3. Dezember 2025

Die BFRB-Tage 2025 - 1

Hallo, ihr Lieben. :)
 
Ich möchte euch zuerst für eure Geduld danken! Ich hatte mir (mal wieder) hohe Ansprüche gesetzt: Schnell und viel berichten. Deshalb danke, dass ihr die schon wieder rund drei Wochen geduldig warten konntet. Und auch ein großes Danke im Vorhinein, dass ihr mit mir zusammen wieder ins Bloggen reinfindet. Ich merke, dass ich total aus der Übung bin, was das Schreiben angeht. :D
 
Doch heute ist es endlich an der Zeit, über die BFRB-Tage 2025, die vom 07.11-09.11 stattgefunden haben, zu berichten. Bevor ich das tue, hole ich euch nochmal ganz kurz ab, ja? Die BFRB-Tage sind die erste und einzige bundesweite Konferenz zu Thema BFRBs, also zu Skin Picking, Trichotillomanie, Nagelkauen, Lippenbeißen und alle weiteren Verhaltensweisen in dem Spektrum. Eine Veranstaltung, die mit einem ausgewogenem Mix an Vorträgen, Workshops und Gesprächs-/Communityrunden punktet. Konkreter gesagt gibt es auf den BFRB-Tagen Einführungs- und vertiefende Fachvorträge, Vorstellungen von Studien(ergebnissen) sowie Implikationen für Forschung und Behandlung, persönliche Erfahrungsberichte, Austausch- und Gesprächsrunden zu verschiedenen Themen, praktische Workshops inklusive der ein oder anderen Übung und noch so viel mehr! Meiner Meinung nach sorgt genau diese schöne Mischung dafür, dass die Konferenz für so viele Menschen lohnenswert ist: Für Betroffene, für Angehörige, für Forscher oder Behandler, für anderweitig Interessierte - also einfach für jeden, der einen Berührungspunkt mit dem Thema hat. Bis jetzt gab es einschließlich des diesjährigen Durchgangs vier Konferenzen, die alle im Herbst stattfanden:
Natürlich sieht das Programm im Detail jedes Mal anders aus. Je nach dem, welche Referenten dabei sind, liegt der Fokus auch mal auf anderen Themen. Was aber immer gleich bleibt: Christina Gallinat und Ingrid Bäumer als die beiden Hauptorganisatorinnen, die diese Veranstaltung ins Leben gerufen haben. Sie geben jedes Jahr ihr Herz und ihre Seele dafür, aus dieser Veranstaltung etwas ganz Besonderes zu machen und das merkt man auch, wie ich finde. Doch bevor ich zu sehr vorweggreife, möchte ich euch kurz darauf hinweisen, wie ich meinen Bericht gliedern werde. Wie ich es auch 2018 und 2023 gemacht habe, werde ich das Ganze dreiteilen. Teil 1 wird sich mit den Themen, Sessions und Referenten befassen, Teil 2 mit meiner eigenen Session und Teil 3 nimmt sich Allgemeines, die Atmosphäre und meinen Gesamteindruck vor.
 
Dementsprechend widmen wir uns jetzt dem inhaltlichen Teil der Konferenz. Das würde ich gerne chronologisch anhand des Programms durchgehen. Apropos: Das Programm ist bei allen bisherigen Durchgängen so gestaltet gewesen, dass der Großteil der Sessions doppelgleisig läuft. Das heißt, während in Saal A Vortrag xy läuft, läuft in Saal B Workshop yz. Das wiederum hat zur Konsequenz, dass man sich oft entscheiden muss, da man leider nicht alles mitbekommen kann. Für dieses Jahr können wir aber die positive Nachricht verkünden: Alle großen Vorträge sind aufgezeichnet worden und sind (zusätzlich zu Handouts) für Vereinsmitglieder kostenlos über die Vereinswebseite zu erhalten. Dieser geschlossene Mitgliedsbereich der Webseite wird aktuell aufgebaut. Nun aber genug der Vorrede, lasst uns starten!
 
Der Freitag startete nach einem Zeitslot für die Anmeldung mit einer ersten kleinen Begrüßungsrede von Christina und Ingrid. "Klein" trifft es eigentlich nicht wirklich, denn am Freitagnachmittag waren bereits 60-70 Personen anwesend! Ich habe sowohl Freitag als auch Samstagmorgen am Empfang geholfen und dort den Vergleich gehabt: Freitag kamen wir mit den Anmeldungen teilweise etwas ins Schwitzen, während wir Samstagmorgen entspannt und mit weniger Personen alles gemeistert haben. Dementsprechend war Freitag für viele Konferenzbesucher schon der richtige Start.

