11. November 2025

Lebenszeichen

.... Hi? Noch wer da? ...Ach Mensch, tatsächlich! HI! :)
 
Es freut mich, dass du noch hier bist oder vielleicht zufällig nach langer Zeit mal wieder vorbeischaust. Mein letzter Beitrag ist nun fast ein Jahr her und diese Pause kam wirklich plötzlich. Die Tage, Wochen und Monate flogen förmlich an mir vorbei. Im Jahr 2024 ist hier allerdings auch nicht allzu viel passiert... Was war los? Tja, das Leben war und ist los. Trotzdem habe ich nicht wirklich viel gelebt. Anders kann ich es nicht beschreiben. Ich weiß nicht, wie/wann es weitergehen wird und inwiefern ich meine vagen Halbinfos hier genauer erläutere, aber eins weiß ich: Ich möchte über eine Sache ganz dringend berichten.
 
Die BFRB-Tage 2025!
 
Ja, tatsächlich fanden vergangenes Wochenende die BFRB-Tage statt, ohne, dass ich es vorher angekündigt habe. Aber ich war dabei und habe nicht bloß Bildmaterial, sondern auch das Bedürfnis, mein Erlebnis abermals mit euch zu teilen - so wie die vergangenen Durchgänge 2018, 2021 und 2023. Bevor ich diesen Bericht aber den ersten Beitrag nach einem Jahr Stillschweigen sein lasse, wollte ich mich vorher zumindest kurz melden. Hi, hier bin ich. Die alte Jacqueline und doch irgendwie anders. Wir schauen zusammen, was das bedeutet. Stück für Stück. Als nächste Beiträge dürft ihr aber erst einmal Berichte über das Tagungswochenende erwarten. Ich freue mich!
 
Übrigens: Auch, wenn Instagram ähnlich still war in der letzten Zeit, habe ich dort hier und da mal etwas gepostet. Ist halt leichter als einen Blogbeitrag zusammenzuschreiben. Also wenn ihr mögt, folgt mir da doch gern!

27. Dezember 2024

Ziele 2024 - Abrechnung

Hallo, ihr Lieben. :)
 
Ich hoffe, ihr hattet schöne und erholsame Feiertage mit reichlich gutem Essen und vielen wunderbaren Momenten im Kreis eurer Liebsten! Die Zeit zwischen den Jahren hat nun begonnen. Eine Zeit für Entspannung, Entschleunigung, Reflexion und der Frage danach, was wir uns für das nächste Jahr wünschen. Ich möchte heute auf meine Ziele für 2024 zurückblicken, die ich Anfang des Jahres auch in einem Blogpost mit euch geteilt habe. Zumindest das, was ich öffentlich teilen wollte, denn privat habe ich mir darüber hinaus noch mehr notiert.

2024 war ein einschneidendes Jahr. Wie ich es im besagten Post bereits geahnt hatte, haben große Veränderungen auf mich gewartet. Mein Studium hatte endlich - auch offiziell - sein Ende gefunden und ich durfte ins Berufsleben einsteigen. Die Jobsuche war keine angenehme Zeit, doch im Frühjahr durfte ich mich über meinen ersten Job freuen! Leider hat sich meine Hoffnung, lange vernachlässigten Hobbys wieder Zeit zu schenken, nicht bewahrheitet. Der ganze Teil mit dem "Ich finde mich selbst, ich tue mir Gutes, ich stelle mich selbst wieder mehr in den Fokus blabla" hat 2024 nicht geklappt. Im Gegenteil war 2024 zum großen Teil von Arbeit geprägt. Ich komme immer noch nicht damit zurecht, einen Vollzeitjob zufriedenstellend mit meinem Leben zu vereinbaren... Das ist eine Challenge, die 2025 auf mich wartet. Dennoch bin ich unendlich froh und dankbar, nicht mehr im Studium zu sein. Endlich wieder etwas zu tun und zu bewegen ist genau das, was ich brauch(t)e!
 
Veränderung passiert Schritt für Schritt. Ich kann nicht alles aufeinmal schaffen. 2024 war wichtig, aber 2025 wird viele zentrale, mehr als wichtige Dinge weiterführen und vertiefen. Unter anderem werde ich endlich aus meiner Studentenbude ausziehen und es mir in einer richtigen Wohnung schön machen. Das ist nur ein großes Ereignis, was im neuen Jahr auf mich wartet. Ich habe großen Respekt vor allem, was innerhalb der nächsten 12 Monate passieren mag, aber ich freue mich auch sehr drauf. Let's go!

Vorher natürlich noch der versprochene Blick auf das, was ich mir für 2024 vorgenommen hatte:

