Ich sitze hier nun und schreibe. Um mich abzulenken und auch, um zu verarbeiten. Außerdem möchte ich in mich gehen, meine Gefühle verstehen und ordnen. Einmal so richtig tief Luft holen und abtauchen in die weite Welt der Emotionen. Therapie in Eigenregie.
Wie geht es mir in diesem Moment? Meine Hand, die bis gerade eben an meiner Wange die Krusten abkratzte, verrät: Offensichtlich nicht gut. Mich beschäftigt etwas. Ja, so ist es. Manchmal gibt es Situationen im Leben, die beklemmend sind und einen aufwühlen. Und manchmal gibt es dazu passende Gespräche, die einem unheimlich schwer fallen und noch dazu die Tränen in die Augen treiben. Näher ausführen werde ich hier nichts, aber ihr ahnt sicher schon, dass ich so etwas gerade erlebe. Es wühlt mich unheimlich auf, beschäftigt mich und verfolgt mich bis in meine Träume. In meinem Kopf herrscht ein Gedankenchaos, das unlösbar scheint. Nebenbei spielt sich mein halbes Leben vor meinem inneren Auge ab... Das alles überfordert mich vermutlich ziemlich. Was ist die Konsequenz? Ich drücke und kratze unbewusst, um all den Druck abzubauen und mich selbst zu beruhigen. Das passiert wie von alleine, das macht nur mein Körper. Wie ein Reflex, wo das Gehirn nichts zu sagen hat. Doch da versuche ich jetzt ganz bewusst dazwischenzufunken, indem ich meine Vorstellungskraft nutze.
Hände weg aus dem Gesicht! Augen zu.
Mit diesen Gefühlen und Gedanken, die ich gerade fühle, möchte ich eigentlich nicht allein sein. In meiner Vorstellung liege ich also in den Armen meines Freundes. Ich stelle mir vor, wie wir schweigend Arm in Arm daliegen. Stelle mir vor, wie wohl und beschützt ich mich bei ihm fühle und dass mich seine bloße Nähe sofort beruhigt. Ich höre seinen Herzschlag und rieche sein Parfüm. Ja, das ist schön. Das ist Geborgenheit und Rückhalt. Und ich weiß, dass er mir genau das geben würde, wenn er könnte! Ich stelle mir also vor, dass ich stundenlang mit ihm irgendwo liege - ohne Worte. Wenn ich will, kann ich weinen und er tröstet mich. Aber Worte braucht die Situation nicht. Mit dieser Vorstellung geht es mir gleich viel besser! So kann ich die Augen öffnen und mich mit einem leicht sehnsüchtigen, aber glücklichen Lächeln zu Bett begeben. Ohne mich an meiner Haut zu vergehen.
Gute Nacht!
_______
Nachtrag vom 8.12.16: Die Bilder sind heute aufgenommen und von mir editiert worden, weil ich seit so langer Zeit nur bilderlose Posts verfasse und mich das ein wenig stört... hihi.
Dieser Blog dient mir seit 2014 als eine Art "Tagebuch", in dem ich meine Reise mit dem Skin Picking festhalte. Des Weiteren möchte ich informieren, das Thema bekannter machen und anderen Betroffenen Verständnis, Mut sowie Inspiration schenken. Nebenbei teile ich auch andere Bereiche meines Lebens mit euch, lade Fotos hoch und Ähnliches. Viel Freude und Erkenntnisse beim Lesen!
7. Dezember 2016
28. November 2016
Sorgenlos
Guten Abend, liebe Leser!
Heute gibt es einen wahrscheinlich überraschenden Post für euch. Was ich gleich erzähle, ist aber auch für mich am Anfang irreal gewesen.