 
In der Begrüßungsrede werden die Besucher - ihr könnt es euch bereits denken - herzlich begrüßt, willkommen geheißen und über wichtige organisatorische Aspekte aufgeklärt. Es gibt zusätzlich den ein oder anderen Hinweis und auch die Möglichkeit, potenzielle Fragen zu klären. Doch an dieser Stelle knüpft der nächste Programmpunkt an: Die sogenannte Icebreaker-Session. Das ist eine Art lockere Kennenlern- und Einstiegsrunde, die ich erneut (wie 2023 schon) übernehmen durfte. Dazu werde ich im zweiten Teil des Konferenzberichts mehr erzählen.
 
Darüber hinaus stand am Freitagabend ein sehr zentrales Zusammenkommen an, nämlich die Mitgliederversammlung des Skin Picking und Trichotillomanie e.V.! Während wir 2023 die Gründungsversammlung abhielten, haben wir uns dieses Mal zur ersten großen Vereinssitzung getroffen. Die Agenda sah einige verschiedene Vereinsangelegenheiten vor, die wir auch gut abarbeiten konnten. Unter Anderem wurde ein neuer Vorstand gewählt und über das vergangene sowie das kommende Jahr plus Zukunftspläne gesprochen. Bei Abstimmungen waren nur die Vereinsmitglieder stimmberechtigt, jedoch war die Versammlung an sich auch für weitere Interessierte offen. Wenn ich das richtig wahrgenommen habe, waren auch einige Interessierte dabei, was total schön ist.
 
Das war schon der Freitag, der übrigens ohne Parallelsessions auskam. Das wird sich jetzt, wenn wir zum Samstag übergehen, ändern. Der zweite Konferenztag startet immer sehr ähnlich wie der erste: Zunächst steht ein Zeitfenster für die Anmeldung/Registrierung an, worauf die große Eröffnungsrede folgt. Auch hier fanden Christina und Ingrid wieder genau die richtigen Worte, um alle Anwesenden gut auf der Konferenz ankommen zu lassen. So wird eine wunderbare Basis für ein Wochenende gelegt, das immer pickepackevoll ist und daher wie im Flug vergeht. :D
 

 

Ab hier ging das Programm so richtig los. Während Linda Mehrmann als eine der großen Namen in der deutschsprachigen BFRB-Community im großen Saal (oben auf dem Bild zu sehen) die Einführungsveranstaltung gab, hat Shenja Cerzo von Incipedia (ihr Youtube-Kanal und ihr Instagram-Account) einen Workshop zum Thema Hautpflege gehalten. Leider musste Shenja ihren Workshop aufgrund von Krankheit kurzfristig online anbieten, aber das hat am Interesse der Konferenzbesucher nichts geändert, denn der kleine Saal war bis in die letzte Reihe (in der ich saß) voll. Rund 60 Personen, die ihren Empfehlungen zum Thema lauschten. Klar, in persona wäre das alles noch viel gelungener gewesen, aber es war auch unter den gegebenen Umständen ein super Auftakt! Und was für eine Ehre, sie dabei gehabt zu haben, ehrlich.
 

 


Der darauffolgende Zeitslot bot im großen Saal die Möglichkeit, sich zu ADHS im Erwachsenenalter nicht bloß zu informieren, sondern auch in einen anschließenden Austausch zu begeben. Geführt hat diesen Vortrag Prof. Dr. Peter Kirsch als Experte auf dem Gebiet. Soweit ich weiß, ist der Andrang bei allem, was den Bereich der Neurodiversität berührt, groß und das wird sicher auch hier der Fall gewesen sein. Ich war zeitgleich im kleinen Saal als Assistenz eingeteilt, wo es um einen Erfahrungsaustausch zu Selbsthilfe unter der Anleitung von Antonia Peters ging. Wir saßen in einer Runde von etwa 20 Personen, von denen viele erstmalig in so einem Format zusammenkamen und sich in selbsthilfegruppenähnlicher Atmosphäre öffneten. Wie berührend und mutig! Leider hatte ich währenddessen und schon seit morgens gesundheitliche Beschwerden, sodass ich nicht mit vollen 100% dabei war. Es gibt leider auch keinerlei Bildmaterial von diesen beiden Sessions.
 
Zu diesem Zeitpunkt folgte die große Mittagspause. Um so ein intensives Wochenende durchzustehen, sind Pausen enorm wichtig! Erst durch die kleinen und größeren Momente zum Durchatmen kann man im nächsten Vortrag wieder gut dabei sein, nicht wahr?
 
Passend dazu kann ich erwähnen, dass ich die nächste Einheit nach der Mittagspause ausgesetzt habe, um eine tatsächliche Pause zu haben und es aufgrund meiner gesundheitlichen Beschwerden etwas ruhiger anzugehen. Im großen Saal wäre erneut Linda Mehrmann zu besuchen gewesen, die einen Vortrag zum Thema Stimuluskontrolle und Habit-Reversal-Training bei BFRBs hielt. Im kleinen Saal gab es eine von Andreas Krusche und Christina Zeljko-Sebalj geführte Gesprächsrunde für Angehörige. Die war, soweit ich mitbekommen habe, klein aber fein, d.h. eine kleine intensive Runde. Da ich für die Fotos zuständig war, könnt ihr erahnen, dass es auch hiervon kein Bildmaterial gibt.
 
