19. Juli 2015

Zuversicht


Mit diesem Post möchte ich euch darüber informieren, wie ich in mein Ferienvorhaben gestartet bin. Positiv ist, dass ich wirklich von Anfang an mit vollem "Körpereinsatz" dabei war. Gleich gestern Morgen habe ich es geschafft, das Licht am Alibert bei uns im Bad auszulassen und so keine Sekunde Skin Picking betrieben zu haben! Auch den Rest des Tages habe ich nicht einmal gedrückt - bis gestern Abend. Da konnte ich nicht widerstehen und habe ein bisschen was gemacht... Allerdings ist wichtig zu erwähnen, dass ich mich unter Kontrolle hatte! Es war einer dieser seltenen Momente, in denen ich mir völlig bewusst war, was ich tue. Einer der Momente, in denen die warnenden Stimmen in meinem Kopf ganz laut und nah waren. Ich habe es also geschafft, wieder aufzuhören, ohne in den Trancezustand gefallen zu sein. Selbst das ist für mich eine Art Erfolg, müsst ihr wissen. Aus dem Grund war ich dann gestern auch nicht großartig traurig, sondern genauso gestimmt wie vorher auch. Heute Morgen habe ich es dann wieder lassen können, erneut ein Grund zur Freude. Über den bisherigen Tag verteilt habe ich hier und da ganz kurz geskinpickt, aber bereits nach wenigen Sekunden aufhören können. Wahnsinn, wie sehr ich das im Moment unter Kontrolle habe. Natürlich nehme ich mir für den heutigen Abend bzw. die heutige Abendroutine vor, meine Haut in Ruhe zu lassen. Mal sehen, wie es läuft.

Zusammenfassend sehe ich das als guten Start an, obwohl es nicht perfekt gelaufen ist. So habe ich eben die Möglichkeit, mich noch zu steigern und meine bisherigen Erfolge zu überbieten, was ja auch ein schönes Gefühl ist. In Anbetracht der zukünftigen Wochen bin ich immernoch sehr zuversichtlich und optimistisch. Was Anderes wäre doch auch völlig unangebracht, oder nicht? Sich ein Vorhaben zu setzen und dann nicht mit dem Gedanken an Erfolg an die Sache ranzugehen wäre in meinen Augen falsch. Ich bin der Meinung, dass man nach Möglichkeit immer positiv denken sollte, egal, wie schwer das sein mag! Nur dann kann man es auch zu etwas bringen. Außerdem habe ich ehrlich gesagt auch immer die Möglichkeit einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung im Hinterkopf... Das heißt: Ich hätte im Falle von pessimistischen Gedanken dauernd Angst, dass am Ende auch kein Erfolg eintreten wird, weil ich ja eh nicht dran geglaubt habe. Übertragen auf den Optimismus denke ich mir also: Wenn ich daran glaube, dann wird das schon! Und wenn ich daran glaube, meinen Rekord zu überbieten, dann werde ich das auch schaffen! Tschakka!

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