  • Instagram-Konsum reduzieren
    Hat so semi funktioniert... :D Einige Tage war gar keine Zeit oder Kraft, in die App zu gucken. Die meiste Zeit war ich auch nur kurz und oberflächlich am gucken, was mir sehr entgegenkam. Aber an anderen Tagen hielt mich das Scrollen wieder so fest in den Händen wie ich es aus dem Studium kannte. Sinnloser Konsum bis zur Dissoziation... Daran darf ich also weiterhin arbeiten.
  • SHG-Moderation vorerst reduzieren
    Dieses Vorhaben habe ich eisern und damit erfolgreich durchgezogen! Bisher sehe ich noch nicht, wieder zur unbegrenzten Moderation zurückzukehren. Zweimal im Monat ist ein gutes Maß und in dem Tempo, wie die Zeit die letzten Monate an mir vorbeigezogen sind, kommen diese Moderations-Montage immer schnell genug. Ich freue mich über jeden freien Montag, gebe ich offen zu.
  • Fotos und Beiträge (Blog & Instagram) ohne Druck erstellen und posten
    Für diesen Punkt musste ich kaum etwas aktiv tun, denn die Umstände haben mir eigentlich eh keine Möglichkeit gelassen, großartig Content zu veröffentlichen. Daher habe ich kaum Druck in diese Richtung verspürt. Was ich allerdings bemerkt habe: Dass es mir schon sehr fehlt und ich auch eine Art schlechtes Gewissen habe, mich so wenig zu melden. Das ist einfach sehr ungewohnt für mich gewesen.
  • Balance zwischen Offenheit und Schutz der Privatsphäre finden
    Dazu hatte ich aufgrund der wenigen Beiträge eigentlich kaum Chance, würde ich sagen. Das heißt, das ist ein Punkt, der offen bleibt für die Zukunft.
  • Hautpflegeroutine verfestigen und konstant verfolgen
    Tjaaaa, auch ein schwieriges Ziel... Mal klappt es, mal nicht so. Aber insgesamt ist es mir recht gut gelungen und ich habe auch keine neuen Produkte oder Routinen ausprobiert, sondern bin nach wie vor bei meinen festen Produkten. Nur die Verwendung muss noch konstanter erfolgen. Faulheit oder Resignation wegen meines Hautzustands sollen keine Gründe mehr sein, die Hautpflege auszulassen.
  • In Vergebung üben
    Joa, das versuche ich weiterhin und die meiste Zeit klappt das auch gut. :) Mag sein, dass die letzten Monate ein wenig zu viel Gleichgültigkeit in dieses Thema eingeflossen ist, aber das ist ein Nebeneffekt der wenigen Zeit und Kraft, die mir so blieb.

Fazit: Alles bleibt für 2025 so bestehen. Was nicht geschafft wurde, wird hoffentlich mehr in den Blick genommen und was gut lief, darf weiterhin gut laufen. Was vielleicht noch hinzukommt, werden die nächsten Wochen zeigen.

22. November 2024

Der Selbsthilfetag in München

......Hi? ...Noch jemand da? :D

Wieder ist über ein Monat ohne einen neuen Beitrag vergangen. Ich denke, ich muss mir einfach eingestehen, dass ein regelmäßiges Posten wie zu Studiums-/FSJ-/Abizeiten mit Vollzeitjob nicht mehr möglich ist. Zumindest vorerst nicht, denn aktuell fordert mein Job sehr viel von meiner Kraft und Zeit ein. Das könnte in Zukunft besser werden, aber das lässt sich noch schwer sagen. Derzeit habe ich allerdings zwei Wochen Urlaub (das erste Mal nach meiner Probezeit) und daher mehr Ressourcen hierfür.

In meinem Rückblicks-Beitrag von Anfang Oktober hatte ich euch angekündigt, noch mehr über den Selbsthilfetag in München von Anfang Juli zu erzählen. Es ist jetzt zwar schon bald 5 Monate her und aus dem Grund vielleicht nicht mehr so suuuuper interessant, aber ich möchte es trotzdem nachholen. Der Tag war einfach zu besonders, um unerwähnt in der Versenkung zu verschwinden.

Zu Beginn nochmal kurz die Facts: Das ganze Event mit Termin am 06.07.2024 wurde vom Selbsthilfezentrum (SHZ) München organisiert und veranstaltet. Veranstaltungsort war der Marienplatz direkt vor dem Rathaus und Veranstaltungszeit war von 10:30-16:30 Uhr. Rund 60 Selbsthilfegruppen und Initiativen hatten ihre Stände aufgebaut - für alle Interessierten, d.h. sowohl für andere SHGs als auch für Passanten. Zusätzlich gab es ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Begrüßung/Eröffnung durch das SHZ München sowie musikalischer Begleitung. Ein Event zum Informieren, Austauschen und Netzwerken also. Hier seht ihr nochmal die Ankündigungsflyer.

Die SHG München ist, das möchte ich mal unabhängig erwähnen, eine super liebe und aufgeschlossene Gruppe, mit der ich gut in Kontakt stehe. Bei jedem meiner Besuche wurde ich total herzlich empfangen und fühlte mich wunderbar aufgehoben. Einfach so gute Seelen da! So eine SHG würde ich mir hier vor Ort wünschen. :) Wenn sie nicht so weit weg wären, würde ich auch häufiger vorbeischauen, das steht fest. Jedenfalls wurde ich bereits Monate vor dem Selbsthilfetag von der Münchner SHG, teils scherzhaft und teils ernst, gefragt, ob ich nicht dabei sein möchte. Das wäre doch cool. Und ja, das dachte ich auch und fand die Idee daher von Anfang an gut. Ich richtete alles so ein, dass ich trotz meines neuen Jobs am besagten Wochenende nach München reisen und diesem schönen Event beiwohnen konnte. An- und Abreise waren etwas stressig, das muss ich zugeben, aber es hat sich sehr gelohnt!

