9. Januar 2023

Welcome 2023

Halli hallo und frohes Neues (muss ich in meinem ersten Beitrag 2023 ja auch schreiben :D)! Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir kommt 2023 schon länger als 9 Tage vor. Es mag daher etwas spät sein, wenn ich heute meine kleine "Neujahrsansprache" halte, aber das ist mein Verschulden und ich hoffe, ihr könnt darüber hinwegsehen. Denn die Message der folgenden Zeilen ist mir ziemlich wichtig!
 

 
Also 2022 liegt jetzt endlich hinter uns - was ein Krampf, oder? Aber es ist geschafft, wir alle sind noch hier und können dem vergangenen Jahr den Rücken kehren, um den Blick auf das zu richten, was vor uns liegt: 2023. Ein weiteres Jahr voller Erfahrungen, Herausforderungen, Hochs und Tiefs, Learnings und Veränderungen. Ich wünsche mir, dass 2023 weiter ordentlich über Skin Picking berichtet wird, mehr Betroffene den Begriff kennenlernen, die Forschung voranschreitet, mehr Behandlungs- und Therapieangebote geschaffen werden und wir alle mindestens einen Schritt weiterkommen auf unserem persönlichen Heilungsweg. Und da sind wir auch schon beim Thema!

Denn in all den Jahren, in denen ich mich schon mit (meinem) Skin Picking beschäftige, durfte ich mehrmals neue Erkenntnisse gewinnen und alte Überzeugungen dafür verwerfen. Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist, dass wir die Erkrankung (sofern sie sich ernsthaft chronifiziert hat) nicht von heute auf morgen loswerden. "Ab morgen höre ich auf" oder "Im nächsten Jahr werde ich endlich skin-picking-frei" sind daher nicht wirklich passende Vorhaben. Ich verstehe natürlich mehr als gut, warum das ein Wunsch bzw. ein Bedürfnis von so vielen Betroffenen da draußen ist. Wenn wir einen Wunsch frei hätten, würden wir doch alle nicht lange überlegen!? So ganz ohne viel Aufwand und Zeit ist es doch bequem! Aber so funktioniert es leider nicht. Die "Morgen höre ich auf"-Falle ist tückisch, denn sie trifft zwar das, wonach wir sehnlichst streben, aber sie ist unerreichbar. Denn keine psychische Erkrankung verschwindet über Nacht.



Daher mein Appell: Lasst uns 2023 kleine Schritte gehen, gerne auch Mini-Schritte. Lasst uns 2023 darauf vertrauen, dass Tropfen für Tropfen irgendwann ein reißender Fluss entstehen kann (eure Fortschritte und Erfolge sind sinnbildlich die Tropfen, die sich über die Zeit summieren). Lasst uns 2023 zu dem Jahr machen, in welchem wir uns für jeden noch so "kleinen" Erfolg feiern! Hier ein paar Beispiele: Ihr habt eine Stunde lang kein BFRB-Verhalten gezeigt? Super, weiter so! Ihr habt einen Morgen/Abend oder eine Risikosituation ohne BFRB-Verhalten oder vielleicht ohne einen mega großen Ausrutscher gemeistert? Großartig! Ihr habt einen neuen Trigger identifiziert, etwas Neues über die Erkrankung gelernt oder euch in Alternativverhalten geübt? Nice, das wird in Zukunft hilfreich sein! Ihr habt euren Mut zusammengenommen und den Müll rausgebracht, seid einkaufen gegangen oder zur Schule/Uni/Arbeit mit weniger oder gar keinem Make-Up? You go girl! Ihr habt es geschafft, euch selbst zu verzeihen oder euch etwas Gutes zu tun? Richtig stark! Ihr habt einmal so richtig auf den Tisch gehauen und eure Grenzen durchgesetzt? This is it, mehr davon! ...

Ich könnte das noch ewig fortführen, aber ich denke, ihr versteht meine Intention. Womöglich fallen euch noch weitere Beispiele ein, die auf euren individuellen Alltag passen.

Wenn ich mich auf den vorherigen Abschnitt beziehen darf, dann möchte ich Folgendes nochmal verdeutlichen: Wir können uns natürlich Großes wünschen und unrealistische Ziele festlegen, aber ganz ehrlich? Wem soll damit denn geholfen sein? Euch selbst ganz sicher nicht, denn ihr sichert euch damit eine weitere Enttäuschung, die ihr vermutlich wieder auf eigenes Versagen zurückführt. Dabei ist es nur logisch, dass ihr nicht von 0 auf 100 alles erreichen konntet. Weil es zu groß gedacht ist! Und hey, wir haben uns wirklich lange genug für willensschwach, undiszipliniert oder falsch gehalten. Oft genug bekamen wir vom Umfeld den Eindruck vermittelt, dass wir selbst der Fehler in der Rechnung seien - ja sogar so lange, bis wir es geglaubt und zu uns selbst gesagt haben. Da brauchen wir wirklich kein einziges zu großes und damit unerreichbares Ziel mehr, was uns in diesen Glaubenssätzen unterstützt. Denn das ist ein Teufelskreis, der uns nur weiter ins Verderben führt. Damit darf und muss also Schluss sein! Wir sind richtig so wie wir sind und dürfen nach all den Jahren neu lernen, wie wir mit uns und der Erkrankung umgehen. Mehr Liebe, mehr Verzeihen, mehr Geduld und mehr Vertrauen. Fünkchen für Fünkchen. Bis wir irgendwann heller und heller strahlen. 2023 setzen wir die Grundlage dafür! Wer ist dabei?

22. Juli 2022

Wofür es sich lohnt

Guten Abend!
 
Vor ein paar Wochen wurde bei uns in einem Selbsthilfegruppentreffen ein ganz bestimmtes Thema angeregt, mit dem wir uns in einem der nächsten Treffen dann auch die vollen 120min beschäftigt haben. Ein spannendes und ziemlich wichtiges Thema! Es treibt bestimmt viele, viele Betroffene immer wieder um - das habe ich auch im letzten Treffen gemerkt, als es wieder aufkam. Deshalb dachte ich mir: Warum verarbeite ich das Ganze nicht mal in einem Blogbeitrag? Auch, wenn es den wunderbaren Austausch, den wir dazu innerhalb der SHG hatten, nicht ansatzweise ersetzen kann (schade, dass ich nicht ein wenig mitgeschrieben habe...), so ist es doch eine kleine Ansammlung von Impulsen zu dem Thema. Denn ich habe mich für die Moderation des besagten Themenabends auch vorbereitet und mich dazu zum Beispiel mit meinem Freund als Angehöriger und der lieben Janika als weitere Betroffene ausgetauscht. Das heißt, ihr werdet in diesem Post hauptsächlich meinen vorbereiteten Input erhalten, der jedoch gerne um eure eigenen Gedanken ergänzt werden darf! Denn vollständig sind diese Überlegungen ganz sicher nicht, das habe ich im Austausch mit den anderen Betroffenen in der Gruppe sehr eindeutig festgestellt.

Doch worum geht es nun? Tja, stellt ihr euch vielleicht manchmal eine oder mehrere der folgenden Fragen?:
 
Wie schafft man es, sich trotz der vielen Rückschläge immer wieder dazu zu motivieren, mit dem Skin Picking aufzuhören?
Warum sollte man überhaupt an sich und dem Skin Picking arbeiten, wenn es doch sowieso immer Tiefphasen und Rückfälle gibt?
Wofür lohnt es sich, sich aufzuraffen und eines Tages frei davon zu sein?
Was kann uns (immer wieder neu) Motivation schenken?

