigentlich nichts großartig finden können. Das ist dann total ungewohnt für mich, müsst ihr wissen. Manchmal ist es so ungewohnt, dass ich der Situation nicht traue und mich quasi getriggert fühle, nochmal genauer nachzusehen, denn da muss ja was sein - ist schließlich meine Haut. Wie kann es auch sein, dass nach einem solchen Abend verhältnismäßig wenige Spuren auf meiner Haut sind? Oder sehe ich sie nur nicht, weil ich den Blick dafür verloren habe?

Ich finde es etwas schade, wenn es so läuft wie heute: Genaueres Hinsehen führt fast selbstverständlich dazu, dass ich doch etwas "finde" und rumdrücke oder im Notfall auch einfach Krusten wegkratze. Dabei könnten diese Tage Chancen sein, mein Checkup quasi mit einem grünen Haken zu versehen und ohne Skin Picking in den Tag zu starten. Wieso verspüren wir Betroffene so oft den Drang, unsere Haut säubern zu müssen? Wieso glauben wir so oft, dass unsere Haut das nicht alleine hinbekommt? Kennt ihr das? Mir geht es so, dass ich das Gefühl habe, ich bin dafür verantwortlich, diesen "Dreck" aus meinem Körper zu entfernen...

Bin gespannt, wie es heute Abend laufen wird. Über den Tag hinweg entstehen bei mir auch manchmal Unreinheiten und Pickel, obwohl das Risiko dafür höher ist, wenn ich geschminkt bin. Heute bin ich ungeschminkt und habe auch ein starkes Bedürfnis danach, in nächster Zeit keine Schminke zu benutzen. Schminke fühlt sich schwer und eklig auf meiner Haut an, wenn es ihr so geht wie momentan. Drückt mir jedenfalls die Daumen, dass meine Haut es heute Abend genauso gut mit mir meint wie heute Morgen. Vielleicht schaffe ich es dann, die Chance zu nutzen!

19. Oktober 2021

Eine kleine Rettung

Was habt ihr so für Methoden, um euch aus euren Sessions, Attacken, Rückfällen (oder wie wir es auch nennen mögen) rauszuholen? Bittet ihr eure Mitbewohner oder Partner drum, zu rufen oder an der Badezimmertür zu klopfen, wenn ihr zu lange braucht? Habt ihr einen Timer im Handy? Fangt ihr an, zu zählen oder Ähnliches? Kramt ihr schnell eine wohltuende Gesichtsmaske oder -creme raus und bedeckt damit eure Haut? Ich hab inzwischen von so einigen Methoden gehört und doch gibt es immer wieder etwas, was ich noch nie zuvor gehört habe. Neulich habe ich von einer Betroffenen gehört, die sogenanntes "Riechsalz" verwendet. Das riecht so streng und markant, dass dieser Reiz sie vollkommen aus ihrer Episode holt und sie quasi erstmal auf Reset gesetzt ist.
 
Von den Methoden abgesehen, liegt die Schwierigkeit wohl eher darin, einen Moment zu finden, wo man für eine Millisekunde aufmerksam ist und genug Kraft hat, jetzt dazwischenzugehen. Darüber kann man auch lange nachdenken und sprechen. Wann kommt dieser Moment? Wie fühlt sich dieser Moment an? Spürt man ihn überhaupt? Was, wenn man ihn verpasst? Ist man schwach, wenn man es nicht alleine schafft, sich aus den Drück-/Kratzanfällen zu holen? Zumindest auf diese Frage habe ich eine Antwort: Nein, ist man nicht!

Auch ich drücke und kratze häufiger mal so lange, bis es zeitlich einfach nicht mehr geht oder ich Schmerzen habe oder Ähnliches. Es braucht also eine Art äußeren Reiz, denn von innen heraus finde ich den Weg aus der Episode in solchen Momenten nicht. Gerade in den letzten Tagen und Wochen erlebe ich fast nur solche Anfälle mit starken Trancezuständen und einem rauschähnlichen Empfinden. Meiner Haut gefällt das natürlich nur so semigut. Ich werde mit offenen Stellen, Entzündungen, Rötungen, Schwellungen und Schmerzen belohnt. Mein Gesicht ist gezeichnet von den ganzen Stunden, die ich zuletzt vor dem Spiegel verbracht habe. Der stabile Zustand von davor ist wie weggepustet.