Jetzt erstmal ein paar Eindrücke des Tages:
















Ihr seht schon: Strahlend blauer Himmel, viel Sonne und angenehme Temperaturen haben den Tag begleitet. Ja, doof nur, dass Jacqueline aus dem Norden Deutschlands nicht für diesen Wetter- und Temperatur-Kontrast vorbereitet war. :D Ich kam irgendwie aus unter 20 Grad mit Grau in Grau und habe beim Anblick des Wetterberichts für München nur gedacht "als ob das so warm wird". DOCH es wurde so warm!! Ich hatte nur meine Jeans und ein T-Shirt und schwitzte mir da in München bei an die 30 Grad mit purem Sonnenschein einen ab, das war echt nicht mehr normal. :D Aber es sollte nicht bei einem Extrem bleiben. Gegen Ende der Veranstaltung zog ein heftiges Gewitter auf und ihr dürft dreimal raten, wer mittendrin war? Genau, wir! Verzweifelt am versuchen, den Pavillon vor dem wegfliegen zu retten und alles in Sicherheit zu bringen, wurden wir mitten auf dem Marienplatz vom Platzregen geduscht. Ein paar Standnachbarn halfen uns noch, aber am Ende waren wir wirklich komplett durchnässt. Wenn ich jetzt so zurückdenke, ist es irgendwo auch ganz witzig. War schließlich ein einmaliges Erlebnis. :D Aber als wir frierend in das Lokal gingen, wo wir im Anschluss gemeinsam in gemütlicher Runde essen wollten, war es weniger witzig... Naja. Gutes Essen konnte die Laune dann glücklicherweise schnell wieder heben.

Abgesehen davon war es ein mehr als gelungener Tag! Wir haben mal den Versuch unternommen, zu schätzen, wie viele Interessierte an unserem Stand waren und sind auf ca. 30 Personen gekommen, wenn ich mich nicht irre. Wenn wir noch jene mitrechnen, die nur schüchtern aus der Ferne geguckt haben, sind es bestimmt mehr gewesen. Es war wirklich alles dabei: (Potenziell) Betroffene, Angehörige und Freunde, anderweitig Interessierte, Personen aus anderen SHGs... Super bunt! Und was für schöne Gespräche wir geführt haben... Ich erinnere mich z.B. noch sehr gut an eine ältere Dame, die uns all diese typischen Sprüche nannte, die wir alle kennen und die sie jahrzehntelang anhören musste. Als sie da so stand und realisierte, dass es für dieses Verhalten einen Namen gibt und sie nicht einfach nur komisch ist, spürte man förmlich die Erleichterung in ihr. Denn da gab es noch andere Menschen, die sehr ähnliche oder sogar genau die gleichen Erfahrungen gemacht haben. Das war echt mein Highlight! Die Erinnerung daran, dass jede einzelne Person zählt, die neu von dem Krankheitsbild erfährt und mit diesem Wissen weiter durch die Welt läuft. Denn für diese eine Person kann das alles verändern, selbst im gesetzten Alter. Genau für solche Momente sind Events wie der Selbsthilfetag da!

Für mich persönlich war es obendrein einfach nur wunderschön, einige bekannte Gesichter aus der SHG mal wieder zu sehen und sich zu updaten. Ich liebe das, denn die BFRB-Community ist echt eine Art Familie bzw. Zuhause für mich. Es bedeutet mir unheimlich viel, wenn da sogar jemand ganz aus Österreich herkommt, um einerseits den Selbsthilfetag mitzumachen und andererseits mich zu besuchen. Like...what? :D Verrückt! Was für eine tiefe Verbindung wir in der Community haben, "einfach nur", weil wir alle ein ähnliches Verhalten ausüb(t)en. Tja, wir verstehen einander eben wirklich und wissen genau das enorm zu schätzen.

Deshalb dickes DANKE an alle Beteiligten für diesen tollen Tag! <3

4. Oktober 2024

Schneller Rückblick

Über 3 Monate ist mein letzter Beitrag nun schon her... Ich glaube, das ist die längste Beitragspause in der Geschichte dieses Blogs... :o Unnormal. Das Leben zieht förmlich in Lichtgeschwindigkeit an mir vorüber. Es ist viel passiert in der Zwischenzeit - viel Gutes, aber auch viel Anstrengendes. Ein Teil von mir möchte euch von einigen dieser Geschehnisse berichten, ein anderer Teil möchte einfach wieder loslegen, mit irgendwas. Daher versuche ich einen Mittelweg - ein schneller Rückblick über die vergangenen Monate.
 
Aber erstmal: Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog (der übrigens bald 10 Jahre alt wird, WTF). :) Es freut mich sehr, dass ihr noch hier seid! Ich bin immer noch die alte Jacqueline, wie ihr mich kennt. In der Zwischenzeit um ein Jahr gealtert und um immens viele Erfahrungen reicher. Das Skin Picking ist nach wie vor ein beständiger Begleiter in meinem Leben und das wird auch noch für einige Zeit so bleiben. Das spüre ich tief in mir und irgendwo spüre ich da auch eine Art Akzeptanz, was diesen Umstand angeht.

Zurück zu den letzten Monaten. Ich habe einige Bilder dabei, anhand derer wir ausgewählte Stationen der letzten Zeit nachlaufen werden.