Dann seid ihr hier genau richtig! Darum soll es gehen. Ich glaube, es gibt auf diese Fragen sehr viele hilfreiche und wertvolle Antworten, die bestimmt auch individuell bzw. subjektiv sind. Das ist auch logisch, denn es braucht meiner Meinung nach einen ganz persönlichen Motivator, damit er Kraft hat und funktionieren kann. Was bringt es mir, wenn ich es mit Motivator xy von wem anders probiere, der für mich aber gar nicht passt!? Deswegen möchte ich darauf hinweisen, dass die Arbeit nicht damit getan ist, diesen Post zu lesen. Wenn ihr noch auf der Suche nach Antworten auf die obigen Fragen seid, dann setzt euch ruhig immer wieder damit auseinander und findet euren ganz eigenen Weg. Stellt euch euren eigenen Rucksack mit Gründen zusammen, weswegen ihr auf die Reise geht! Nehmt diesen Rucksack mit und vergesst nicht, welche Kraft er schenken kann.

Zum Einstieg möchte ich zwei, drei Tipps teilen. Der erste Tipp ist ganz schnell abgehandelt: Ich habe euch neulich das neue Buch "Frieden mit meiner Haut" von Ingrid und Christina vorgestellt - in den Geschichten der Betroffenen dürften sich ganz bestimmt viele Anregungen und Inspirationen finden! Ein Grund mehr, sich dieses wunderbare Buch nicht entgehen zu lassen! Übrigens habe ich ein Rezensionsexemplar erhalten und werde euch noch einen Rezensionspost zum Buch verfassen. Jetzt aber erst einmal zu einem anderen Buch, das ich vor einiger Zeit gelesen und auf meinem Blog vorgestellt habe: "Skin Picking. The freedom to finally stop" von Annette Pasternak (inzwischen hat Annette ein zweites Buch veröffentlicht). Auch dieses Buch fand ich in diesem Kontext hilfreich. Falls ihr bisschen mehr darüber erfahren mögt, könnte die kleine Postserie, die ich dazu verfasst habe, eventuell etwas für euch sein (dann hier klicken)? Innerhalb dieser Postserie habe ich verschiedene Kapitel, Aspekte und Übungen aus dem Buch genauer behandelt - zum Beispiel habe ich euch in dem einen Teil auch motivierende Sprüche abfotografiert, die ich aus dem Buch gesammelt habe. Aber es gibt in dem Buch auch eine ganz wunderbare Übung, die ihr machen könnt und die euch zu Antworten verhelfen kann. Innerhalb dieser Übung legt man eine Tabelle mit zwei Spalten und zwei Zeilen an, sodass man vier Felder zum Ausfüllen hat. Diese vier Felder tragen folgende Titel: Pro's of picking, con's of picking, pro's of NOT picking und con's of NOT picking. Ihr überlegt euch also, was für euch persönlich die Vor- und Nachteile am Skin Picking, aber auch die Vor- und Nachteile davon sind, kein Skin Picking mehr zu betreiben. Am Ende erhaltet ihr zwei Felder bzw. streng genommen ein Feld, was euch Motivation schenken sollte: Die Vorteile davon, kein Skin Picking mehr zu betreiben (+ die Nachteile vom Skin Picking). Wenn man sich intensiv Gedanken macht bei dieser Übung, wird man schnell merken, dass viele Bereiche des Lebens berührt werden, die über die sichtbaren Konsequenzen auf der Haut hinausgehen. Körperliches Wohlbefinden, Schlaf, Fokus und Konzentration, Selbstwertgefühl, Sozialverhalten und noch vieles mehr.

So viel zu den Tipps. Nachfolgend liste ich euch ein paar der Ideen von mir, meinem Freund und Janika auf, die wir zu den oben genannten Fragen hatten.
  • Alternativlosigkeit: Das mag im ersten Moment stumpf wirken, aber ganz ehrlich? Es ist doch wahr! Was wäre denn die Alternative und käme sie überhaupt infrage? Nichts tun (quasi "aufgeben") und womöglich trotzdem unter den Konsequenzen leiden, vielleicht sein Leben lang? Drauf warten, dass es sich von allein auflöst? Der Erkrankung und dem Verhalten die vollkommene Macht über sich selbst, sein Leben und das eigene Wohlbefinden geben? Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber für mich klingt das nicht nach einer erstrebenswerten Alternative - das Leben ist zu kurz dafür. Und vor allem: Das Leben geht weiter. Wenn ihr der Überzeugung seid, dass Heilung/Recovery sowieso nicht möglich ist (für euch), dann sage ich euch eins: Doch das ist es! Es gibt ehemalige Betroffene, die zeigen konnten, dass es ein "danach" gibt. Dass es sich lohnt und eine Freiheit auf uns wartet, die wir uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausmalen können. Außerdem darf nicht vergessen werden: Nur in EUCH liegt die Kraft, das Skin Picking zu bezwingen. Niemand sonst kann das für euch erledigen, obgleich ihr selbstverständlich Hilfe auf eurem Weg in Anspruch nehmen dürft. Aber ihr findet die Kraft dazu nicht im außen, das möchte ich sagen.
  • Lebensqualität boostern: Die auf uns wartende Freiheit leitet wunderbar zum nächsten Punkt über. Denn vielleicht stellt ihr euch auch die Frage, ob ihr überhaupt genug leidet, um solche Anstrengungen auf euch zu nehmen? Ob die Auseinandersetzung mit euch selbst und dem Skin Picking eventuell ein zu hoher Preis dafür ist, dass es ja "schon irgendwie geht"? Das kann einem auf diesem langen und beschwerlichen Weg schonmal so vorkommen, daher ist es verständlich, wenn ihr Fragen dieser Art kennt. Aber wenn wir ehrlich zu uns sind, wissen wir, dass es die Anstrengung wert ist. Denn sobald man das Gefühl hat, dass die Erkrankung die eigene Lebensqualität in irgendeiner Art einschränkt, dann ist es bereits lohnenswert! Diese Lebensqualität ist nicht in den Brunnen gefallen; wir können sie uns zurückholen! Wir alle sind es wert, dass wir uns freier fühlen: Weniger bis keine Zeitverschwendung mehr, weniger oder gar kein Versteckspiel mehr, weniger Scham, weniger Schuldgefühle, mehr Lebensgenuss etc. All das können und dürfen wir erreichen bzw. uns zurückholen. Denn wir sind doch so viel mehr als nur Haut und Haare. Hinter unserer äußerlichen Hülle steckt eine ganz wunderbare Seele mit ganz vielen tollen Eigenschaften. Und das Leben besteht genauso aus mehr als aus Sorgen und Ängsten. Dabei zählen selbst die ganz kleinen Dinge, über die wir uns freuen und die wir wertschätzen können, wenn wir unseren Blick entsprechend lenken. Ihr seid nicht nur Betroffene von Skin Picking, ihr seid auch coole/r Schwester/Bruder, bester Partner der Welt, Kind von euren Eltern, Mutter/Vater eurer Kinder, beste/r Freundin/Freund usw.
  • Neue Formen von Emotionsbewältigung und Resilienz kennenlernen: Auch, wenn wir uns das zum aktuellen Zeitpunkt möglicherweise nur schwer vorstellen können, so wartet auf uns ein Leben, in welchem wir andere Wege finden, mit Stress umzugehen und Emotionen zu verarbeiten. Diese neuen Formen von Emotionsbewältigung, Stressmanagement, Resilienz & Co. dürfen wir erforschen, in unser Leben integrieren und erproben. Wir dürfen dadurch spüren, dass wir doch dazu in der Lage sind, uns gesünderen Wegen zu bedienen als nur dem Skin Picking. Kleine Schritte und Erfolge führen zum Ziel und das kann sich extrem ermächtigend und befreiend anfühlen, wenn wir diese Erfahrungen machen und immer wieder über uns hinauswachsen. Wenn wir immer wieder in die Konfrontation gehen, lernen wir viel über uns selbst und bringen das eigene Persönlichkeitswachstum voran. Dieser Lernprozess allein kann es wert sein, nicht aufzugeben. Wir können es schaffen! Und wenn wir das einmal, zweimal, dreimal schaffen, dann schaffen wir es auch wieder. Vielleicht ist das auch ein kleiner Motivator? Alle bisherigen Tiefen habt ihr überlebt, ihr schafft auch weitere Durststrecken.
  • Community: Ihr seid nicht allein! Das kann man nicht oft genug betonen. Ich weiß selbst zu gut, wie tief diese Überzeugung in uns verankert ist, wo wir doch jahre- oder gar jahrzehntelang alleine mit den Erfahrungen, Gefühlen, Gedanken und Herausforderungen waren. Niemand war da, der uns wahrhaftig verstanden hat und uns dadurch zeigen konnte, dass wir kein Alien sind. Deswegen ist die Kraft der Community für mich persönlich definitiv nicht zu unterschätzen! Wir können unsere Erfolge, unsere Wege der Auseinandersetzung, unsere Erkenntnisse und unsere Heilungsgeschichten teilen und uns dadurch gegenseitig Mut und Hoffnung schenken. Die Community ist stark, voller Liebe und Zusammenhalt.
  • Wir wollen die Erkrankung nicht: Das darf auch ganz klar gesagt werden an dieser Stelle! Ja, man kann sich überlegen, was uns die Erkrankung alles gelehrt hat, was sie für Funktionen erfüllt, welche positiven Seiten und Chancen sie bietet (in diesem Post mehr dazu), aber dennoch gibt es zahlreiche negative Aspekte an ihr und das allein kann Grund genug sein. Wir sind oft genervt, wütend, traurig, enttäuscht, verzweifelt, angewidert und noch so viel mehr. Wir hassen den Teufelskreis. Und der Wunsch, frei von diesen Gefühlen und Erfahrungen zu sein, der ist absolut valide und erfüllbar. Die Lektionen, die uns das Skin Picking gelehrt hat, die können wir ja auch in das Leben mitnehmen, in welchem Skin Picking nicht mehr (wirklich) existiert.
  • ...
Und was gibt es nun für Motivatoren, fragt ihr euch? Was kann euch motivieren, was dürft ihr in euren Rucksack packen? Tja, diese Liste anzufangen, wäre eine ganz eigene Aufgabe... Die kann wirklich unendlich lang sein und aus materiellen Dingen, aus Erinnerungen, aus Glaubenssätzen und noch vielem mehr bestehen! Eventuell findet ihr in der Postserie "Motivation gesucht?" Inspirationen dafür. Ich bin mir sicher, dass ihr euch in eurem Zuhause umschauen oder im Gedächtnis kramen und schon einige Dinge finden könnt. Und wenn ihr noch keinen Grund gefunden habt, für den es sich lohnt, dann macht euch bitte keinen Stress! Ihr könnt und werdet diese Gründe noch finden. Ihr habt noch so, so viel Zeit dafür! Das Leben gibt uns immer wieder neue Gründe, für die es sich lohnt, zu kämpfen. Sei es in Form von Menschen und Begegnungen, neuen Erkenntnissen, einschneidenden Erlebnissen, Träumen und Wünschen oder Ähnlichem.