So langsam kamen wir in den Nachmittag, denn im Programm ist es zu diesem Zeitpunkt schon 14:00 Uhr gewesen. Kurz darauf folgten die nächsten zwei Sessions: Im kleinen Saal hat Christina Gallinat die Hände in den Fokus gesetzt und sich mit allen Anwesenden zu Nägelkauen, Fingerknibbeln & Co. ausgetauscht. Im großen Saal bot Dr. Sandra Hanneken eine psychodermatologische Perspektive auf Skin Picking. 2023 war das bereits sehr ähnlich im Programm und weil ich dort leider nicht teilnehmen konnte, freute es mich tatsächlich sehr, nun die Gelegenheit bekommen zu haben. Meiner Meinung nach war das ein spannender Vortrag mit einigen Aha-Momenten für den Alltag. Die Vortragsweise habe ich als gleichermaßen angenehm wie kompetent empfunden, also da habe ich 2023 wirklich etwas verpasst.
 

 

Danach stand die vorletzte Session des Tages an. Ingrid nahm sich im kleinen Saal Zeit, besonders schambehaftete BFRBs und damit verbundene Verhaltensweisen aufzugreifen. Hier war das Ziel, einen Umgang mit bspw. Nasepulen oder Schorf/Haare essen zu finden. Das finde ich total gut, denn Scham ist eine große Belastung für viele Betroffene, dabei sind diese Verhalten ja durchaus verbreitet. Was für viele Betroffene auch schwierig ist: Gut für sich selbst zu sorgen, gerade in Stressphasen. Hier knüpfte der sensible Mitmachvortrag von Christina Zeljko-Sebalj an, die Self Care als Schlüssel zur Verhaltensregulation erläuterte. Eigentlich war das Ganze wohl für Jugendliche gedacht, doch in den Reihen saßen wie üblich alle Menschen bunt gemischt. Das Interesse war groß, egal wie alt! Das ist für mich auch total verständlich bei so einem relevanten Thema.
 

 

Samstagabend - die Erfahrenen unter euch werden wissen, was das bedeutet. Zeit für die Keynote Speech! Diesmal sogar in doppelter Besetzung, denn Linda Hollatz und Tina (TinasTrichKiste) haben sich zu zweit zusammengetan, um gemeinsam das Motto ihrer Keynote zu leben. "Hand in Hand - Gemeinsam ist es leichter! Die Kraft von Gesprächen, Gruppen und globaler Verbundenheit bei BFRBs". Wow, so ein zentrales und starkes Thema! Linda und Tina haben jeweils einen Teil ihrer persönlichen Geschichte erzählt und uns dabei emotional an die Hand genommen. Sie zeigten uns auf, was für ein erstaunlicher Domino-Effekt in Gang gesetzt werden kann, wenn wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind oder die richtigen Infos bekommen. Sie erinnerten uns daran, dass wir uns zwar oft alleine fühlen, es aber nicht sind. Wenn wir das Engagement von Einzelnen summieren, können wir Großes erschaffen und das zeigt ja nicht zuletzt die Konferenz selbst. Gemeinschaft und Verbundenheit sind die Wärme, die es braucht. Und die gibt es in unserer BFRB-Community! Als wunderbaren Bonus gab es Videogrüße aus aller Welt, unter Anderem von so Größen wie Liz Atkin oder auch Aneela, der Entwicklerin des HabitAware-Armbands (mehr Infos dazu). Für mich war die Keynote Speech eines der Highlights am Wochenende, hat mich besonders emotional richtig abgeholt, danke Tina und danke Linda. Dicke Umarmung an euch beide! Ihr habt das großartig gemacht. :)
 

 




Damit wären wir mit dem längsten Konferenztag durch. Der Sonntag startete mit einem neuen Angebot, was es so bisher noch nicht gab: Vera Kranz hat eine 30-minütige geleitete Meditation für alle Interessierten angeboten, bevor das eigentliche Tagesprogramm losging. Einmal kurz innehalten, das können wir alle an so einem Wochenende gebrauchen - deshalb fand ich es toll, dass wir diesmal ein derartiges Angebot im Programm hatten.
 