Zum Verständnis fangen wir am Anfang an: In meinem letzten Post deutete ich an, dass das Zwischenziel am Wochenende des 18-20.11 kommen wird. Dort fand das erste Treffen mit der bisher unbenannten "lieben Person" statt. Die Person, der ich die Versprechen gab und die ich schon ein paar Mal hier erwähnte. Ja, dieser Mensch ist mir schon länger extrem wichtig und ist ein unverzichtbarer Teil meines Lebens geworden. Habt ihr bestimmt auch schon vermutet. Und das, obwohl wir bis zum Treffen nur Kontakt über WhatsApp und über das Telefon hatten. Diese Person wohnt nämlich in Berlin - wir kennen uns durch's Internet. Aber hey, wir stellten eben schnell fest, dass es da eine starke Verbindung zwischen uns gibt, die auf tiefstem Verständnis beruht. Und um nicht lange um den heißen Brei herumzureden: Diese liebe Person ist seit dem Wochenende mein Freund. Ich bin also in einer Beziehung, ja. Wow. Doch nicht nur das! Extrem kurzfristig kam es dazu, dass mein Freund mich dieses Wochenende erneut besuchen konnte, was uns beide natürlich extrem glücklich gemacht hat.
Glück ist das Stichwort und gleichzeitig der Bezug zu meinem Blog. Ich bin glücklich. Sorgenlos. Frei. Bei und mit ihm fühle ich mich wohl und weiß, dass er wirklich ausnahmslos hinter mir steht und mich unterstützt. Ganz besonders, was die Dermatillomanie betrifft. Er macht mich stark, hört mir zu und versteht mich. Noch nie habe ich jemanden erlebt, der das so ehrlich meint und mit so viel Engagement dabei ist. Ernsthaft. Was mir in dem Zusammenhang aufgefallen ist: Ich denke nicht mehr über das Skin Picking nach. Es ist unwichtig geworden, vielleicht sogar "egal"? Ich möchte einfach keine Gedanken daran verschwenden, sondern bin auf mein Glück fokussiert. Nur das zählt gerade! Ich fühle mich wie befreit, als könnte ich dem SP endlich eine gewisse Zeit entfliehen. Und das nicht nur, wenn wir beieinander sind, sondern jeden verdammten Tag, seit wir wissen, was wir einander bedeuten. Das heißt zwar nicht, dass ich nicht drücke, aber genau das meine ich: Selbst das ist mir egal. Scheiß drauf, darum geht es gerade nicht. Ich bin und bleibe derselbe Mensch und mein Freund zeigt mir das. Bei ihm brauche ich keine Entschuldigung oder Erklärung. Bei ihm kriege ich Liebe, Unterstützung und Anerkennung für Siege und für Niederlagen. Weil ich immer stark bin und jeden Tag, jede Stunde, jede Minute kämpfe. Das ist ein unbeschreiblich gutes Gefühl!
Auf dass sich dieses Gefühl noch weiter steigern wird! Keiner von uns ist noch ein einziges Mal allein und einsam. Wir geben uns gegenseitig alles und stehen erst am Anfang von etwas wunderbar Schönem.
Bis bald mal wieder! Ein fröhliches "Gute Nacht!" von mir. :)
Heute gibt es einen wahrscheinlich überraschenden Post für euch. Was ich gleich erzähle, ist aber auch für mich am Anfang irreal gewesen.
Zum Verständnis fangen wir am Anfang an: In meinem letzten Post deutete ich an, dass das Zwischenziel am Wochenende des 18-20.11 kommen wird. Dort fand das erste Treffen mit der bisher unbenannten "lieben Person" statt. Die Person, der ich die Versprechen gab und die ich schon ein paar Mal hier erwähnte. Ja, dieser Mensch ist mir schon länger extrem wichtig und ist ein unverzichtbarer Teil meines Lebens geworden. Habt ihr bestimmt auch schon vermutet. Und das, obwohl wir bis zum Treffen nur Kontakt über WhatsApp und über das Telefon hatten. Diese Person wohnt nämlich in Berlin - wir kennen uns durch's Internet. Aber hey, wir stellten eben schnell fest, dass es da eine starke Verbindung zwischen uns gibt, die auf tiefstem Verständnis beruht. Und um nicht lange um den heißen Brei herumzureden: Diese liebe Person ist seit dem Wochenende mein Freund. Ich bin also in einer Beziehung, ja. Wow. Doch nicht nur das! Extrem kurzfristig kam es dazu, dass mein Freund mich dieses Wochenende erneut besuchen konnte, was uns beide natürlich extrem glücklich gemacht hat.