Ich hoffe, dieser Beitrag hat euch gefallen und darüber hinaus vielleicht sogar geholfen. Es ist bestimmt deutlich geworden, dass das ganze Thema mehr eine Reise als eine Station ist. Ich wünsche euch das Allerbeste auf eurer eigenen Reise!

15. Dezember 2020

Motivation gesucht? - 10

'N Abend!
 
Wow, wie bitte? Der letzte Part dieser Postserie ist über eineinhalb Jahre her!? Gefühlt liegt der nicht halb so weit entfernt... Aber gut, umso mehr ist es Zeit für einen neuen Teil.

Dieses Mal aber nur ein kleiner Motivationsbeitrag. Ich weiß nicht, ob ihr Radio hört und wie sehr ihr da auf die Lieder und Liedtexte achtet, aber es gibt da ein Lied mit einer so wundervollen Message... Das musste ich euch einfach zeigen - auch, wenn die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ihr das Lied bereits kennt. Jedoch will ich euren Fokus wirklich auf die Lyrics richten: Verinnerlicht mal ganz genau und intensiv, was mit diesen schönen Worten gesungen wird. Sollten wir nicht alle ein bisschen mehr danach leben? Für unsere Mitmenschen, aber vor allem auch für uns selbst. Schaut mal genau hin, wie sie die Message erst auf sich bezieht und dann nach außen für uns alle formuliert. Let us see all the colors of your heart!

 
Link zum Youtube-Video vom Lied: https://www.youtube.com/watch?v=kEZRjU4zFyU


Songtext (was ich besonders wichtig finde, ist fett markiert):
 
Cut your hair, but never too short
Use your make-up to cover your flaws
Ah
Can i just be me?
Take a seat, and fit in the crowd
Say your piece, oh, but never too loud
Ah
Can i just be me?
And what if
I came to peace with
All of the pieces
That make me whole
What if the mirror on the wall
Would tell me
 
Oh, you’re a piece of art
Own your flaws and your pretty scars
Let me see the colors of your heart
Show me who you are
Oh, you're a piece of art
Beautiful in the way you are
Let me see the colors of your heart
Show me who you are
 
Show me who you are
Show me who you are aha
Show me who you are
Let me see the colors of your heart
 
I know it’s hard when you never fit in
So you hold back on everything
Ah
That’s not who you are
Be yourself, wear your heart on your sleeve
Shine your light, everybody can see
Ah
This is who you are
And what if
You came to peace with
All of the pieces
That make you whole
What if the mirror on the wall
Would tell you
 
Oh, you’re a piece of art
Own your flaws and your pretty scars
Let me see the colors of your heart
Show me who you are
Oh, you're a piece of art
Beautiful in the way you are
Let me see the colors of your heart
Show me who you are
 
Show me who you are
Show me who you are aha
Show me who you are
Let me see the colors of your heart
 
And what if
You came to peace with
All of the pieces
That make you whole
What if the mirror on the wall
Would tell you
 
Oh, you’re a piece of art
Own your flaws and your pretty scars
Let me see the colors of your heart
Show me who you are
Oh, you're a piece of art
Beautiful in the way you are
Let me see the colors of your heart
Show me who you are
 
Show me who you are
Show me who you are aha
Show me who you are
Let me see the colors of your heart
 
________________________
 
"I came to peace with all of the pieces that make me whole". Stark, richtig stark. Dieser eine Satz sagt alles für mich. Ich predige ja immer mal wieder was von Selbstakzeptanz und Selbstliebe, aber für wen das nicht so richtig was ist, für den ist vielleicht diese Sicht der Dinge passender? Wir sollten mit uns selbst Frieden finden und zwar mit ausnahmlos allen Teilen unseres Selbst. Das heißt nicht, dass wir aufhören, an uns zu arbeiten, nach Neuem zu streben und jeden Tag eine bessere Version von uns sein wollen! Das heißt bloß, dass wir die Waffen, die wir vielleicht seit Jahren gegen uns richten, endlich fallen lassen und einen Friedenspakt schließen. In diesem Sinne...