Hier, so sah ich Mitte August aus (trotz zweifellos massiver Überforderung bzw. Überlastung):


Ja, das ist meine Haut! WAR meine Haut. Wie gesagt ist davon nichts mehr zu sehen. Deswegen kann ich daraus auch keinen "Eindrücke meiner Haut"-Post machen, denn es ist längst nicht mehr der aktuelle Stand.

Neulich hatte ich eines Abends mal wieder einen dieser intensiven Rückfälle und habe irgendwann nur noch irgendwo in meinem Kopf den Gedanken gehört, dass ich schon ewig kein Foto mehr direkt nach einer Episode gemacht habe. Irgendwie verspürte ich das Bedürfnis danach. Ich bin aus dem Bad raus, habe mein Handy geholt und ein Foto gemacht. Das war quasi meine Rettung aus dem Moment. Meine Unterbrechung, die ich brauchte, um dem Spiegel zu entfliehen. Danach bin ich für den Abend nicht mehr ins Bad gegangen, sondern habe das Bild bearbeitet, auf Instagram hochgeladen und eine kleine Bildbeschreibung dazu verfasst. Das Fotografieren hat mich nämlich aus dem Moment geholt, aber die Zeit nach den Rückfällen ist häufig auch nicht leicht, sondern von vielen aufdringlichen negativen Gefühlen geprägt. Um ein Aufkommen dieser Gefühle zu verhindern, habe ich mich also abgelenkt. Auch, wenn die Ablenkung darin bestand, das Geschehene zu sehen und darüber zu schreiben. Egal, es beinhaltete kein weiteres Drücken an meiner Haut. Mission completed, würde ich sagen. Vielleicht sollte ich drüber nachdenken, das noch häufiger zu machen?


Das ist das Bild, was an diesem Abend enstanden ist. An sich habe ich schon schlimmer ausgesehen, das stimmt. Trotzdem ist es jedes Mal wieder genauso hart, mich nach einer (mehr oder weniger ausgeprägten) Hochphase so zu sehen. Wieso ist der Abstieg nur stets so unangenehm und schmerzlich? Wie, als würde man einfach auf den Boden plumpsen oder mies stolpern und sich anschließend auf die Nase legen. "Gerade eben war ich doch noch da oben...", "Wie konnte das schon wieder passieren?" - so in etwa hören sich die Gedanken an, nachdem es plötzlich bergab gegangen ist. Für eine Sekunde nicht aufgepasst und schon hat man stunden-, tage- oder wochenlange Mühen zunichte gemacht. Das fühlt sich so unfair und unverhältnismäßig an...

Aber trotz alledem weiß ich, dass die Auffahrt wieder kommen wird. Ich muss bloß geduldig sein.

Vielen Dank für's Lesen meiner wirren Ausschweifungen. Es werden sicherlich wieder sinnvollere Beiträge kommen.

10. Oktober 2021

BFRB-Tage 2021

Wie angekündigt, werde ich die BFRB-Tage des letzten Wochenendes in einem Beitrag revue passieren lassen, damit auch diejenigen von euch einen klitzekleinen Einblick erhalten können, die nicht teilnehmen konnten. Ich werde aber bestimmt nicht alles wiedergeben können, behaltet das bitte im Hinterkopf. Fotos kann ich dieses Mal logischerweise auch nicht zeigen, da die Konferenz in diesem Jahr online via Zoom stattgefunden hat. Egal, wann ich über die vielen Stunden hinweg ein Foto gemacht hätte - ihr hättet immer nur das Gleiche gesehen: Meinen Laptop auf meinem Schreibtisch. Nicht sonderlich spannend. Deswegen nehmt ihr mir das hoffentlich nicht übel.