Das war Anfang Mai, an meinem fünften Arbeitstag im ersten Job nach dem abgeschlossenen Studium. In den ersten paar Wochen dröhnte mir jeden Abend der Kopf, so viele neue Infos wollten aufgenommen und verstanden werden. Doch es war auch so unfassbar spannend, tagtäglich etwas Neues zu lernen. Es machte dadurch nämlich auch ne Menge Spaß!




Als diese Fotos entstanden, war es Ende Mai und mein Hautzustand ganz in Ordnung. Zumindest aus damaliger Sicht, denn aus jetziger Sicht ist das, was ich da sehe, beneidenswert. So ein "ruhiges" Hautbild irgendwie. Da könnte ich jetzt nur von träumen... Jedenfalls ging mir schon zu diesem Zeitpunkt das tägliche Schminken langsam auf den Sack. :D Eins wusste ich nämlich schon sehr früh: In diesem Job werde ich NIE ungeschminkt sein. Nie. Das gibt das Setting einfach nicht her. So ähnlich wie in meinem Nebenjob, den ich übrigens Ende Juni zu Ende Juli gekündigt hatte, weil es einfach nicht mehr machbar war. Die ersten zwei Monate versuchte ich noch, einen Vollzeitjob, einen Nebenjob auf Minijob-Basis, lauter Bürokratie-Unsinn, einen Haushalt, Freunde, Beziehung und ehrenamtliche Tätigkeiten im Hintergrund unter einen Hut zu bekommen, aber ich musste schnell einsehen, dass das nichts wird. Daher die Entscheidung, meinen Nebenjob nach fast 9 Jahren zu kündigen. Stand jetzt wüsste ich bei Gott nicht, wie ich das überhaupt noch packen sollte, ich schaffe ja schon den Haushalt kaum und von dem Führen meines Blogs bzw. Instagram-Profils ganz zu schweigen...


Hier seht ihr ein KI-generiertes Bild von mir, weil meine Kollegin das wesentlich origineller findet als Namenskärtchen für die Plätze im Büro. Was sagt ihr: Ist eine Ähnlichkeit erkennbar? :D
Ich bin jedenfalls extrem froh und unendlich dankbar, dass das Team mich von Anfang an herzlich aufgenommen hat und mich schon bei so vielen Situationen unterstützt hat. Die richtigen Arbeitskollegen machen soooo viel aus, ehrlich.



Der Selbsthilfetag in München Anfang Juli. Ich hatte in meinem letzten Post darüber berichtet und werde auch noch ausführlicher von diesem großartigen Ausflug erzählen, wahrscheinlich im folgenden Beitrag. Der wird dann wie immer mit zahlreichen visuellen Eindrücken geschmückt sein, ich habe nämlich mein Bestes gegeben, das Ganze angemessen fotografisch zu begleiten.




Das war Mitte Juli. So oder so ähnlich ist mein Hautzustand seitdem bis heute. Ich komme einfach nicht mehr auf ein stabiles Niveau und bin ganz aktuell ziemlich genervt davon. Skin Picking ist täglich Thema, verlangsamt mich am Morgen vor der Arbeit und am Abend vor dem Schlafengehen. Ich habe keinen Bock mehr, das ständig (halbwegs) wegschminken zu müssen. Gib meiner Haut Zeit zu atmen, man. Diese ganze Schminke tut ihr nicht gut.


Meine Fetthaut und ich Ende Juli nach einem langen Tag mit 13 Stunden Schminke tragen. Uff, das war lang! Dementsprechend glänzte meine Haut auch. Dieses Foto zu machen und zu zeigen, war/ist eine Überwindung, denn ich hasse meine fettige Haut so sehr. Nach wenigen Stunden ist das Make-Up bereits am schwimmen vor lauter Fett. Aber hey, wenigstens war das Abendlicht ein Träumchen!



Das war mein 27. Geburtstag. Ein Anlass, um mich mal etwas schicker zu machen und meine neue Bluse anzuziehen. Obwohl die Zeit kurz zuvor sehr turbulent war und es an dem Tag auch schlechte Neuigkeiten gab, habe ich früh Feierabend gemacht und versucht, den Stress ein wenig zu vergessen. Es wurde ein schönes Wochenende mit wertvoller Quality-Time, die es viel zu selten gibt.

Ja, das waren so im Kern die letzten Monate. Im September gab es noch ein Klassentreffen von meinem Abijahrgang, am gleichen Abend eine Einweihungsfeier einer guten Freundin, ein schönes und leckeres Essengehen mit Arbeitskollegen und einen langersehnten Termin beim Frisör zum Färben nach über einem Jahr (!). Es ist viel gewesen und ganz ehrlich? Es ist nach wie vor viel. Ich weiß nicht, ob es je aufhören wird, viel zu sein. Trotzdem vertraue ich darauf, dass die Zeit ihren Teil regeln wird. Auf jeden Fall freue ich mich riesig, wieder mehr zu schreiben und mit euch in Kontakt zu gehen. Danke für eure Geduld! Bis bald. :)

9. Mai 2024

Der Start ins Berufsleben

Einen wunderschönen guten Abend, ihr Lieben!
 