29. April 2019

Motivation gesucht? - 9

Einen wunderschönen guten Abend wünsche ich euch!

Ich möchte euch erzählen, was mich neulich motiviert und angespornt hat und mich hoffentlich auch weiterhin dazu motivieren wird, das Skin Picking auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Es ist schon ein sehr persönlich Motivationsauslöser, aber vielleicht trifft meine Situation auch bei euch zu und ihr könnt euch vorstellen, dass ihr ähnliche Kräfte daraus ziehen könnt.

Was wäre einfacher, als euch diese Motivation schlicht und ergreifend zu zeigen?

April 2014

April 2015

März 2013

November 2013

Juni 2014

Das bin alles ich - aus welchen Zeiten die Fotos stammen, könnt ihr den Bildunterschriften entnehmen. Und ja, was für ein Unterschied! Das war mal meine Haut!? Unvorstellbar. Auch, wenn sie auf fast allen Fotos geschminkt ist, erkennt man, wie verhältnismäßig rein sie war. Wie hübsch und erwachsen ich aussehe, obwohl ich doch erst 15/16/17 war. Heute mit 21 Jahren sehe ich in meinen Augen aus wie 14 und meine Haut ist für die Tonne. Absolut kein Vergleich.

Natürlich macht mich dieser Anblick traurig... Weil ich die Haut und das Aussehen der Zeit zurück möchte. Ich fühle mich heute nicht mehr so schön wie früher und das trotz meiner gewachsenen Reife und festen Selbstsicherheit. Außerdem bereue ich, dass ich die Schönheit meiner Haut damals nicht gesehen habe. Dass ich mich beschwert habe - heute sehe ich zurück und frage mich nur, worüber ich mich bloß beschweren konnte. Mein heutiges Ich kann sich diesen Zustand im Moment nur wünschen. Aber andererseits sind diese Bilder von damals auch eine große Motivation, die mir zeigt, dass es möglich ist, wieder zu diesem Punkt zurückzukehren. Klar, bestehende Narben werden nicht wie von Zauberhand verschwinden, aber ich kann mir ein vergleichbares Hautbild erkämpfen! Ich WILL wieder so aussehen. Mehr nicht.

Um das wieder zu können, muss ich tätig werden. Es liegt in meiner Hand. Nachdem ich neulich diese Fotos betrachtet habe, gewann ich ein hohes Maß an Willensstärke und konnte Erfolge verzeichnen. Weil ich so stark daran gedacht habe, wie es ist, wieder so auszusehen. Weil ich mich so sehr danach sehne...

19. November 2018

Motivation gesucht? - 8

Ja, hi! Guten Abend! :)

Über ein Jahr ist der letzte Teil meiner Postserie "Motivation gesucht?" her. Ich denke mir immer, dass viele Themen nicht so richtig in die Serie passen oder nicht gut genug dafür sind. Aber heute habe ich ein schönes Video für euch, für das ich erst keinen Titel gefunden habe - bis mir klar wurde, dass es sich wunderbar als neuer Teil meiner Motivationsreihe eignet!

Es geht um die amerikanische Youtuberin Lex vom Kanal "Madeyewlook", die ich euch noch nie vorgestellt habe, weil sie auch nichts mit Skin Picking oder Trichotillomanie zu tun hat. Jedoch gucke ich sie schon seit vielen Jahren, weil ich sie einfach extrem cool und lässig finde. Sie ist eine irre liebevolle Person, die sich gegen Mobbing und für Diabetes einsetzt und für ihr Leben gerne Bodypaint macht. Eine tolle Künstlerin! Nun hat sie seit langer Zeit mal wieder ein emotionaleres und persönlicheres Video hochgeladen und als ich es gestern sah, habe ich sie mal von einer neuen Seite gesehen und war sehr berührt.


Der Link: https://www.youtube.com/watch?v=BtPpiC9xq8A

Im Prinzip handelt das Video davon, dass diese so erfolgreiche junge Frau in ihr altes Zuhause zurückkommt, wo sie aufgewachsen ist und wo sie weder Youtube, noch irgendwelche Freunde hatte. Wo sie in der Schulzeit gemobbt wurde, sich nur zurückzog und ihre Flucht in die Kunst gefunden hat. Dieses überwältigende Flashback, was Lex dort erlebt, führt ihr vor Augen, was sie alles geschafft und erreicht hat und wo sie heute steht. Dass die Dinge in ihrer Vergangenheit vielleicht aus einem bestimmten Grund passiert sind und dass sie dadurch gewachsen ist. Sie sagt sogar, dass sie durch all die schlimmen Dinge, die ihr passiert sind, gelernt hat und das Gelernte jetzt nimmt, um anderen Menschen ein Lächeln in's Gesicht zu zaubern und ihnen zu helfen. Das lässt sie ein starkes Gefühl von Dankbarkeit spüren und auch realisieren, dass man nie alleine ist.

Ihre Message: Egal, was du gerade durchmachst, du wirst es überstehen! Am Ende wirst du froh und stolz sein, alles gemeistert zu haben und du wirst auch einen Sinn hinter allem sehen. Mach etwas Positives draus und bring es in die Welt!

Ja, das Ende hat mich einfach so gepackt und auch sehr motiviert. Deswegen ist das Video der achte Teil für diese Postserie. Hoffentlich motiviert es euch auch!

8. Juli 2017

Motivation gesucht? - 7

Einen schönen guten Abend wünsche ich euch!

Heute nehme ich mir mal wieder ein bisschen mehr Zeit für meinen Blog, indem ich endlich meine Motivations-Postserie weiterführe! In diesem Teil wird es um Selbstliebe und Selbstachtung im Allgemeinen gehen. Das steht natürlich in enger Verbindung mit unserem Selbstbewusstsein, wozu ich schon ein paar Zeilen (unter Anderem in meiner eigenen Geschichte) verfasst habe. Doch nun gehe ich ganz konkret auf die Liebe zu uns selbst ein...


Ganz zu Beginn möchte ich etwas klarstellen: Ich bin weder ein Seelsorger, noch bin ich perfekt. Wie jeder andere Mensch kämpfe auch ich mit dunklen Tagen und mit meinen eigenen Schattenseiten. Doch gerade deswegen verfasse ich diesen Post heute - weil ich mir selbst immer wieder ein Beispiel an den heutigen Worten nehmen kann und will! Es geht hier auch nicht um DIE perfekte Anleitung für das einwandfreie und glückliche Leben, denn die gibt es nicht. Stattdessen geht es um kleine Tipps und hoffentlich inspirierende Worte, die uns dazu verhelfen, uns selbst näher zu kommen. Denn wenn wir uns selbst nahe sind, fällt es uns auch viel leichter, beispielsweise mit unserer Dermatillomanie umzugehen.