Aber fangen wir mal von vorne an. Samstagmorgen um 10 Uhr. Hier fiel der Startschuss für das Tagungswochenende. Christina Gallinat und Ingrid Bäumer als Hauptorganisatoren haben die herzliche Eröffnungsrede gehalten und schon hier war klar: Wow, die Menschen haben Interesse! Wir waren über 100 Leute im Meeting, haben also eine vergleichbare Teilnehmerzahl wie 2018 erreicht. Danach folgten zwei weitere Vortragseinheiten, die ohne Parallelveranstaltung liefen. Zuerst bot Dr. Antje Hunger wie beim letzten Mal vor drei Jahren einen überblickshaften Einstieg in das Thema, um auch alle "Neulinge" abzuholen und alle auf einen Kenntnisstand zu bringen. Nun waren wir bereit für alles, was kommen sollte! Auf den Einstiegsvortrag folgte eine Einheit über "Tricks gegen Ticks" von Stella Schmotz aus dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Sie stellte Selbsthilfetechniken vor, die die von Prof. Dr. Moritz geleitete Arbeitsgruppe Klinische Neuropsychologie dieses Jahr in einem Video für Personen mit körperbezogenen Impulskontrollstörungen erstellt hat. Dazu gibt es übrigens eine ganze Homepage, falls ihr Interesse habt: https://www.tricks-gegen-ticks.de/

Schon stand die Mittagspause an und meine Aufregung stieg langsam. Denn ja, auch dieses Jahr durfte ich wieder als Referent eine Einheit zum Programm der Konferenz beitragen. Dieses Mal wurde es im Gegensatz zu 2018 aber ein Workshop zum Thema Scham - angeregt durch Christina höchstpersönlich (nochmal herzlichen Dank an dieser Stelle!). Der Titel lautete "Skin Picking und Scham: Erfahrungen teilen". Für die Präsentationsfolien habe ich mir viel Zeit genommen, mir Mühe gegeben und Herz reingesteckt. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich mich im Vorfeld dem Thema in der Rolle als Referent nicht ganz gewachsen gefühlt habe. ...Ich habe lange überlegt, ob ich das öffentlich teilen soll, aber ihr wisst ja, dass ich Wert auf Ehrlichkeit, Offenheit und Authentizität lege. Es ist nunmal die Wahrheit: Ich bin keine Expertin zum Thema Scham und erwischte mich vor dem Wochenende oft bei der Frage, ob ich denn überhaupt etwas dazu erzählen könnte, was Mehrwert hat und was die Zuhörenden noch nicht wissen. Zum Glück hat Christina mir hier Mut gemacht und ich habe es dann durchgezogen! Denn als es soweit war, konnte ich nicht glauben, wie viele Personen gerade meinem Workshop zuhören möchten: Über 40 Ohrenpaare waren zu Beginn der Session bereit. Doch das war noch nicht alles! Nach ein paar Minuten waren es 60 und später sogar ganze 70 Menschen, dir mir zuhören und Teil des Workshops sein wollten! Wow. Ich kann es auch jetzt noch nicht fassen. So viel Interesse und Bedarf beim Thema Scham, das muss echt was heißen! Und trotz technischer Schwierigkeiten haben wir einen tollen Workshop gemeinsam gestaltet, denn auch die Interaktivität und Teilnahme aller hat mich umgehauen. So viele Wortmeldungen, so viel Austausch, so viel Offenheit und Vertrauen... Es hat sich alles wunderbar harmonisch von ganz allein ergeben (ganz entgegen meiner Erwartungen!) und zack, war die Stunde auch schon rum und mein Workshop noch nicht mal zur Hälfte durch. UPS. Wir haben uns dem Thema Scham in solch einer Ausführlichkeit gewidmet, dass die Zeit uns davon gerannt ist. Ich empfand es als ein wenig unbefriedigend, die scheinbar so interessierten und auch offenen Teilnehmer des Workshops so mittendrin aus der Session entlassen zu müssen, aber anders ging es nunmal nicht. Immerhin habe ich bis zu dem Zeitpunkt schon wahnsinnig viel gutes Feedback hören dürfen, was mich irre gefreut hat. Umso trauriger, dass wir nicht weitermachen konnten. Als kleinen Trost durfte ich am selben Abend nach 19 Uhr (= eigentlich Ende des Konferenztages) für alle Interessierten, die es einrichten konnten, die zweite Hälfte des Workshops anbieten. Auch hier waren nochmal 30-40 Leute anwesend und deshalb möchte ich mich ebenso hier auf meinem Blog nochmal aus tiefstem Herzen bei allen bedanken, die bei meinem Workshop waren! Ihr wart die Besten, denn ohne euch wäre der Workshop nicht zu diesem schönen Erlebnis geworden!