Wenn ihr meinem Blog schon länger folgt, erinnert ihr euch vielleicht noch dunkel an den Namen Prof. Dr. Christian Stierle!? Ich schwärmte in meinem Bericht über die Konferenz 2023 voller Begeisterung von seiner Vortragsweise. Damals war er schon mit zwei Sessions dabei und so auch diesmal. Die eine davon war am Sonntagmorgen und behandelte Exposition und Verhaltensexperimente bei BFRBs. Ich konnte hier allerdings nicht teilnehmen, da ich parallel im kleinen Saal zur Assistenz eingetragen war. Dort durfte ich Julia Röseler und ihre Gesprächsrunde "BFRBs, Umwelt, Arbeitsplatz: Wie gehe ich nach außen mit meinen BFRBs um?" anmoderieren. Kommunikation mit dem eigenen Umfeld, ja, das wirft für viele Betroffene zahlreiche Fragen auf. Wann? Wo? Wie? Mit wem? Warum? 60 Minuten sind immer kurz, aber wir haben die Zeit intensiv genutzt, um hier genauer hinzuschauen. Was ich übrigens mega angenehm fand: Dass wir auch mal gemeinsam lachen konnten währenddessen. Danke Julia!
 

 

Damit kommen wir zu einem weiteren bekannten Namen in der deutschsprachigen Forschung zu BFRBs: Prof. Dr. Anne Schienle aus Graz. In vergangenen Durchgängen war sie bereits mehrfach dabei, daher war für mich klar: Nach Möglichkeit besuche ich ihre Einheit. Sie stellte uns Forschungsergebnisse zur emotionalen Granularität und Emotionsregulation vor. Für mich persönlich mal wieder höchst spannend, was sie da vorgetragen hat! Gleichzeitig hat Tina erneut ihren Embodiment-Workshop gegeben, den sie auch schon 2023 mit viel zu vielen Personen in einem viel zu kleinen Saal durchführen musste. Sie erzählte mir im Nachhinein, dass die Relation zwischen Teilnehmerzahl und Raumgröße diesmal wesentlich gelungener war und es wieder eine sehr schöne Erfahrung gewesen ist. Schade, dass ich nicht dabei sein konnte!
 

 

Nach einer kleinen Kaffeepause ging es weiter: Im großen Saal mit der Vorstellung neuer Leitlinien zu BFRBs, vorgetragen von Antonia Peters und Linda Hollatz. Vera Kranz hat zeitgleich im kleinen Saal die Chancen und Wirkung von Hypnotherapie vorgestellt. Leider kann ich euch von diesem Zeitslot nicht aus eigener Erfahrung berichten, da ich hier ausgesetzt habe.
 
Es folgte die große Mittagspause des Tages und anschließend standen die beiden letzten Sessions an. Im großen Saal gab es zum zweiten Mal die Gelegenheit, Christian Stierle zu lauschen undzwar bei seinem Vortrag zu traumatischen Erfahrungen im Zusammenhang mit BFRBs. Mal wieder ein sehr erhellender Vortrag in gewohnt gekonnter Präsentationsweise - Kompetenz mit der richtigen Prise Lockerheit und Humor. Im kleinen Saal hat Dr. Andrea Eisenberg erste Resultate eines multimodalen stationären Behandlungsansatzes für Skin Picking präsentiert. Wie gerne hätte ich mir das angehört, denn besonders hierbei: Dr. Andrea Eisenberg ist ärztliche Leiterin der Psychodermatologie an der KIRINUS PsoriSol Klinik in Hersbruck, die bei uns in der Community durchaus bekannt ist. Zumindest bei uns in der Kölner SHG haben wir die letzten Monate wiederholt über diese Klinik und Erfahrungen aus Aufenthalten dort gesprochen.
 

 

Zack, so schnell waren drei Tage Konferenz wieder vorbei. Allerdings wird diese einmalige Veranstaltung nie ohne ein letztes Zusammenkommen beendet! Denn erst die Abschlussrunde mit Open Mic macht die BFRB-Tage rund. Hier gibt es zusammenfassende, erste reflektierende und auch abschließende Worte von Christina und Ingrid, ganz viele Dankesbekundungen und eben die Möglichkeit, als Besucher das offene Mikrofon zu nutzen. Für alles, was einem auf dem Herzen liegt oder unter den Nägeln brennt. Hier hat alles, was noch in der Runde geteilt werden will, Platz. Meistens wird es hier nochmal besonders emotional, wenn ganz direkt greifbar wird, was die Konferenz auslöst.
 

 

Doch dann wurde es Zeit, Abschied zu nehmen. Für mich trifft die Formulierung "mit einem lachenden und einem weinenden Auge" das Ganze sehr gut. Es ist so seltsam: Ich habe sooo eine starke und persönliche Bindung zu vielen Menschen dort, daher fällt der Abschied schwer. Doch ich weiß stets: Man wird sich wieder sehen. Auch, wenn wir nun alle wieder in Deutschland und darüber hinaus verteilt sind, so bilden wir doch eine Community. Eine Community, die Verbindungen schafft und hält. Eine Community, die gemeinsam lachen und weinen kann. Eine Community, die sich gegenseitig Halt gibt. Ich bin dankbar, ein Teil davon zu sein.
 