Hi, wie geht's euch? Lange nicht mehr gesehen. Ende März das letzte Mal und auch davor war es eher ruhiger. Ihr hattet es auch schon erfahren: In meinem Leben war/ist gerade viel im Umbruch. Eine alte Lebensphase hat ihr Ende gefunden, eine neue Lebensphase beginnt. Dazwischen gab es eine Art "doof in der Luft hängen", was ziemlich anstrengend war, aber das ist glücklicherweise nun vorbei! Denn ich habe endlich meinen ersten Job an Land gezogen und freue mich riesig darüber! :) Der Start ins Berufsleben ist auch schon geschehen - am 06.05 war mein erster Tag. Ab jetzt bin ich Vollzeitarbeitende. Irgendwie crazy. :D Aber ich war ja schon lange mehr als bereit dafür und stelle mich nun allen Herausforderungen und Learnings, die das mit sich bringen wird. Die ersten drei Tage waren schonmal ziemlich aufregend und ich bin sicher, die nächsten Wochen und Monate werden nicht weniger aufregend. Das fordert mir aktuell auch noch recht viel ab, jedoch wird das mit der Zeit garantiert weniger. Das bedeutet, dass ich bald wieder aktiver sein kann, was meine Arbeit hier und auf Instagram angeht. Darauf freue ich mich schon enorm! Endlich Fuß fassen, endlich heilen, endlich eine Sinnhaftigkeit spüren, endlich wieder das Leben genießen und und und. YES!

Kurz nach meiner mündlichen Zusage am 25.04

Auf dem Weg zur Vertragsunterzeichnung am 03.05


10. Januar 2024

Ziele für 2024

Ihr Lieben!
 
Vielleicht schreckt euch der Titel bereits ab, denn ganz ehrlich? Wer kann noch was von "Neujahrsvorsätzen" oder "Zielen zum neuen Jahr" lesen? Für mich ist das eigentlich immer ziemlich ausgelutscht (gewesen). Gleichzeitig habe ich so etwas nie wirklich gemacht, den Sinn dahinter vielleicht auch nicht gänzlich verstanden. Doch diesmal ist es anders und ich habe überlegt, ob ich darüber öffentlich schreiben möchte oder nicht. Aktuell empfinde ich den Impuls, einen Mittelweg zu gehen. Lasst mich erläutern.
 
Die letzten Jahre waren enorm kräftezehrend für mich und ich habe so lange darauf gewartet, dass sich endlich einige fundamentale Dinge ändern können. Nun bin ich im Begriff, mein Studium zu beenden (die MA habe ich ja Mitte Oktober abgegeben und die Ergebnisse sollten noch im Januar kommen). Das Berufsleben wartet auf mich. 2024 stehen große Veränderungen an, vor denen ich teilweise große Angst habe. Doch trotz des unangenehmen Bauchgefühls ist da auch so etwas wie Hoffnung, denn ich darf endlich dieser Situation entkommen, die mich drei Jahre lang fest im Griff hatte. Ich darf wieder anfangen, zu leben. Ich darf mich wieder selbst kennenlernen und lernen, mir Gutes zu tun. Ich darf versuchen, vieeeel zu lang vernachlässigten Hobbys neue Aufmerksamkeit zu schenken. Ich darf coole neue Dinge ausprobieren. Ich habe das Gefühl, da wartet so viel auf mich, was mindestens die letzten drei Jahre pausiert werden musste. Bevor ich da zu sehr einsteige, halte ich es kurz und sage zusammenfassend: Schon seit einigen Wochen wusste ich, dass ich mir für 2024 Ziele bzw. Wünsche notieren möchte. Weil ich wusste, dass dafür Raum ist und dass ich das brauchen werde. Ich kann nicht komplett ohne Orientierung in das neue Jahr starten, ich benötige eine Richtung! Wenn ich mich selbst wieder finden will, sollte ich mir schließlich darüber Gedanken machen, was ich (nicht) will, was ich mir (nicht) wünsche, was ich erreichen möchte usw.

So enstand eine recht lange und typische Liste an Zielen und Wünschen, die mich 2024 begleiten sollen. Die Stichpunkte dieser Liste berühren verschiedene Ebenen - manche betreffen mich persönlich (meine mentale oder körperliche Gesundheit), manche beziehen sich auf den beruflichen Weg, manche sind auf meine sozialen Beziehungen ausgerichtet und manche befinden sich im Skin-Picking-Universum. Natürlich überschneidet sich hier und da auch was. Der eingangs erwähnte Mittelweg bedeutet, dass ich euch nur die für euch relevanten Stichpunkte mitteilen werde. Das heißt, alles mit Bezug zum Blog/Instagram, der Öffentlichkeitsarbeit und meinem Skin Picking generell. Denn diese Liste ist sehr privat für mich und ich finde nicht, dass sie für Fremde lesbar sein sollte.