Doch nun genug von mir. Der Samstagnachmittag und -abend wurde durch die internationalen Referenten recht englischlastig, dafür aber nicht weniger spannend! Auch bei diesen Einheiten zeigte sich wieder die rege Teilnahme aller. Ich besuchte zum Beispiel noch den Workshop von Dr. Christy Garner, der sehr anwendungsorientiert und interessant war. Highlight des Abends - und für mich auch wieder des ganzen Wochenendes - war Liz Atkin mit ihrer Keynote Speech. 2018 beehrte uns Liz bereits in Köln und hat alle in ihren Bann gezogen. Das Onlineformat hat daran absolut nichts geändert, denn auch dieses Mal konnte sie mitreißen, begeistern und noch vieles mehr. Hut ab übrigens an die Verantwortlichen für die erfolgreiche Einladung solch toller und hochkompetenter Referenten! Das wurde bereits nach dem ersten Konferenztag deutlich, aber auch der zweite Tag hatte Einiges zu bieten.

Der Sonntag enthielt etwas, was 2018 noch nicht angeboten wurde: Community-Runden zum Austausch. Es gab eine Runde für Angehörige und eine Runde für Betroffene. Somit haben es die BFRB-Tage möglich gemacht, Selbsthilfegruppen-Luft zu schnuppern. Apropos Selbsthilfe: Zu dem Thema gab es einen eigenen Vortrag von Antonia Peters gemeinsam mit der neuen SHG München. Gleichzeitig lief die Research-Session von Prof. Dr. Jennifer Schmidt und Dr. Christina Gallinat zur Bedeutung des Körperbilds bei Skin Picking. Darauffolgend kam mein erster Einsatz als technische Assistenz bzw. Moderation und zwar bei Nicole Rothmann, die einen Workshop zum Thema "Selbstwert - Selbstbewusstsein - Selbstliebe" angeboten hat. Ihr seht schon: Die Themen und Schwerpunkte waren bunt und ausgewogen gemischt! Mal war es wissenschaftlicher, mal sehr anwendungsorientiert, mal waren wir sehr nah am Thema BFRB's und mal haben wir uns mit quasi drumherumliegenden Themen beschäftigt. So dürfte für jeden etwas dabei gewesen sein. Nach der Mittagspause war nicht zum ersten Mal so ein Moment, wo ich mich am liebsten zweigeteilt hätte: Im Hauptraum hat Linda Hollatz das Thema Hochsensibilität aufgegriffen, während im Breakout-Raum der künstlerisch-kreative Malworkshop von Liz Atkin lief. Weil ich 2018 schon nicht am Workshop von Liz teilnehmen konnte, habe ich mich dafür entschieden. Auch hier wieder eine Erkenntnis, die mich das Wochenende über häufiger begleitet hat: Eine Stunde ist nicht genug! :D Trotzdem hat es allen Anwesenden sehr gefallen. Vor der Abschlussrunde gab es neben einer der beiden Communityrunden noch den Vortrag von Barbara Schubert zum Skin Picking im Kontext von Trauma.

Die Abschlussrunde toppte wenig überraschend alles! Es gab wieder eine "Open-Mic"-Runde, in der alle, die wollten, etwas sagen durften. Und zwar alles, was ihnen zum Wochenende durch den Kopf ging, ihnen auf dem Herzen lag oder Ähnliches. Tja... Hier wurde so viel wunderschönes und berührendes Feedback geteilt, es wurden so viele bewegende Worte gesagt, so viele Kontakte geknüpft, Empfehlungen weitergegeben und Vorhaben in Angriff genommen. Unter Anderem können wir bei Erfolg darauf hoffen, dass nicht nur in Hannover eine neue Selbsthilfegruppe gegründet wird. Wahnsinn! Was sich alles Tolles aus so einer Konferenz entwickeln kann, oder? Für mich war die Abschlussrunde - ähnlich wie 2018 schon - sehr emotional und beinahe magisch. Teilweise war ich wieder zu Tränen gerührt. Es hat mir soooo viel gegeben, diese ganzen Menschen zu hören, wie sie die Tage fanden und was sie alles mitnehmen können. Diese ganze Dankbarkeit hat sich wie ein wohltuender Schleier über mich gelegt und mich mindestens noch den ganzen Abend über warm gehalten. Herrlich. Es war so berührend... Für so viele Betroffene hat sich durch die Konferenz sehr viel verändert, das hat man gemerkt!