Nun entlasse ich euch - zumindest vorerst. Der zweite Teil des Berichts folgt in Kürze. Bis dahin! 

24. November 2023

Die BFRB-Tage 2023 - 3

Guten Morgen, ihr Lieben! Hier sind wir zum dritten und letzten Blogbeitrag über die BFRB-Tage 2023, die erste und einzige Konferenz rund um Skin Picking, Trichotillomanie & Co. Deutschlands. Ich hoffe, die bisherigen beiden Beiträge haben euch gefallen und euch einen guten Eindruck vom Tagungswochenende verschaffen können. :) Im ersten Post ging es um die Themen, Vorträge und Referenten (hier klicken) und im zweiten Post ging es ausführlich um meine eigenen drei Sessions, also die Icebreaker-Session, den Scham-Workshop und die Keynote Speech (hier klicken).
 
Und obwohl ich schon ziemlich viel über die drei Tage in Köln geschrieben habe, ist noch längst nicht alles gesagt und das wird es auch nach diesem Part nicht. Worte oder fotografische Momentaufnahmen können nicht annähernd ausdrücken, was da vor Ort alles passiert ist, was alles gelernt, erkannt, gefühlt und gewagt wurde. Dafür muss man schon selbst dabei sein! Um euch das unbeschreibliche Feeling nochmal näherzubringen, wird es diesmal um Allgemeines, die Atmosphäre, meine Highlights und meinen Gesamteindruck gehen. Ich möchte quasi zusehen, den Bericht über die BFRB-Tage angemessen abzurunden und in ein schönes Gesamtpaket zu verpacken. Alles, was erwähnenswert ist, aber bisher noch keinen Platz gefunden hat, wird in diesem Part thematisiert. Starten wir einfach direkt rein!

Ich möchte zunächst die Besucherfreundlichkeit der Veranstaltung loben, genauso wie damals 2018. Für mich persönlich wurde jetzt sogar noch ein Stückchen mehr dafür gesorgt, dass sich alle Konferenzbesucher wohlfühlen dürfen, zurechtfinden können und einfach wissen, woran sie sind. Ingrid und Christina ist es bei der Organisation dieser Tagung wirklich ein ganz besonderes Anliegen, euch einen Safespace bieten zu können und das ist meiner Meinung nach hervorragend gelungen! Man hat die Mühen und das Herzblut, welches hier in etliche Details der Planung geflossen ist, einfach gespürt. Das fing zum Beispiel mit Christinas Instagramaccount an, wo sie euch bereits Monate vor dem Veranstaltungstermin mit ihren Storys und Beiträgen immer wieder informiert, sich aber auch nach euren Meinungen, Sorgen oder Fragen erkundigt hat. Generell blieben im Vorhinein keine Unklarheiten mehr, oder? Alles Wissenswerte konnte man über Christinas und Ingrids Infokanäle erfahren, um bestens vorbereitet auf der Konferenz zu erscheinen. Und es endete beim Aufbau im Bürgerhaus am Freitagmittag - es wurden reichlich Infoplakate platziert, gut sichtbare Ausschilderungen befestigt, kleine Helferlein und Infomaterial vorbereitet und hier und da etwas Herzlichkeit integriert. Damit wir im Bürgerhaus unsere eigene kleine Bubble rund um BFRBs gestalten konnten. Schließlich haben einige von uns so ihre "besonderen" Bedürfnisse, die auf anderen Veranstaltungen wohl kaum beachtet oder bedient werden. Nicht so auf den BFRB-Tagen, denn dort wird sich mit besonderem Augenmerk an BFRB-Betroffenen orientiert! Um euch zumindest ein paar kleine Einblicke in diesen Aspekt zu gewähren, hier ein paar Aufnahmen von den Räumlichkeiten:
 