Glück ist das Stichwort und gleichzeitig der Bezug zu meinem Blog. Ich bin glücklich. Sorgenlos. Frei. Bei und mit ihm fühle ich mich wohl und weiß, dass er wirklich ausnahmslos hinter mir steht und mich unterstützt. Ganz besonders, was die Dermatillomanie betrifft. Er macht mich stark, hört mir zu und versteht mich. Noch nie habe ich jemanden erlebt, der das so ehrlich meint und mit so viel Engagement dabei ist. Ernsthaft. Was mir in dem Zusammenhang aufgefallen ist: Ich denke nicht mehr über das Skin Picking nach. Es ist unwichtig geworden, vielleicht sogar "egal"? Ich möchte einfach keine Gedanken daran verschwenden, sondern bin auf mein Glück fokussiert. Nur das zählt gerade! Ich fühle mich wie befreit, als könnte ich dem SP endlich eine gewisse Zeit entfliehen. Und das nicht nur, wenn wir beieinander sind, sondern jeden verdammten Tag, seit wir wissen, was wir einander bedeuten. Das heißt zwar nicht, dass ich nicht drücke, aber genau das meine ich: Selbst das ist mir egal. Scheiß drauf, darum geht es gerade nicht. Ich bin und bleibe derselbe Mensch und mein Freund zeigt mir das. Bei ihm brauche ich keine Entschuldigung oder Erklärung. Bei ihm kriege ich Liebe, Unterstützung und Anerkennung für Siege und für Niederlagen. Weil ich immer stark bin und jeden Tag, jede Stunde, jede Minute kämpfe. Das ist ein unbeschreiblich gutes Gefühl!
Auf dass sich dieses Gefühl noch weiter steigern wird! Keiner von uns ist noch ein einziges Mal allein und einsam. Wir geben uns gegenseitig alles und stehen erst am Anfang von etwas wunderbar Schönem.
Bis bald mal wieder! Ein fröhliches "Gute Nacht!" von mir. :)
16. November 2016
Es lässt sich nicht mehr ändern
23:45 Uhr. Eigentlich sollte ich schon längst im Bett sein, da ich morgen wie immer sehr früh in den Tag starten muss. Aber ich kann noch nicht schlafen... Ich muss erstmal verarbeiten, was gerade im Bad passiert ist. Dafür schreibe ich hier - einfach, um diesen Ballast loszuwerden. Gesprächsbedarf besteht nämlich nicht.
Wie lange stand ich gerade vor dem Spiegel und habe gedrückt? Mindestens 30 Minuten... Mein Gesicht ist komplett rot und angeschwollen. Scheiße, echt scheiße. Ich bin ziemlich wütend, muss ich sagen. Wütend auf mich selbst und auf mein Leben. Es tritt genau das ein, was immer passiert, ich aber vermeiden wollte: Es läuft schlechter und schlechter. Am Wochenende ist der Zeitpunkt des Zwischenziels gekommen und bis dahin kann ich nichts mehr retten. Es ist zu spät. Überall Pickel, Wunden und Rötungen. Im Gesicht, am Hals, im Dekolleté und auch an den Beinen. Super. Kann ich nicht einfach die Zeit zurückdrehen und es nochmal versuchen? Wie schön wäre das!? Aber ich muss den Tatsachen in's Auge blicken und akzeptieren, dass es jetzt so ist wie es ist. Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen, nichts lässt sich ändern! Ich muss jetzt damit leben und klarkommen, egal, wie unzufrieden mich das macht.
Mission "Druck rausnehmen" ist also nicht geglückt. Bravo, Jacqueline.