Die Selbstliebe ist heutzutage ein schwieriges Thema. Wir stehen jeden Tag vor einem Dilemma der Gesellschaft: Auf der einen Seite gibt es massenweise Ideale, die uns vorgeben, wie wir zu sein haben und wenn wir nicht so sind, dann wird uns (teilweise indirekt) vermittelt, dass wir uns verändern sollen. Auf der anderen Seite wird selbstbewussten Menschen, die sich selbst lieben, schnell Egoismus und Arroganz unterstellt, sodass wir vielleicht das Gefühl bekommen, es wäre falsch, für eigene Ziele und Träume zu kämpfen. Doch statt uns ständig zu vergleichen oder uns verändern zu wollen, sollten wir einzig und allein auf uns selbst hören. Selbstliebe ist kein Egoismus und auch keine Arroganz, sondern ein lebenswichtiges Attribut! Dazu habe ich erstmal ein paar einfache Zitate und Sprüche aus dem Netz zusammengesammelt.

"Was auch kommen mag, die Liebe zu sich selbst ist ewiglich - sofern wir dazu imstande sind,
sie uns selbst zu geben."

"Erkenne deinen eigenen Wert, achte und liebe dich, so wie du bist und du hast den Schlüssel
zu Lebensfülle, Glück und Erfolg gefunden!"

"Die meisten Menschen gehen nicht am Leben zugrunde, sondern an einer
unglücklichen Liebe zu sich selbst."

"Das Geheimnis der Selbstliebe liegt nicht darin, sich immer mehr zu lieben,
sondern darin, sich immer weniger zu hassen."

"Wenn du versuchst, es jedem recht zu machen, hast du bestimmt einen dabei vergessen:
Dich!"

"Es ist nicht leicht, Glück in sich selbst zu finden, aber unmöglich,
es anderswo zu finden."

"Wenn du die eine Person suchst, die dein Leben verändert, dann hör auf zu suchen
und schaue in den Spiegel!"

 "Selbstliebe ist ein großer Schritt hin zum Altruismus
und weg vom Egoismus."


Manche von euch denken sich bestimmt, dass solche Sätze leicht dahergesagt sind. Doch wenn man sie mehrmals liest und darüber nachdenkt, erkennt man in ihnen eine Bedeutung. Undzwar erkennt jeder Mensch seine eigene, individuelle Bedeutung in ihnen. Versucht es!
Falls euch diese Sprüche allerdings zu theoretisch sind, dann habe ich eine Alternative für euch. Ich habe ein bisschen gelesen und mir ein paar Gedanken gemacht, woraus eine kleine Sammlung an Tipps entstanden ist. Auch die sind natürlich nicht auf jeden Einzelnen anwendbar, jedoch hoffe ich, dass etwas Nützliches für euch dabei ist!

Finde Eigenschaften an dir, die du magst!
Das ist der wohl einfachste und am meisten unterschätzte Tipp, den es gibt. Nehmt euch Stift und Papier und notiert euch ganz ernsthaft Charakterzüge, die ihr an euch selbst mögt. Wenn ihr dazu einen Anstupser braucht, fragt eure Lieben, was sie am meisten an euch mögen. Jeder hat wertvolle Eigenschaften! Wenn ihr diese notiert, erkennt ihr, dass ihr tolle Menschen seid, die Liebe verdient haben.

Finde Dinge, die du erreicht hast und worauf du stolz oder wofür du dankbar bist!
Auch hier ist es möglich, sich zur Hilfe Stift und Zettel zu nehmen. Es mag zu Beginn schwer sein, doch wenn man intensiv überlegt und in die Vergangenheit schaut, dann wird man bald etwas finden, was man erreicht hat oder worauf man stolz ist. Das können ganz unterschiedliche Dinge sein, es ist nur wichtig, dass sie eine Art "Meilensteincharakter" in eurem Leben spielen. Anschließend kann man Dinge notieren, für die ihr dankbar seid.

Tue das, was DIR gut tut und was du gut kannst!
Hierbei geht es darum, sich auf seine Stärken und auf seine Talente zu konzentieren. Was macht ihr gerne und mit viel Leidenschaft? Was könnt ihr so richtig gut? Tut dies und genießt es! Völlig egal, was Andere davon denken. Es ist für euch. Jeder hat Talente und diese zu erkennen und auszuleben ist sehr wichtig! Das nimmt einem das Gefühl, nutzlos zu sein.

Versuche, in deinen Schwächen etwas Positives zu sehen!
Ich gebe zu, dass dies ein ziemlich heikler Punkt ist. Seine eigenen Ecken und Kanten sieht man schnell pechschwarz und ohne Vorteile. Doch wenn ihr genauer drüber nachdenkt, ist es möglich, in euren Schwächen etwas Positives zu sehen. Dazu muss man natürlich etwas pfiffig sein und diese eventuell nur umdrehen. Ein Beispiel: Eure Mitmenschen nervt, dass ihr häufig hibbelig seid und ihr nicht stillsitzen könnt? Hey, ihr habt eben viel Power, die muss irgendwo hin!

Verzeihe dir Fehler und sehe in ihnen den Ansporn, es besser zu machen!
Fehler macht jeder von uns, sie sind normal. Doch das Leben ist zu schade, um sich an ihnen festzuhalten und ihnen nachzutrauern. Irgendwann ist es an der Zeit, sich selbst zu vergeben und sich darauf zu fokussieren, es beim nächsten Mal besser zu machen. Denn dafür ist es nie zu spät!

Lebe deine Gefühle!
Ja, wir alle sind Menschen und wir alle haben Gefühle. Und auch, wenn wir glauben, dass uns Gefühle verletzlich machen, ist das Gegenteil der Fall: Gefühle zu erkennen und sie wahrzunehmen ist wichtig und macht uns stark! Auch negative Gefühle sollten nicht verdrängt, sondern gelebt werden. Denn je mehr wir unsere Gefühle ablehnen, desto mehr schneiden wir die Kommunikation zu unserem Inneren ab. Dadurch werden wir uns fremd. Also: Seid offen für eure Gefühle und lebt sie aus, bis sie abgeklungen sind.

Umgib dich mit Menschen, die dich wertschätzen!
Ein etwas anderer Punkt, der eventuell mehr Arbeit erfordert. Schaut euch euren Freundeskreis und eure sonstige soziale Umgebung mal genauer an und überlegt, ob es Menschen gibt, die euch nicht so gut und aufmerksam behandeln. Stellt diese in Kontrast zu denen, die immer für euch da sind und die euch so lieben, wie ihr seid. So erkennt ihr, wen ihr vielleicht aus eurem Leben streichen oder auf wessen Worte ihr nichts geben solltet. Wer uns nicht gut tut, den brauchen wir nicht.

Lobe dich selbst und feiere deine Erfolge und guten Taten!
Ein kleiner Alltagstipp, der leider schnell vergessen wird. Denn selbst wenn wir erfolgreich im Leben sind, übergehen wir ganz oft, uns selbst dafür zu loben. Auch kleine gute Taten sind lobenswert, macht euch das immer wieder auf's Neue bewusst. So schätzt ihr euch selbst und das Gute in eurem Leben. Belohnt euch!

Nimm dir Pausen und tu dir was Gutes!
Das ist gerade für die unter uns, die ihrem ständigen Perfektionismus und dem Arbeitseifer nur schwer entgehen können. Egal, wie ernst das Leben manchmal ist und wie viel Stress wir haben: Pausen sind unabdingbar! Wir brauchen hin und wieder Erholung, um uns wieder "aufzuladen". Ganz besonders effektiv ist es dabei, sich hin und wieder zu verwöhnen oder sich etwas zu gönnen.