Der Eingang zum Foyer des Bürgerhauses

Schon von draußen wurde man herzlich begrüßt

Der Empfang im Foyer

Kleines Merchandise: Ein BFRB-Kugelschreiber für jeden

Die Programmhefte zum mitnehmen

Die beiden Bücher von Ingrid und Barbara/Christina und Fidgets zum Testen

Der Flurbereich vom Foyer zum großen Saal

Der Eingang zum großen Saal hinten links

Der Flurbereich vom großen Saal zum Foyer

"Nimm dir, was du brauchst"-Plakat

Ich habe zwei davon aufgehangen und so sahen sie schon Freitagabend aus! :D

Wenn ich den Versuch wagen sollte, die Atmosphäre mit Worten zu beschreiben, würde ich Folgendes sagen: Herzlich und warm, locker und zwanglos, verbindend und empowernd, zwischendurch dynamisch und angeregt. Ich hoffe zutiefst, dass das bei allen Besuchern (egal, ob betroffen, angehörig, behandelnd oder anderweitig interessiert) ankam! Jeder durfte einfach sein und stand nie unter Rechtfertigungsdruck. Egal, ob es das Aussehen betraf oder die eigene Entscheidung, sich mal eine Pause zu nehmen oder Ähnliches. Alle waren herzlich willkommen und wurden integriert. Auch alle Vorträge fanden meinem Empfinden nach auf Augenhöhe statt, denn soweit ich es erlebe, werden BFRB-Betroffene innerhalb der Community stets ernst genommen. Vielleicht gerade deshalb, weil wir alle wissen, mit was für einem Gegenwind wir teilweise außerhalb der Community zu kämpfen haben? Seien es Arztbesuche jeglicher Art, der Umgang im sozialen Umfeld, die Schule oder der Job, der normale Alltag und was sonst noch alles. Im Bürgerhaus Kalk in Köln durfte all das für drei Tage mal völlig vergessen werden. Zahlreiche Betroffene bekamen die seltene Chance, mal mit Gleichgesinnten in echten Kontakt zu treten, sich eventuell auch mit den Forschern und Behandlern auszutauschen und dem Thema ein ganzes Wochenende Aufmerksamkeit zu schenken. Alles in einem sicheren Raum, wo niemand Angst vor Zurückweisung haben musste oder sich wegen seines Äußeren schämen brauchte. Einfach nur wow! Da gilt abermals Christina und Ingrid großen Dank, dass sie diesen Raum für uns ermöglicht haben! Aber auch allen, die vor Ort waren, möchte ich ein Dankeschön aussprechen, denn jede einzelne dieser Personen hat das Wochenende mit gestaltet. Die Besucher trugen einen Teil dazu bei, dass die BFRB-Tage werden durften, was sie waren. Die BFRB-Community besteht aus lauter unfassbar lieben Seelen, die es geschafft haben, das Bürgerhaus mit ganz viel Wärme und Geborgenheit zu erfüllen.

Wo wir schon dabei sind, leite ich vielleicht einfach zu meinen Highlights über. Denn die vielen ultra schönen Begegnungen waren für mich definitiv herausragend! Ich kenne inzwischen einige Gesichter aus der Community, daher war es sooo wundervoll, die entweder mal in echt sehen zu können oder nach langer Zeit wieder zu treffen. Egal, wie kurz die Gespräche teilweise waren, ich habe mich über jedes davon sehr gefreut und war teilweise auch etwas traurig, dass ich nicht mit jedem kurz quatschen konnte, dafür hätte die Zeit nie gereicht. :D Das war übrigens einer der Gründe, warum ich versucht habe, jedem auf dem Flur, mit dem ich Blickkontakt hatte, ein Lächeln zu schenken. "Wenn ich schon nicht mit allen sprechen kann, dann lächle ich sie wenigstens an, ist hoffentlich auch ein kleiner Freudenschimmer" dachte ich mir. Denn jeder, der vor Ort war, hatte auch ein "Schön, dass du hier bist" verdient! Das wollte ich damit ausdrücken. Mich hat es zum Beispiel tief im Herzen gefreut, dass einige Selbsthilfegruppen gemeinsam erschienen sind oder dass ein paar Leute, die ich von Instagram kannte, vor Ort waren. Teilweise wurden da echt lange Wege in Kauf genommen! Das zeigt nur, wie sehr sich ein Besuch lohnt.

Mit dieser lieben Person von Instagram habe ich sogar ein Bild gemacht! :)

Hier schließt sich wohl der Samstagabend gut an. Ich deutete im ersten Post ja darauf hin, dass der Samstag nach der Vereinsgründung noch nicht ganz vorbei war. Denn direkt im Anschluss ging es auf das Dozentenessen bei einem seeeeeehr guten indischen Restaurant! Leider waren wir alle etwas Matsch in der Birne, befürchte ich. :D Aber trotzdem war es ein super angenehmes Zusammensitzen, was ich extrem genossen habe. Ich bin äußerst dankbar dafür, dass ich bei diesem Anlass dabei sitzen durfte. Es war eine sehr schöne Gesellschaft und ein außerordentlich köstliches Essen bei rundum gelungenem Service. Da ließ ich mich nicht lumpen und habe beim Abschied ordentlich Trinkgeld für die Mitarbeiter dagelassen, denn so guten Service (trotz guter Auslastung) habe ich selten erlebt.