Wie lange stand ich gerade vor dem Spiegel und habe gedrückt? Mindestens 30 Minuten... Mein Gesicht ist komplett rot und angeschwollen. Scheiße, echt scheiße. Ich bin ziemlich wütend, muss ich sagen. Wütend auf mich selbst und auf mein Leben. Es tritt genau das ein, was immer passiert, ich aber vermeiden wollte: Es läuft schlechter und schlechter. Am Wochenende ist der Zeitpunkt des Zwischenziels gekommen und bis dahin kann ich nichts mehr retten. Es ist zu spät. Überall Pickel, Wunden und Rötungen. Im Gesicht, am Hals, im Dekolleté und auch an den Beinen. Super. Kann ich nicht einfach die Zeit zurückdrehen und es nochmal versuchen? Wie schön wäre das!? Aber ich muss den Tatsachen in's Auge blicken und akzeptieren, dass es jetzt so ist wie es ist. Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen, nichts lässt sich ändern! Ich muss jetzt damit leben und klarkommen, egal, wie unzufrieden mich das macht.
Mission "Druck rausnehmen" ist also nicht geglückt. Bravo, Jacqueline.
13. November 2016
Ironie!?
'N Abend!
Kennt ihr diese Ironie, wenn eins euer Zwischenziele näher rückt und je näher es kommt, desto schlechter läuft es mit dem Drücken? Ich kenne das jedenfalls sehr gut, es ist fast immer so. Es mag vielleicht einige Zeit vorher - zu Beginn meiner "Challenge" o.Ä. - ganz gut laufen, aber kaum rückt das Zwischenziel in greifbare Nähe, geht es bergab. Und verhindern kann ich es nicht. Wenn es wichtig wird, gerät alles außer Kontrolle und meine Selbstbeherrschung ist auch wie weggeblasen. Pff, die totale Ironie. Und nach dem Anlass des Zwischenziels geht es dann wieder rasend schnell bergauf und man fragt sich nur:"Ernsthaft jetzt? Kommt ein wenig spät...".
Natürlich bezieht sich das auf meine Versprechen. Ihr wisst schon, die besonderen Versprechen, die ich kürzlich erwähnte. Ich habe ein drittes Mal einsehen müssen, dass ich das Versprechen gebrochen habe. Doch nun ist Schluss! Ein viertes Mal werde ich kein so großes Versprechen mehr brechen, das würde mir zu sehr wehtun. Außerdem würde es mir das Gefühl geben, dass die Versprechen an Wert verlieren, obwohl sie das eigentlich nicht tun. Aber es ist so schwer... Vielleicht waren die Versprechen nicht mal die allerbeste Idee? Oder sie waren zu groß? Jedenfalls habe ich nachgedacht und mir ist aufgefallen, dass ich mit den Versprechen eine Garantie auf etwas geben wollte, worauf ich keine Garantie geben kann. Ich wollte es garantieren und einhalten, keine Frage. Aber leider geht es bei der Dermatillomanie nicht um's Wollen, sonst wären wir alle bereits gesund und drückfrei, nicht wahr?
Naja, ich habe mir selbst vergeben, bin wieder aufgestanden und laufe nun weiter meinen Weg. Erstmal ohne Versprechen, dafür aber mit der gleichen Willenskraft wie sonst auch. Heute Abend habe ich schonmal nicht gedrückt. Keine Sekunde. Und dieser Erfolg ist gerade extrem groß für mich. :)
Gute Nacht!
Kennt ihr diese Ironie, wenn eins euer Zwischenziele näher rückt und je näher es kommt, desto schlechter läuft es mit dem Drücken? Ich kenne das jedenfalls sehr gut, es ist fast immer so. Es mag vielleicht einige Zeit vorher - zu Beginn meiner "Challenge" o.Ä. - ganz gut laufen, aber kaum rückt das Zwischenziel in greifbare Nähe, geht es bergab. Und verhindern kann ich es nicht. Wenn es wichtig wird, gerät alles außer Kontrolle und meine Selbstbeherrschung ist auch wie weggeblasen. Pff, die totale Ironie. Und nach dem Anlass des Zwischenziels geht es dann wieder rasend schnell bergauf und man fragt sich nur:"Ernsthaft jetzt? Kommt ein wenig spät...".