Starten wir einfach mal rein. Die Formulierungen sind bewusst vage, obwohl bei Zielsetzungen berechtigterweise gerne davon abgeraten wird. Aber ich brauche nur eine Richtung, keinen Druck. Einen Anstupser, keine Ziellinie. Ihr versteht.
  • Instagram-Konsum reduzieren
    Das ist tatsächlich ein Punkt aus dem persönlichen Bereich, aber er berührt auch andere Ebenen. Als ich noch neu auf Instagram war, konnte ich meinen Konsum mit links ziemlich gering halten. Doch sobald sich die App ein Bild von mir machen konnte und die Inhalte mehr meinen Interessen entsprachen, wurde es immer schwieriger. Ich habe ehrlicherweise schon seit Langem Probleme damit, dass ich mich teilweise in der App verliere, stundenlang gedankenlos vor mich hinscrolle, teilweise dissoziiere und mich danach einfach nur scheußlich fühle. Das hat mich nur zusätzlich ausgelaugt. Eine Erinnerung nach einem bestimmten Zeitfenster habe ich schon lange eingerichtet, doch die habe ich dann oft ignoriert. Deswegen nehme ich es mir nun fest vor, weniger Zeit auf Instagram zu verbringen. Die Zeit, die ich in dieser App verbringe, soll Sinn haben und mir etwas geben statt nehmen.
  • SHG-Moderation vorerst reduzieren
    Versteht mich nicht falsch, ich mag es sehr, in der SHG Köln zu moderieren und mit den Betroffenen dort im Austausch zu sein. Doch ich habe gemerkt, dass es zu viel wurde und dass es mir helfen wird, da einen Gang runterzuschalten. Dadurch habe ich öfter mal einen Montagabend frei und kann versuchen, Entspannungsphasen einzubauen. Außerdem benötige ich meine Kapazitäten in der nächsten Zeit an anderer Stelle (Jobsuche etc.). Das bedeutet wiederum, dass ich eventuell wieder zur unbegrenzten Moderation zurückkehren werde, sobald ich mich danach fühle.
  • Fotos und Beiträge (Blog & Instagram) ohne Druck erstellen und posten
    Das ist eigentlich von Anfang an mein Vorhaben gewesen und die meiste Zeit hat das auch super geklappt. Ich hatte nie das Ziel, alle zwei Tage oder gar täglich zu posten. Obwohl Instagram einem gerne suggeriert, dass das nötig wäre (ist es zum stetigen Wachstum auch). Dennoch ist der Druck irgendwie präsent(er) geworden und hat mich hier und da bei meiner Prioritätensetzung beeinflusst. Ich möchte mich wieder stärker daran erinnern, dass es ohne Druck am meisten Spaß macht und euch sowie mir am meisten Mehrwert bietet. Davon haben also alle was.
  • Balance zwischen Offenheit und Schutz der Privatsphäre finden
    Bei der Formulierung dieses Stichpunkts bin ich mir nach wie vor unsicher... Es geht einfach darum, dass ich mit Blick auf meine Beiträge von vor 6, 7, 8, 9 Jahren manchmal denke "Mh, heute würde ich das nicht mehr erzählen" oder "Das würde ich nicht mehr so formulieren". Ich bin und bleibe grundsätzlich ein offener und ehrlicher Mensch. Transparenz und Authentizität sind und bleiben mir wichtige Werte. Dennoch möchte ich mich wohlfühlen mit dem, was ich teile. Und ich glaube, dass sich die Anzahl oder Intensität der Dinge, die ich teilen werde, ändern wird. Es schadet nicht, mal zu reflektieren, ob man seinem Gefühl und seinen Werten entsprechend handelt und das ist, was ich mir vornehme.
  • Hautpflegeroutine verfestigen und konstant verfolgen
    Ich war schon immer ziemlich schlecht darin, eine Hautpflegeroutine aufzubauen und zu verfolgen. Es hat mir noch nie Spaß gemacht, sondern war eher mit Frustration und Zwang verbunden. Ich habe einige Produkte ausprobiert, aber mich nie wohl mit dem Hautgefühl oder den (ausbleibenden) Effekten gefühlt. Sonnencreme und ich, wir werden auch erstmal keine Freunde werden, sorry. Ich weiß, es wäre nötig und ich wäre gerne die Person, die das ernst nimmt und täglich umsetzt. Aber es geht nicht. Meine Haut und mein ganzer Körper wehren sich dagegen. Eines Tages vielleicht. Doch zumindest ein Waschgel, ein Gesichtwasser und eine Feuchtigskeitscreme wären ein guter Anfang. Und das möchte ich zur Routine machen - sodass ich irgendwann nicht mal mehr über die einzelnen Schritte nachdenken muss.
  • In Vergebung üben
    Ich glaube, hier braucht es kaum ausführende Worte. Wahrscheinlich werden es alle mit BFRBs kennen: Man muss sich eigentlich ständig verzeihen. Und ich bin darin schon besser geworden als früher, doch ich möchte das einfach weiter üben. Vermutlich ist es eine Lebensaufgabe und das ist okay. Hauptsache, ich habe es im Blick.
Das war's auch schon. Schauen wir, wie es läuft. Habt ihr BFRB-bezogene Ziele oder Wünsche für das neue Jahr? Wenn ihr mögt, könnt ihr die Kommentarfunktion nutzen und mir davon berichten.

12. Februar 2019

Neue Perspektiven

Habt ihr schon einmal etwas von der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg gehört? Nein? Das sollte euch nicht davon abhalten, meinen Post zu lesen! Falls ihr euch vorher einen Überlick über die GFK verschaffen wollt, dann könnt ihr hier und hier klicken.

Ich besuchte neulich im Rahmen meines Studiums ein Blockseminar über die GFK an der Uni. Und ich möchte nur kurz und knapp sagen: Ich habe wahnsinnig viel gelernt und erkannt. Ich gehe zwar nicht ausnahmslos mit allen Ansichten mit, jedoch halte ich alle für grundlegend sinnig und sehr viele für richtig und bereichernd. Daher nehme ich sehr viel von diesem Wochenendseminar mit und möchte in Zukunft einige Punkte davon beherzigen. Die Grundeinstellung bzw. -haltung der GFK ist auf mich abgefärbt, könnte man sagen.