Ja, was haben Christina und Ingrid da nur wieder auf die Beine gestellt, oder? Der absolute Wahnsinn! Was für ein riesiger Schritt, den sie mit der Einführung der ersten bundesweiten Konferenz zum Thema BFRB's gegangen sind. Sie ermöglichen damit so vielen Menschen - seien es Betroffene, Angehörige, Forscher, Therapeuten, Psychologen, Ärzte usw. - einen Ort, den es vorher nicht gab. Einen Ort, an dem irre viel geteilt und mitgegeben wird: Wissen, Hoffnung, Zuversicht, Empowerment, Heilung, Informationen, Bereicherung, Inspirationen, Erkenntisse, Verständnis, Verbundenheit, Zusammenhalt, Herzlichkeit, Dankbarkeit, Mut und noch viel mehr Gefühle, die man nicht mehr zusammenfassen kann. Es lässt sich nicht in Worte fassen, was die Konferenz bedeutet. Das meine ich vollkommen ernst! Und ich glaube, jeder, der dabei gewesen ist, wird wissen, was ich meine. Ganz ganz großer Dank an alle! Mir bedeutet es sehr viel, dass es diese Tagung und auch diese wundervolle Community gibt. Ich schätze es sehr wert, Teil davon sein zu dürfen. Und ich freue mich auf weitere Konferenzen in den Folgejahren!

Nun, bevor ich zu sentimental werde... Falls ihr dabei gewesen seid, dann teilt mir doch gerne mit, was eure Highlights und Erkenntnisse waren. Wie habt ihr euch gefühlt? Was nehmt ihr mit?

Sofern noch nicht geschehen, dann nutzt doch auch gerne die Chance, die BFRB-Tage zu feedbacken. Dafür haben wir dieses extra Padlet eingerichtet, um von euren Anmerkungen zu lernen. So können weitere Durchläufe verbessert werden. Dankeschön dafür!

Und wenn ihr euch mal durchlesen möchtet, wie die Konferenz 2018 gewesen ist, dann schaut beim Label "SPTT" vorbei. Dort gibt es auch einige visuelle Eindrücke!

Das war's für heute. Sehr viel zu lesen, entschuldigt. Aber eigentlich hätte ich alles und nichts sagen können: Es ist niemals treffend zu beschreiben.

5. Oktober 2021

SHG-Gründung in Hannover

Ihr Lieben!
 
Am Wochenende waren die BFRB-Tage 2021 via Zoom. Was ein wahnsinnig schönes Wochenende! :) Ich werde noch einen Beitrag über die beiden Konferenztage verfassen, das kommt bald. Aber bis dahin möchte ich euch von einer der tollen Entwicklungen berichten, die sich durch die Tagung ergeben haben.
 
Undzwar möchte die liebe Lea aus Hannover bald eine Selbsthilfegruppe für den Raum Hannover und Umgebung gründen. Yeaaaah, was für tolle Neuigkeiten! Jede weitere Selbsthilfegruppe in Deutschland ist Gold wert und dafür braucht es genau solche engagierten Menschen wie Lea, die bereit sind, das Ganze in die Hand zu nehmen. Doch Lea allein macht noch keine Gruppe, es braucht auch interessierte Teilnehmende. Hier seid ihr gefragt!

Kommt ihr aus Hannover oder Umgebung? Habt ihr Interesse an einem Austausch mit anderen Betroffenen? Möchtet ihr etwas für die deutschlandweite Versorgung mit Selbsthilfegruppen beitragen? Dann meldet euch gerne per Mail bei Lea, sie freut sich! Dafür könnte ihr diese E-Mail-Adresse nutzen: bfrb.hannover@gmail.com.

Ganz viel Erfolg für die Gründung der SHG Hannover!