Natürlich bezieht sich das auf meine Versprechen. Ihr wisst schon, die besonderen Versprechen, die ich kürzlich erwähnte. Ich habe ein drittes Mal einsehen müssen, dass ich das Versprechen gebrochen habe. Doch nun ist Schluss! Ein viertes Mal werde ich kein so großes Versprechen mehr brechen, das würde mir zu sehr wehtun. Außerdem würde es mir das Gefühl geben, dass die Versprechen an Wert verlieren, obwohl sie das eigentlich nicht tun. Aber es ist so schwer... Vielleicht waren die Versprechen nicht mal die allerbeste Idee? Oder sie waren zu groß? Jedenfalls habe ich nachgedacht und mir ist aufgefallen, dass ich mit den Versprechen eine Garantie auf etwas geben wollte, worauf ich keine Garantie geben kann. Ich wollte es garantieren und einhalten, keine Frage. Aber leider geht es bei der Dermatillomanie nicht um's Wollen, sonst wären wir alle bereits gesund und drückfrei, nicht wahr?
Naja, ich habe mir selbst vergeben, bin wieder aufgestanden und laufe nun weiter meinen Weg. Erstmal ohne Versprechen, dafür aber mit der gleichen Willenskraft wie sonst auch. Heute Abend habe ich schonmal nicht gedrückt. Keine Sekunde. Und dieser Erfolg ist gerade extrem groß für mich. :)
Gute Nacht!
10. November 2016
Fotoserie Bad Pyrmont - Part 1
Einen schönen guten Abend wünsche ich euch!
Na, habt ihr den ersten Schnee gut überstanden? Ich war sehr überrascht, als ich gestern Morgen nach dem Aufwachen aus dem Fenster schaute und einige Zentimeter Neuschnee entdeckte. Es taute zwar bis zum Ende des Tages wieder auf, aber es war liegengebliebener Schnee! Und das Anfang November, nicht schlecht.
Um zum eigentlichen Thema dieses Postes zu kommen, nenne ich das Stichwort "Seminar". Ich hatte berichtet, dass ich letzte Woche von meinem FSJ aus auf einem Seminar war. Ich hatte auch berichtet, dass ich dafür einige Stunden Zugreise auf mich nehmen musste. Doch wohin es genau ging, das habe ich noch nicht verraten. Der Titel sagt es allerdings schon: Bad Pyrmont. Ein kleiner Kurort in Niedersachsen, an der Grenze zu NRW. Und es ist ein wirklich wunderschöner, knuddeliger und toller Ort! So schön, dass ich dort auf jeden Fall immer Fotos machen werde! Bis jetzt habe ich noch nicht viel Ausbeute gemacht, weil es dazu aus mehreren Gründen kaum Gelegenheiten gab. Doch im Frühjahr oder im Sommer werde ich dort mal richtig schön fotografieren. Daraus möchte ich eine kleine neue Fotoserie machen, die mit den bisherigen Bildern heute ihren Anfang findet. Außerdem möchte ich jedes Mal ein wenig erzählen, was wir gemacht haben und wie es war. Gerade jetzt nach dem ersten Seminar gibt es diesbezüglich Gesprächsstoff.
Hier oben seht ihr zuerst die Unterkunft an sich und an zweiter Stelle die Aussicht von unserer Unterkunft. Das ist meiner Meinung nach mit das Schönste - diese Aussicht wird mehr als ein Mal Fotomotiv werden. Und ich bin sicher nicht die Einzige, die Gefallen an dieser Umgebung gefunden hat. Wo wir schon dabei sind: Wir waren ~50 Freiwillige aus ganz Niedersachsen! Das sprengte meine Erwartung in hohem Maße, da ich mit ungefähr 15 Personen gerechnet habe. Doch ich muss sagen, dass im Grunde alle sehr nett und offen sind. Ich kam total schnell mit eigentlich jedem, den ich kennenlernte, gut aus und man fand sehr fix Gesprächsthemen und machte Späße miteinander. Die Atmosphäre war extrem entspannt und harmonisch, das habe ich bisher bei neuen Gruppen selten so erlebt. Das zog sich dann auch durch die kompletten 5 Tage, sodass man immer mit coolen Leuten unterwegs war. Zugegebenermaßen habe ich das auch sehr genossen, diese Abwechslung zu erleben. Endlich wieder Menschen in meinem Alter, mit denen man redet und was unternimmt. Endlich mal wieder eine schöne, unterhaltsame und recht sorgenfreie Zeit haben.