Sieh es positiv und lächle!
Eine negative Grundeinstellung ist im Leben selten hilfreich, da wir uns damit schnell selbst im Weg stehen. Wer gleich vom Schlimmsten ausgeht, erlebt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch das Schlimmste. Ich sage nicht, dass wir im Idealismus leben sollten, sondern dass eine positivere Einstellung zu unserem Leben und zu uns selbst genügt. Das macht uns vieles einfacher. Und wenn ihr damit anfangt, lediglich mehr zu lächeln. Das bringt sofort etwas!



Zum Ende gibt es nochmal einen ganz speziellen, nicht ganz so ernst gemeinten Rat: Ihr fühlt euch mal wieder schlecht mit eurem Aussehen? Dann schaut euch auf eurem PC/Handy/whatever Fotos von euch an, die ihr superschön findet. Ihr habt keine derartigen Fotos? Dann schminkt euch, zieht etwas an, worin ihr euch wohl fühlt und macht welche! Das lässt ein gutes Gefühl in euch hochkommen, versprochen. Ich habe das letztens auch mal wieder gemacht - die Ergebnisse davon seht ihr an den eingebundenen Bildern. Etwas Schminke, ein nettes Oberteil, eine ansprechende Umgebung und ein großes Lächeln...schon gefalle ich mir. :)


Die vergangenen Teile dieser Postserie findet ihr hier. Das war's für heute, ich verabschiede mich.

31. Juli 2016

Motivation gesucht? - 6

Hallo und willkommen zu einem neuen Motivationspart!

Ich weiß nicht, aber nach den vielen emotionalen, persönlichen und teils traurigen Posts der letzten Zeit wollte ich mal wieder etwas Licht in's Dunkel bringen und euch erheitern. Deswegen gibt es dieses Mal eine Reihe von Link- oder Videotipps und Internetseiten, die ihr zum Thema Skin Picking/Haut/Mental Health anschauen und besuchen könnt. Das meiste habe ich mir über die vergangene Zeit notiert und gesammelt, sodass ich es gebündelt an euch weitergeben kann. Lasst euch inspirieren, motivieren, beruhigen und ablenken. Viel Spaß dabei!


1. https://www.youtube.com/watch?v=WeratXM78XA
Dieses Video ist eine Zusammenstellung von kleinen Geschichten vieler Menschen, die von Akne betroffen sind. Sie erzählen, was es mit ihnen macht und wie sie sich fühlen. Sehr emotional, aber leider auch ein wenig negativ. Falls ihr aber nur mal merken wollt, dass ihr nicht allein seid, dann schaut rein!

2. https://www.youtube.com/watch?v=ZpXw3aWqVLU
Achtung, dieses Videomaterial könnte triggernd sein, daher lest dies bitte vorher: Hier geht es - ähnlich wie bei Nummer 1 - um Geständnisse verschiedener Personen. Dieses Mal betrifft es nicht das Thema Akne, sondern das selbstverletzende Verhalten. Wieder werden unterschiedliche Gefühle und Gedanken dazu geäußert, die erst am Ende positiver werden.

3. https://www.youtube.com/playlist?list=PL0PtUxA4JeEKTmgZv0hvTC8BoHuXF1luz
Unter diesem Link findet ihr die komplette Playlist "Mental Health Week" des Youtubekanals BuzzFeedYellow, wenn ihr euch dafür noch näher interessiert. Dort werden verschiedenste Themen unter die Lupe genommen.

4. https://www.youtube.com/watch?v=3KmV-zy6Zxc
Vielleicht kennt ihr dieses wundervolle Video und diese junge Dame schon, aber ich musste es einfach mit in die Sammlung nehmen, da ich letztens wieder drauf kam und es mich so berührte... Zu sehen ist Cassandra (Model und Youtuberin), die an Akne leidet und dies im Video "gesteht", indem sie sich abschminkt. Gegen Ende wird auch sie sehr emotional, das nimmt einen einfach mit!

5. http://frauenheute.com/2015/08/07/magst-du-dich-jede-frau-sollte-das-sehen/
Ein Artikel, wo ich gar nicht mehr weiß, wie ich darauf kam... Naja, egal. Das Thema des Artikels ist Schönheit, Selbstbewusstsein und die Auseinandersetzung mit Schönheitsidealen. Beim Lesen des Artikels wird schnell klar, dass die Absicht dahinter ist, die Leserin von ihrer eigenen Schönheit zu überzeugen. Das wird auch mithilfe eingefügter Videos erreicht, die eine unglaublich starke Wirkung haben, wie ich finde. In dem einen Video lassen sich z.B. Frauen von einem Phantombildzeichner nach eigener und fremder Beschreibung zeichnen. Die Ergebnisse werden am Ende verglichen und sind verblüffend! Mir ging es nach dem Lesen des Textes und dem Schauen der Videos gleich viel besser.

6. https://www.youtube.com/watch?v=L3SPPsQ5xwU
Auch dieses Video ist (aus gutem Grund) relativ bekannt. Sechs sehr unterschiedliche Frauen nehmen an einem kleinen Experiment teil, wo sie zu Beginn geschminkt sind und sich dazu äußern, was Make Up für sie bedeutet. Im Laufe der Zeit schminken sie sich ab, äußern sich zu ihrem ungeschminkten Ich und motivieren damit, sich selbst besser in der eigenen Haut zu fühlen. Es wird deutlich gemacht, dass es ok ist, nicht perfekt zu sein und Fehler zu haben!

7. https://www.youtube.com/watch?v=NpiGbJSYdqQ
Natürlich dürfen Videos von Beckie nicht fehlen, haha. Ihr dürftet sie inzwischen ganz gut kennen, da ich sie mehr als einmal vorgestellt habe. Obwohl sie hauptsächlich mit Trichotillomanie kämpft, hat sie auch ihre Dermatillomanie-Phasen. In diesem Video spricht sie darüber, dass es ihr hilft, eine ganz besondere Art von Videos zu schauen. Nämlich Videos, wo man zusieht, wie Pickel an einer anderen Person professionell ausgedrückt werden. Es wirkt beruhigend auf sie und vielleicht hat es auf euch ja eine ähnliche Wirkung, probiert es aus! Für mich ist es übrigens nichts, aber das muss nichts heißen.

8. https://www.youtube.com/watch?v=FYBsUGSX_2I
Ein weiteres, kurzes Video von ihr, wo sie darüber spricht, dass es manchmal schwer ist, an einer psychischen Erkrankung zu leiden. Dass man sich manchmal mit unmöglichen Leuten rumschlagen muss, die kein Verständnis zeigen (können). Aber sie betont auch, dass es uns stärker macht und wir bloß weiterkämpfen sollen. Ganz meine Meinung!

9. https://www.youtube.com/watch?v=RMdprkWILYE
Hier gibt Beckie sogenannte 'Trich Tips' für die Klausurenphase. Ja, sie sind eigentlich auf die Trichotillomanie bezogen, lassen sich teilweise aber leicht auf die Dermatillomanie übertragen, da es im Großen und Ganzen um die Beschäftigung der Hände geht. Generell kann ich euch nur empfehlen, regelmäßig bei ihrem Account vorbeizuschauen!

Zu guter Letzt gebe ich euch noch drei Facebookseiten weiter. Ich bin zwar selbst nicht bei Facebook angemeldet, aber ich gucke trotzdem hin und wieder rein, um auf dem neuesten Stand zu sein. Manchmal entdeckt man da auch interessante Dinge. ;)

https://www.facebook.com/Dermatillomanie
https://www.facebook.com/inmeinerhaut/
https://www.facebook.com/Skin-Picking-Selbsthilfe


So, das war es dann auch schon. Ich hoffe, dass ich euch ein wenig unter die Arme greifen konnte und ihr etwas darunter gefunden habt, was euch nun besser fühlen lässt. Denkt immer dran: Ihr seid nicht allein!