Bleiben wir bei lieben Menschen, denn mich hat eine gute Freundin auf die Konferenz begleitet und das aller Umstände zum Trotz. So war ich - wie 2018 übrigens auch - nicht alleine Köln, sondern hatte meinen persönlichen Supporter dabei. Das ist natürlich eine ganz außerordentliche Besonderheit, die ich bis heute schätze. Dass mich eine Person, mit der ich befreundet bin, so sehr in meinem Sein unterstützt, dass sie ein Teil von meiner Arbeit zu BFRBs sein möchte. Mehr Anteilnahme geht nicht, würde ich sagen. Aus ihrer Richtung kam die drei Tage über so eine riesige Menge Freude, Stolz und Begeisterung, dass ich kaum wusste, wohin damit. Aber es war sehr, sehr wohltuend und hilfreich; besonders in den Momenten, wo ich jemanden brauchte, der mir gut zuspricht (Stichwort Keynote Speech). Ich könnte dazu noch so viel mehr schreiben, aber andererseits ist das hier auch nicht ganz der richtige Ort dafür. Deswegen nur diese paar Zeilen und die Anmerkung, dass wir abseits der Konferenz auch schöne Momente gemeinsam verbracht haben wie zum Beispiel diesen Besuch in einem süßen, kleinen Café, wo wir uns vegane Speisen haben schmecken lassen:


Noch aus meinem AirBnB, quasi in der Tür zum Weg ins Café

Diese liebe Freundin hat netterweise hier und da auch ein paar Fotos von mir gemacht. Nur dadurch kann ich euch beinahe den exakten Moment eines weiteren Highlights von mir zeigen. Ich habe ja im zweiten Beitrag zur Konferenz über meinen Struggle mit dem Perfektionismus in Zusammenhang mit der Keynote Speech gesprochen. Dieser Perfektionismus ist extrem tief verwurzelt bei mir und äußert sich in zahlreichen Lebenssituationen. So zum Beispiel auch in der Kreativität und Kunst - ihr wisst vielleicht, dass ich eigentlich gerne male/zeichne. Leider finde ich dafür viel zu selten Zeit und auch der Perfektionismus macht es mir schwer. Erfreulicherweise bot die Konferenz eine Gelegenheit, dem kreativen Ausdruck nachzukommen, wie ich im ersten Post erwähnte. Denn Silke hat mit uns ja den künstlerischen Kurzworkshop im kleinen Saal durchgeführt. Und Silke habe ich - neben der Keynote Speech - die zweite Chance des Wochenendes zu verdanken, meinem Perfektionismus mal ganz ernsthaft und kampflustig ins Auge zu blicken. Als wir uns das Material holen sollten, wollte ich eigentlich keine Farbe nehmen, um anderen Teilnehmern den Vortritt zu gewähren. Aber Silke ermutigte mich und entgegnete "DOCH, du nimmst dir Farbe". :D Mist, keine Möglichkeit mehr, meinem Perfektionismus aus dem Weg zu gehen. Mit Bleistift kann ich gut umgehen, meinetwegen auch in kurzer Zeit, aber Pinsel und Farbe? Ich war bisher immer die, die sich für ein Werk stundenlang Zeit genommen hat. In wenigen Minuten etwas Ansehnliches und Befriedigendes auf das Papier zaubern? Hielt ich für etwas, was mir nicht liegt (weswegen ich übrigens Liz Atkin sehr bewundere). Ich bin unendlich froh, dass Silke mir ermöglicht hat, auch dieses Gedankenmuster etwas aufzubrechen. Nur durch sie habe ich dort im kleinen Saal gesessen, meinen inneren Schweinehund überwunden und tatsächlich einfach drauf los gemalt. Der Endgegner war die Übung, wo wir one-line und blind das Gesicht unseres Gegenübers in wenigen Sekunden kritzeln sollten. Ich hatte so etwas noch nie zuvor gemacht! So viel Angst vor falschen Linien, vor Unvollkommenheit und einem blöden Ergebnis. So ein voller Kopf, so wenig Platz für das freie Handeln. Doch dann der Moment, wo ich an Silkes Worte und ihre Auffassung von künstlerischem Ausdruck dachte und loslegte... Ich kann nicht mit Sprache ausdrücken, was dieser Moment mir persönlich bedeutet hat. Dankesehr, liebe Silke!

Happy Jacqueline wenige Minuten, nachdem sie sich selbst überwunden hatte

Noch hoch konzentriert bei der Übung davor

Mein "Kunstwerk"

Apropos Kunst! Ich erwähnte kurz, dass es im Foyer einen Ausstellungsbereich gab. Hier bekam ich die Ehre, ein paar Bilder aus dem Fotoworkshop der SHG Köln vom August 2022 zu zeigen. Bisher gab es öffentlich nur die Möglichkeit, Aufnahmen von mir zu sehen, die innerhalb dieses Workshops entstanden sind. Einige davon habe ich auf meinem Blog gepostet, schaut bspw. mal hier. Allerdings hat Marie, die beteiligte und wahnsinnig talentierte Fotografin, auch von den anderen Teilnehmerinnen fabelhafte Aufnahmen gemacht! Ein paar ausgewählte Fotos wurden hier mit Einverständnis der Betroffenen gezeigt. Die Kunstausstellung wurde zusätzlich um Zeichnungen von Silke und um das fotografische Projekt von Delia erweitert. Ein kleiner Bereich voll mit Kunst und Kreativität in Bezug auf BFRBs. Ich hab's geliebt!