Das führt mich auch zum nächsten Punkt: Mein Wohlbefinden während des Seminars, insbesondere auf das Skin Picking bezogen. Dort lässt sich kurz und knackig sagen, dass es mir gut ging. Ich fühlte mich wohl und habe keine Sekunde an meiner Haut gedrückt. So vermied ich natürlich auch eventuell peinliche/blöde Situationen im Zimmer. Die Zimmernachbarn kann man sich nicht so recht aussuchen, das wird in Zukunft auch mal wechseln. Dieses Mal war ich aber mit einem Mädchen, was zufälligerweise aus einem Nebenort kommt, auf einem Zimmer. Zu zweit war es morgens recht angenehm und entspannt. Dennoch schminkte ich mich kaum, da ich einfach nicht so recht Lust dazu hatte und länger schlafen wollte. Am Ankunftstag war ich allerdings noch komplett geschminkt - der Wechsel fiel dann zuerst auf. Aber ich erhielt keine blöden Blicke oder Kommentare. Ich sag ja: Ausstrahlung und Selbstsicherheit ist alles. Außerdem ist keiner perfekt! Und zu betonen ist auch, wie verständnis- und respektvoll die anderen Freiwilligen waren. Gerade meine Zimmernachbarin bewies das, als ich ihr von der Dermatillomanie erzählte. Es war ein lockeres und gutes Erstgespräch.
Zum Ablauf an sich möchte ich auch kurz ein paar Worte verlieren, werde das aber nur stichpunktartig machen.
Montag: Anreise, erstes Kennenlernen, Organisation, Stadterkundung
Dienstag: Theorie, Restaurantbesuch, Spieleabend "Mein FSJler kann"
Mittwoch: Erste-Hilfe-Kurs, Halloweenparty
Donnerstag: Theorie, Gruppenspiele, Barbesuch
Freitag: Theorie, Reflexion, Planung der nächsten Seminare, Abreise
Die kursiv-gedruckten Sachen wurden nicht in der Großgruppe unternommen (was teilweise klar sein dürfte), sondern eben als Kleingruppe mit denen, die man sympathisch fand. Der Rest betraf jeden Seminarteilnehmer und war von den Anleiterinnen geplant.
Insgesamt kann ich sagen, dass ich das Seminar ziemlich gut fand und mich auf das nächste im Januar freue! Da wird es dann auch den zweiten Part dieser Fotoserie geben. Für heute sind wir aber am Ende, daher verabschiede ich mich. Bis bald!
Na, habt ihr den ersten Schnee gut überstanden? Ich war sehr überrascht, als ich gestern Morgen nach dem Aufwachen aus dem Fenster schaute und einige Zentimeter Neuschnee entdeckte. Es taute zwar bis zum Ende des Tages wieder auf, aber es war liegengebliebener Schnee! Und das Anfang November, nicht schlecht.
Um zum eigentlichen Thema dieses Postes zu kommen, nenne ich das Stichwort "Seminar". Ich hatte berichtet, dass ich letzte Woche von meinem FSJ aus auf einem Seminar war. Ich hatte auch berichtet, dass ich dafür einige Stunden Zugreise auf mich nehmen musste. Doch wohin es genau ging, das habe ich noch nicht verraten. Der Titel sagt es allerdings schon: Bad Pyrmont. Ein kleiner Kurort in Niedersachsen, an der Grenze zu NRW. Und es ist ein wirklich wunderschöner, knuddeliger und toller Ort! So schön, dass ich dort auf jeden Fall immer Fotos machen werde! Bis jetzt habe ich noch nicht viel Ausbeute gemacht, weil es dazu aus mehreren Gründen kaum Gelegenheiten gab. Doch im Frühjahr oder im Sommer werde ich dort mal richtig schön fotografieren. Daraus möchte ich eine kleine neue Fotoserie machen, die mit den bisherigen Bildern heute ihren Anfang findet. Außerdem möchte ich jedes Mal ein wenig erzählen, was wir gemacht haben und wie es war. Gerade jetzt nach dem ersten Seminar gibt es diesbezüglich Gesprächsstoff.