Die vorherigen Teile dieser Postserie könnt ihr entweder oben bei der Seite "Auf einen Blick" finden oder unter dem Label Tipps.

8. Oktober 2015

Motivation gesucht? - 5

Hi, so schnell sieht man sich wieder! :)

Ich habe gerade mal wieder abgecheckt, ob die wenigen Youtuber, die ich gucke, neue Videos haben und habe da doch tatsächlich etwas Sehenswertes für euch gefunden. Und weil ich der Meinung bin, dass es immer hilft und immer motiviert, Eindrücke von anderen Betroffenen zu sehen, mache ich aus diesem Video einen neuen, kleinen Part zu meiner "Motivation gesucht?"-Reihe.

Die Rede ist von der sympathischen Youtuberin Kiera Rose - ich bin mir nicht sicher, ob ich sie bereits vorgestellt hatte. Hauptsächlich dreht sie Videos über vielseitige Dinge ihres Alltags, aber manchmal erzählt sie auch über persönlichere Dinge. Unter Anderem hat sie im Januar diesen Jahres ihr erstes Video über ihre Dermatillomanie gedreht, was ihr hier finden könnt:

https://m.youtube.com/watch?v=23Qup1f1BEE

Nun, nach über 9 Monaten, gibt es ein ausführliches Update über ihren momentanen Zustand. Vielleicht erfahrt ihr nicht unbedingt etwas Neues, aber das muss ja auch gar nicht sein. Es geht einfach nur darum, ganz direkt zu merken, dass es noch andere Menschen mit den selben Gefühlen und Gedanken gibt. Dass man nicht alleine ist. Das hilft einem immer, auch mir hilft es jetzt noch sehr! Ich bin da sowieso sehr interessiert und immer auf der Suche nach mehr Geschichten. Es ist doch faszinierend, wie unterschiedlich Menschen mit demselben Problem umgehen und wieviele verschiedene Tipps es gibt. Naja, lange Rede, kurzer Sinn: Guckt einfach rein! Es lohnt sich!

https://m.youtube.com/watch?v=EBQaG8dCM8oo

Bis die Tage! Haltet die Ohren steif.

26. Juli 2015

Motivation gesucht? - 4

Einen schönen Sonntagabend wünsche ich euch!

Motivation... Sie kommt und geht, ist vollkommen unbeständig. Sie kann ganz plötzlich und unerwartet kommen, aber auch genauso plötzlich wieder schwinden. In meinen Augen kann man immer Motivation gebrauchen und das gerade dann, wenn man da sitzt und kann sich schlicht und einfach nicht motivieren kann, egal, was man versucht... Was liegt in solchen Situationen am nächsten bzw. was kann man dann gut machen? Richtig: Im Internet surfen und Gleichgesinnte suchen, von dessen Erfahrungen man lesen kann. Wenn man quasi aus erster Hand von einer Person liest, die das selbe Problem hat, fühlt man sich plötzlich gar nicht mehr so allein und zum ersten Mal richtig verstanden, was ungemein stärken kann! Das ist besonders dann hilfreich, wenn man in seinem privaten Umfeld niemanden kennt, der ähnliche Probleme hat. Doch manchmal ist die Suche im Internet gar nicht so einfach wie gedacht und man findet nicht, was man sucht. Deswegen hoffe ich, euch mit meinen heutigen Blogempfehlungen bei der Suche ein wenig unter die Arme greifen zu können. Je mehr man weiß und je mehr man seinen Horizont erweitert, desto besser!

Die ersten beiden Blogs, die ich euch nun zeigen möchte, sind - ebenso wie meiner auch - über Skin Picking. Man glaubt es nicht, aber trotz des gleichen Themenbereiches finde ich, dass sich diese beiden Blogs stark von meinem unterscheiden und gerade das ist doch toll, oder nicht!? Verschiedene Sichtweisen und Erfahrungen mitzubekommen, kann nie verkehrt sein. Vielleicht könnt ihr euch auch besser mit einem der beiden Blogs identifizieren und fühlt euch dort mehr verstanden. Jeder Mensch ist unterschiedlich und ich will nicht ausschließen, dass es Leute gibt, die mein Gerede nicht erreicht. Beide Blogs stehen zwar erst ganz am Anfang, aber dennoch ist ein Vorbeischauen meiner Meinung nach unverzichtbar! Wenn sie euch ansprechen, markiert sie als Lesezeichen/Favourit und verfolgt sie weiter (ich bin übrigens auch Follower beider Blogs). Wer weiß, vielleicht sagt ihr irgendwann selbst "Ich möchte über mein Leben mit der Dermatillomanie bloggen!". Ich wäre sehr erfreut darüber, wenn die Anzahl der Blogs über Skin Picking steigen würde - es hilft jedem Einzelnen von uns!

Nr. 1: http://hilfe-bei-skinpicking.blogspot.de/
Nr. 2: http://in-emmas-haut.blogspot.de/

Zu guter Letzt möchte ich den Blog einer lieben Freundin von mir vorstellen. Gleich zu Anfang sollte ich sagen, dass sie nicht von Skin Picking betroffen ist und ihr Blog auch nichts damit zutun hat. Doch das sollte euch jetzt nicht abschrecken, denn es hat durchaus einen Sinn, warum ich ihren Blog hier ebenso erwähnen möchte wie die anderen beiden Blogs. Der Name ihres Blogs greift ein Thema auf, welches in direktem Zusammenhang mit Skin Picking steht und welches ich u.A. hier auch behandelt habe. "Perfektion ist langweilig" heißt ihr Blog und sie schreibt genau darüber: Dass sie nicht perfekt ist, es aber eigentlich auch gar nicht sein möchte. Das ist nicht so einfach, wie es klingen mag, denn sie leidet an mehreren psychischen Problemen bzw. Störungen, die ihr das Leben nicht einfach gemacht haben. Doch sie ist dabei, große Fortschritte zu machen und sich wieder in ein glückliches, fröhliches Leben zu kämpfen und dieser Kampf ist das Hauptthema ihres Blogs. Natürlich möchte sie dabei am liebsten auch andere Betroffene erreichen und ihnen durch ihre eigenen Erfahrungen vielleicht sogar helfen. Ich schätze sie als Person und finde ihren Schreibstil, sowie ihre Art, das Thema rüberzubringen, ganz wundervoll. Auch sie ist noch am Anfang ihrer "Bloggerkarriere", hat aber noch Unmengen zu erzählen. Schaut einfach mal vorbei und lasst es auf euch wirken!

http://perfektion-ist-langweilig.blogspot.de/


Ich hoffe, dass euch diese kleinen Empfehlungen etwas gebracht haben und ihr damit etwas anfangen könnt. Wenn ihr selbst noch andere hilfreiche Seiten kennt, dann wäre ich sehr erfreut darüber, wenn ihr mir diese mithilfe eines Kommentars verraten würdet. :) Ich bin diesbezüglich stets neugierig und wissbegierig.

So, jetzt werde ich mich aber auch schon zu Bett begeben. Morgen ist mein erster Arbeitstag in meinem Ferienjob und es geht bereits um 8 Uhr morgens los. Ich weiß nicht, inwiefern mich das Ganze beanspruchen und wieviel Zeit mir zum Bloggen bleiben wird, aber ich gebe mein Bestes. Wird schon laufen! Schlaft gut, ihr Lieben.