Weil ich nicht weiß, ob die Fotos auch auf meinem Blog sein dürfen, wenigstens eine unscharfe Aufnahme.

Die Vorbereitung für meine kleine Ausstellung

Silkes Bereich

Delias Bereich

Was bleibt zum Ende meiner Highlights noch übrig? Richtig, die Abschlussrunde der BFRB-Tage! Beim Open-Mic-Prinzip geht es darum, dass Christina und Ingrid allen, die möchten, die Chance geben, etwas zu sagen. Die Bühne war frei, das Mikro stand bereit und jeder, der es fühlte, durfte hier ganz frei von der Seele reden. Ganz gleich, was die Besuchern nach diesem Wochenende loswerden wollten, es hatte in der Abschlussrunde Platz. Die Atmosphäre von Zusammenhalt und Vorurteilsfreiheit lag in der Luft und so wurde die anfängliche Zögerlichkeit schnell überwunden. Eine Person nach der anderen traute sich, stieg auf die Bühne und richtete ihre Worte entweder an Ingrid und Christina oder an alle in der Runde. Hier sprühte es förmlich vor Freude, Überwältigung, Dankbarkeit, Wertschätzung, Anerkennung, Erleichterung und Verständnis. Wir durften ein erstes Bild davon bekommen, was den Betroffenen der Besuch bedeutet hat und was dadurch alles in Gang gekommen ist oder noch kommen wird. Von SHG-Neugründungen über berufliche Umorientierungen oder wichtige Erkenntnisse bis hin zu mutigen Entscheidungen. Das war natürlich hoch emotional und ergreifend! So wurde sicher mehreren ganz warm ums Herz beim Zuhören. Mir blieb insbesondere eine Person im Gedächtnis, die sich ganz konkret auf mich und die Keynote Speech bezog. Ich hatte davon schon vorher mit einem Ohr gehört, aber als ich dann erfuhr, um wen es geht...schossen mir die Tränen in die Augen. Diese Person berichtete davon, dass meine Keynote Speech sie so sehr bewegt und ermutigt hat, dass sie noch am selben Abend runter zum Empfang ging, um einen extrem bedeutungsvollen Schritt zu machen. Ihr wisst ja, wir haben bei der Registrierung Bändchen ausgeteilt. Grün für "Ist okay, wenn ich auf Fotos lande" und gelb für "Ich möchte nicht auf Fotos landen". Diese Person änderte also ihr Bändchen von gelb auf grün und das war in ihrem Kosmos ein wahnsinnig mutiger und großer Schritt, mehr für sich selbst einzustehen. Und das NUR DURCH MEINE KEYNOTE! Das werde ich nie vergessen. Wir können eine Menge bewegen, wenn wir uns verletzlich zeigen! Ich bin unfassbar stolz auf diese Person und mehr als glücklich, das in ihr bewegt zu haben. Mein Stolz und meine Anerkennung gelten jedoch auch allen anderen Betroffenen, die auf der Bühne waren. Die Abschlussrunde ist mit voller Berechtigung einer der Höhepunkte der ganzen Konferenz!








Damit sind wir am Ende meines gedanklichen Ausflugs auf die BFRB-Tage 2023. Für mich war die Konferenz ein Erlebnis, welches geballte Emotionen bereithielt, viele Learnings bzw. Erkenntnisse evozierte und mir erlaubte, über mich hinauszuwachsen. Die BFRB-Tage sind ein Ort der Begegnung, ein Ort des Informierens und Lernens, ein Ort der Herzlichkeit. Alles gleichzeitig! Und es steht für mich außer Frage, ob sich die Teilnahme lohnt, denn das ist meiner Ansicht nach garantiert.
 
Wenn ihr auch vor Ort wart und Lust habt, mir von euren Highlights zu erzählen (auf Instagram hat der Aufruf nicht so funktioniert), könnt ihr mir entweder eine Mail schreiben oder neuerdings auch ganz anonym direkt unter diesem Post kommentieren. Früher brauchte es ein Google-Konto, jetzt habe ich das umgestellt und teste mal aus, ob das etwas ändert. Würde mich wahnsinnig freuen, auch von euren Glanzmomenten zu erfahren. Und wenn ihr immer noch nicht genug von den BFRB-Tagen habt, eure Augen aber müde vom Lesen sind, kann ich euch Tinas Videorückblick auf die Konferenz empfehlen (klick für Tinas Youtube-Video).

Ich möchte eigentlich noch so gerne weiter in diesen Erinnerungen schwelgen, aber das mache ich dann mal privat ganz für mich alleine. Ich danke euch nochmals sehr für eure Zeit! Bald gibt es auch wieder Beiträge in einem handlicheren Format. :D Wobei ein Beitrag seit Anfang November aussteht, nämlich mein jährlicher Rückblick. Folgt bald! Erst einmal bis bald und ganz viel Liebe!