Was hat das nun mit meinem Blog über Skin Picking und euch zutun? Naja, in der GFK geht es unter Anderem auch viel um die Art unserer Kommunikation, um moralische Urteile, um das Finden seiner eigenen Schönheit und das Streben danach, stets mit ihr in Kontakt zu bleiben. Das klingt vielleicht etwas vage, jedoch habe ich an ein paar Stellen Zusammenhänge zu meinem Skin Picking und allgemein zu Mental Health hergestellt. Was ich euch davon mitgeben möchte, sind ein paar Zitate, die uns der Dozent entgegenbrachte. Ich fand sie schön und inspirierend, deshalb möchte ich sie mit euch teilen. Mehr möchte ich auch gar nicht sagen, lasst euch einfach darauf ein und wer weiß, vielleicht seht ihr eigene Zusammenhänge.


"Wenn du für dich sorgst, bist du egoistisch!? Naja - wer soll es denn tun, wenn nicht du selbst?"

"Analysieren geht über den Kopf, empathisches Mitfühlen geht über Herz und Bauch."

"Das, was uns trennt, ist unser innerer Wolf. Wenn dein Gegenüber die Verbindung zu seiner inneren Schönheit verliert, ist es quasi unmöglich, an ihn heranzukommen."

"Jenseits von Richtg & Falsch gibt es einen Ort. Dort treffen wir uns."

"Wegen was auch immer dich jemand ablehnt, hat mit ihm zutun und nicht mit dir. Es ist der Notzustand des Anderen, der keinen Platz für dich hat."

15. Oktober 2018

Fotoserie München - Part 3

'N Abend!

Ich bin nach den "Skin Picking und Trichotillomanie Tagen" seit gestern Abend wieder zuhause und habe heute Nacht so gut und ruhig geschlafen wie noch nie. Es wird selbstverständlich noch (mindestens) einen Post über dieses unbeschreiblich tolle Wochenende geben, allerdings muss der noch ein wenig warten, weil das Bildmaterial noch nicht ganz beisammen ist. Bis dahin könnt ihr aber noch die letzten Fotos aus meinem Münchenurlaub ansehen, die ich euch heute mitbringe!

Die bisherigen beiden Teile findet ihr unter den folgenden Links:
Part 1
Part 2

Kurze Anmerkung vorweg: Alle meine Fotos sind lediglich mit meiner Handykamera gemacht, d.h. die Qualität haut nicht unbedingt vom Hocker. Die Reihenfolge der Fotos steht nicht im Zusammenhang mit der tatsächlichen Reihenfolge, in der wir die Orte besucht haben. Ich gruppiere hier wahllos.

Wenn man München googlet, sieht man sofort Bilder vom wunderschönen Marienplatz mit dem Neuen Rathaus, der Mariensäule, der Frauenkirche, dem Alten Peter und vielem mehr. Wir mussten uns das Ganze natürlich selbst mal angucken und ich kann sagen: Wir waren sofort beeindruckt und gefesselt! München ist eine Schönheit.

Ein Teil des Neuen Rathauses von unten

Mariensäule

Sich das Ganze von unten anzusehen, während man im ganzen Trubel steht, reichte uns jedoch nicht. Dieses wunderschöne Bauwerk kann man erst wirklich bestaunen, wenn man einen Überblick von oben hat. Obwohl mein Freund Höhenangst hat, sind wir auf den Turm des St. Peter gestiegen - viele, viele Treppenstufen und eine ziemliche Anstrengung später standen wir ganz oben und durften die Aussicht genießen. Der Aufstieg hatte sich echt gelohnt!

Das Rathaus in seiner Gänze

Frauenkirche


Man hat sogar den Monopteros im Englischen Garten gesichtet

Das war aber noch nicht alles für den Tag meines Geburtstages. Zum Abend verließen wir den Marienplatz und machten uns auf zum Olympiapark. Zeit für eine Gaudi! Während wir in München waren, fand nämlich das Impark Sommerfestival statt. Leckeres Essen und Fahrgeschäfte schön und gut, aber das war noch nicht alles! Es sollte abends ein großes Feuerwerk am Olympiasee geben. Wie geschaffen für den Abschluss meines Geburtstages! Und ich muss euch sagen: Das war das beste Feuerwerk, was ich je in meinem Leben gesehen habe! Dazu kam wieder diese spürbare Gelassenheit und Offenheit der Münchner, ein äußerst harmonisches Völkchen!





Ja... Abschließend kann ich nur erwähnen: Es war ein wunderschöner Urlaub! Alles war perfekt und München wird immer eine Reise wert sein! Am Abreisetag wollte ich gar nicht mehr weg, so wohl fühlte ich mich.

Na dann, eine gute Nacht wünsche ich euch!

15. September 2018

Fotoserie München - Part 2

Grüß Gott! (Würde ich nie sagen, aber ich passe meine Begrüßung mal an)

Heute gibt es die nächsten paar Bilder aus meinem Münchenurlaub vom August! Im ersten Teil gab es schon ein paar Eindrücke und darüber hinaus eine Erklärung dazu, wieso ich viele meiner gemachten Fotos nicht posten darf. Schaut gerne rein!