20. April 2015

Motivation gesucht? - 3


Dieses kleine Schildchen habe ich am Samstag in einem Thalia entdeckt... Ich habe an meinen Blog gedacht und musste es daher kurz mit dem Handy fotografieren. Es stand zwischen ganz vielen anderen, eher lustig gemeinten Schildchen in einem Regal, wo oben ganz fett der Schriftzug "Motivationskärtchen" zu lesen war. Das Wort "Rückfall" nutze ich selbst ja relativ häufig in Verbindung mit eher schlechten/negativen Phasen und daher passt es meiner Meinung nach perfekt.

Was könnte man damit anstellen? Mir kamen ein paar Ideen in den Kopf, die relativ ähnlich zu ein paar anderen Vorschlägen meinerseits aus älteren Posts sind.
Idee 1: Man befestigt dieses Schild an einem Spiegel, den man sehr häufig für Skin Picking nutzt. Es sollte gut zu sehen sein und ins Auge fallen, sobald man zu nah an den Spiegel tritt. Somit hätte man eine Art Warnung, die einen von Fehlern abhalten kann.
Idee 2: Alternativ kann man das Schildchen an Orten platzieren, an denen man sich sehr häufig aufhält und nicht selten damit endet, unbewusst Pickel o.Ä. aufgekratzt/aufgepult zu haben. Guckt ihr z.B. abends gerne TV und euren Händen wird schnell langweilig, sodass sie anfangen, sich mit der Haut zu beschäftigen? Dann ist es eventuell eine gute Idee, das Schildchen gut sichtbar dort in der Nähe hinzustellen.
Idee 3: Geht es euch eher darum, dieses Schild regelmäßig zu sehen? Dann könnte man sich das Schildchen auch an einen Ort stellen, den man unweigerlich jeden Morgen oder jeden Abend vor dem Schlafen sieht. Damit würde es als eine Art Erinnerung dienen und euch irgendwann vielleicht sogar dazu bringen, gar nicht erst an eurer Haut zu drücken, da ihr diesen Spruch stets im Hinterkopf habt.

Letzendlich ist es egal, wo man es platziert - ich finde solche Sprüche hilfreich und kann es daher nur empfehlen. Ob ihr nun ein wenig Geld für so eine vorgefertigte Version ausgeben oder lieber selbst etwas basteln wollt, spielt ebenso keine Rolle. Ich wollte euch aus gegebenem Anlass nur einen kleinen Denkanstoß bzw. etwas Inspiration geben und ich hoffe, dass ihr damit etwas anfangen könnt.

Zu guter Letzt findet ihr hier noch auf die Schnelle die beiden anderen "Motivation gesucht?"-Posts, in denen ich ein paar Youtuber und ihre Videos vorstelle:
Motivation gesucht?
Motivation gesucht? - 2

16. Januar 2015

Motivation gesucht? - 2

Ich habe in meinem ersten Teil (Motivation gesucht?) doch tatsächlich die wichtigste Youtuberin für mich vergessen... Ach, manchmal bin ich auch etwas vergesslich.

Es geht um AylinCK (Klickt für ihren Kanal), die unter Alopecia Areata leidet. Ich habe ihr erstes und vermutlich bekanntestes Video namens "glückl-ICH!" zuerst gesehen und es hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich war begeistert von ihr und ihrem Mut und erst durch sie ist mir ein Licht aufgegangen. Erst durch dieses Video habe ich gemerkt, dass ich trotz meiner eigenen Fehler schön bin und mich bis dato nur hinter Schminke versteckt habe. Ich habe jedem Menschen draußen vor der Tür eigentlich nur etwas vorgemacht, ich war nicht wirklich ich. Durch ihre offene Art habe ich endlich kapiert, dass ich mich so lieben sollte, wie ich bin. Eigentlich ist mein Skin Picking doch nur eine Kleinigkeit, wie mir dann auffiel. Aylin hat den Stein in meinem Denken endgültig in's Rollen gebracht und ich bewundere sie bei jedem Video auf's Neue dafür, dass sie hundertprozentig zu sich selbst und ihrem Aussehen steht. Irgendwo ist sie in der Hinsicht eine Art Vorbild für mich, da ich irgendwann auch so zu mir stehen können möchte. Ich bin noch nicht ganz so weit, aber ich bin so viel näher dran als noch vor ein paar Jahren. In ihrer Videobeschreibung gibt es einen Satz, der es auf den Punkt bringt:"Ich bin nun endlich ICH! Und wer bist DU?".

Schaut euch doch das Video und bei Interesse noch weitere Videos an und merkt selbst, dass euer Problem eigentlich kleiner ist, als es euch vorkommt. Lasst euch inspirieren und ganz besonders motivieren! :)

19. Dezember 2014

Motivation gesucht?

Hey, da bin ich wieder!

In diesem Post möchte ich ein bisschen auf das Thema Motivation eingehen. Was kann einen so motivieren? Ja, auf die Idee kam ich gerade ganz spontan, als ich mir einige Videos von einer Youtuberin ansah, die unter Trichotillomanie leidet. Ich kenne sie eigentlich schon länger, aber heute hab ich angefangen, mehr ihrer Videos intensiv anzusehen. Ich finde sie so unglaublich sympathisch, sie sagt ganz oft, wie es ist und was auch mir im Kopf rumschwirrt. Auf mich wirkt sie gleichzeitig unglaublich stark und doch irgendwie verletzlich, wobei sie nebenbei noch eine gute Portion Humor hat. Sie hat nicht das gleiche Problem wie ich, aber ein sehr ähnliches Problem und ja, ich schaue mir ihre Videos gerne an.

Also, von wem rede ich? Von Beckie0. Vielleicht kennt ihr sie ja bereits von diesem Video?

https://www.youtube.com/watch?v=eRvk5UQY1Js

Was ich eigentlich sagen möchte: Mich motiviert es sehr, wenn ich mir Videos auf Youtube angucke. Einige erreichen mich mehr, andere weniger, aber letzendlich legen sie alle einen Schalter in mir um. Undzwar legen sie den Schalter auf "kampfbereit". Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber schaut euch doch am besten mal auf Youtube oder generell im Internet um! Es tut meiner Meinung nach wirklich gut, von anderen Betroffenen zu lesen oder Videos von anderen Betroffen zu gucken. Es gibt da draußen wirklich viele, denen es genauso geht wie euch, auch wenn ihr das nicht glauben mögt.

Ich möchte an dieser Stelle dann einfach noch ein paar Links von Videos, die mich in Momenten von Enttäuschung und Trauer wieder aufgebaut  haben, reinstellen. Schaut sie euch an oder nicht, es ist euch überlassen. Ich empfehle es lediglich, weil es mir persönlich immer wieder die Augen öffnet und mich neu motiviert, wenn ich es z.B. selbst nicht schaffe.

Rebecca (Beckie0) hat zwei Kanäle, einmal einen extra für Trichotillomanie und einen "normalen" Kanal.

Des Weiteren mag ich dieses Video sehr gerne, da es ziemlich persönlich ist und intime Momente mit Dermatillomanie zeigt, in denen ich mich gelegentlich selbst wiedererkannt habe:

https://www.youtube.com/watch?v=p9dzBX2X-q8

Am Ende kann ich nur noch mal folgende Seite empfehlen, auf der ihr eine wunderbare Videoplaylist über dieses Thema findet:

http://www.skin-picking.de/

Damit verabschiede ich mich für den heutigen Abend und bis bald. :)