Hier oben seht ihr zuerst die Unterkunft an sich und an zweiter Stelle die Aussicht von unserer Unterkunft. Das ist meiner Meinung nach mit das Schönste - diese Aussicht wird mehr als ein Mal Fotomotiv werden. Und ich bin sicher nicht die Einzige, die Gefallen an dieser Umgebung gefunden hat. Wo wir schon dabei sind: Wir waren ~50 Freiwillige aus ganz Niedersachsen! Das sprengte meine Erwartung in hohem Maße, da ich mit ungefähr 15 Personen gerechnet habe. Doch ich muss sagen, dass im Grunde alle sehr nett und offen sind. Ich kam total schnell mit eigentlich jedem, den ich kennenlernte, gut aus und man fand sehr fix Gesprächsthemen und machte Späße miteinander. Die Atmosphäre war extrem entspannt und harmonisch, das habe ich bisher bei neuen Gruppen selten so erlebt. Das zog sich dann auch durch die kompletten 5 Tage, sodass man immer mit coolen Leuten unterwegs war. Zugegebenermaßen habe ich das auch sehr genossen, diese Abwechslung zu erleben. Endlich wieder Menschen in meinem Alter, mit denen man redet und was unternimmt. Endlich mal wieder eine schöne, unterhaltsame und recht sorgenfreie Zeit haben.
Das führt mich auch zum nächsten Punkt: Mein Wohlbefinden während des Seminars, insbesondere auf das Skin Picking bezogen. Dort lässt sich kurz und knackig sagen, dass es mir gut ging. Ich fühlte mich wohl und habe keine Sekunde an meiner Haut gedrückt. So vermied ich natürlich auch eventuell peinliche/blöde Situationen im Zimmer. Die Zimmernachbarn kann man sich nicht so recht aussuchen, das wird in Zukunft auch mal wechseln. Dieses Mal war ich aber mit einem Mädchen, was zufälligerweise aus einem Nebenort kommt, auf einem Zimmer. Zu zweit war es morgens recht angenehm und entspannt. Dennoch schminkte ich mich kaum, da ich einfach nicht so recht Lust dazu hatte und länger schlafen wollte. Am Ankunftstag war ich allerdings noch komplett geschminkt - der Wechsel fiel dann zuerst auf. Aber ich erhielt keine blöden Blicke oder Kommentare. Ich sag ja: Ausstrahlung und Selbstsicherheit ist alles. Außerdem ist keiner perfekt! Und zu betonen ist auch, wie verständnis- und respektvoll die anderen Freiwilligen waren. Gerade meine Zimmernachbarin bewies das, als ich ihr von der Dermatillomanie erzählte. Es war ein lockeres und gutes Erstgespräch.
Zum Ablauf an sich möchte ich auch kurz ein paar Worte verlieren, werde das aber nur stichpunktartig machen.
Montag: Anreise, erstes Kennenlernen, Organisation, Stadterkundung
Dienstag: Theorie, Restaurantbesuch, Spieleabend "Mein FSJler kann"
Mittwoch: Erste-Hilfe-Kurs, Halloweenparty
Donnerstag: Theorie, Gruppenspiele, Barbesuch
Freitag: Theorie, Reflexion, Planung der nächsten Seminare, Abreise
Die kursiv-gedruckten Sachen wurden nicht in der Großgruppe unternommen (was teilweise klar sein dürfte), sondern eben als Kleingruppe mit denen, die man sympathisch fand. Der Rest betraf jeden Seminarteilnehmer und war von den Anleiterinnen geplant.
Insgesamt kann ich sagen, dass ich das Seminar ziemlich gut fand und mich auf das nächste im Januar freue! Da wird es dann auch den zweiten Part dieser Fotoserie geben. Für heute sind wir aber am Ende, daher verabschiede ich mich. Bis bald!
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