Meine Anmerkungen wiederhole ich hier allerdings nochmal: Alle meine Fotos sind lediglich mit meiner Handykamera gemacht, d.h. die Qualität haut nicht unbedingt vom Hocker. Die Reihenfolge der Fotos steht nicht im Zusammenhang mit der tatsächlichen Reihenfolge, in der wir die Orte besucht haben. Ich gruppiere hier wahllos.

So, nun sind wir bereit. Heute zeige ich euch bunt gemischt ein bisschen was aus der Innenstadt, die mein Freund und ich sehr schön fanden. Trotz der Tatsache, dass wir zum ersten Mal dort waren und alles recht oberflächlich und touristisch begutachteten, fühlten wir uns direkt wohl in München. Egal, wo wir uns aufhielten - es war stets angenehm!

Die folgenden Bilder zeigen die Feldherrnhalle am Odeonsplatz. Ich fand dieses Bauwerk echt beeindruckend und ansehnlich, was sagt ihr?





Beim ungefähr 1km entfernten Siegestor ging es mir ähnlich: Das musste ich fotografieren! Wie ich gerade witzigerweise herausgefunden habe, stehen die Stahlschriftzüge nur temporär dort. Dennoch finde ich, dass sie sehr gut in's Bild passen.

Vorderansicht

Rückansicht

Love/Hate-Ambigramm

Zu guter Letzt habe ich noch einen Brunnen vor der Ludwig-Maximilians-Universität (was eine schöne Uni, da wird mir einmal mehr bewusst, wie hässlich meine Uni ist) und eine Außenansicht der Alten Pinakothek. An einem Tag widmeten mein Freund und ich uns ganz der Kunst und besuchten sowohl die Alte Pinakothek, als auch die Neue Pinakothek. Dort begegneten mir ein paar alte Bekannte aus dem Kunstunterricht. War jedenfalls eine tolle Unternehmung! Leider darf ich von den Gemälden keine Bilder zeigen, aber es war teilweise echt so prachtvoll, dass mir die Sprache wegblieb.




Damit verabschiede ich mich! Es kann sein, dass ein paar Tage länger nichts von mir kommt, mal schauen. Ich schreibe derzeit nämlich meine erste Hausarbeit und sollte mich wesentlich mehr darauf konzentrieren. Welcher Student kennt es nicht? :D

26. August 2018

Fotoserie München - Part 1

'N Abend!

Wie angekündigt werde ich euch ein bisschen was aus meinem Münchenurlaub zeigen, damit hier auch ein wenig Abwechslung herrscht. Sehr viele schöne Fotos darf ich allerdings nicht hier posten, da sie bei Unternehmungen entstanden sind, wo Fotos nur für private Zwecke erlaubt waren. Dazu gehören unsere Besuche in der Residenz, im Schloss Nymphenburg, in den Pinakotheken und im Tierpark Hellabrunn. Damit reduziert sich das Bildmaterial schon sehr und trotzdem sind es noch zu viele Fotos für einen einzigen Post. Deswegen starte ich eine kleine Postserie!

Kurze Anmerkungen vorweg: Alle meine Fotos sind lediglich mit meiner Handykamera gemacht, d.h. die Qualität haut nicht unbedingt vom Hocker. Die Reihenfolge der Fotos steht nicht im Zusammenhang mit der tatsächlichen Reihenfolge, in der wir die Orte besucht haben. Ich gruppiere hier wahllos.

Fangen wir mit dem Englischen Garten an. Er ist einer der größten Parkanlagen der Welt und damit ziemlich bekannt. Wir hatten leider nicht die Zeit und die Ausdauer, um alles zu sehen und allgemein bezweifle ich, dass man zu Fuß alles an einem Tag erreicht, aber ein paar schöne Ecken haben wir dennoch entdeckt.

Kleiner Wasserfall

Monopteros


Monopteros

Aussicht vom Monopteros (hinten einige Gebäude/Sehenswürdigkeiten der Innenstadt)



Doch nicht nur im Englischen Garten gibt es schöne Landschaften. Gefühlt war ganz München wunderschön - egal, ob Innenstadt, Park oder sonstwas. Ist halt nicht umsonst eine der schönsten Städte Deutschlands! So waren häufig auch die Laufwege von S- oder U-Bahn-Stationen zu unseren Zielorten hübsch anzusehen, wie etwa bei diesem Foto, wo wir auf dem Weg zum Tierpark Hellabrunn waren:



Ein super cooles Erlebnis war das Open Air Kino auf der Seebühne, denn sowas haben mein Freund und ich noch nie gemacht. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, obwohl wir mit den ausgeliehenen Kissen und ohne eigenes Essen im Gepäck im Gegensatz zu Alteingesessenen wie Anfänger wirkten. Jedoch gibt es alles vor Ort, was man sich für einen Kinoabend wünscht: Genügend Platz, ein angenehmes Ambiente, Kissen und Decken, eine gelungene Auswahl an Speisen und Getränken und sogar Toiletten. Besonders schön war auch die ganze Mentalität, die die Münchner ausstrahlten. Das ist uns nicht nur an diesem Abend aufgefallen.

Süßes, asiatisch angehauchtes Häuschen vor dem Eingang zur Seebühne

Die Plätze füllten sich...

Das war es für heute, ich wünsche euch eine gute Nacht! :)