Guten Abend!
Heute habe ich nicht so viel Zeit zum Bloggen, allerdings gibt es etwas, was ich euch schon seit einiger Zeit mitteilen muss. Es hat sich nämlich etwas geändert, was ich hiermit aktualisieren werde.
Im letzten Teil meiner "Motivation gesucht?"-Reihe (hier zu finden) habe ich euch unter Anderem den Blog von meiner guten Freundin Nadine vorgestellt. Falls jemand von euch kürzlich versucht hat, den Blog aufzurufen, wird er gemerkt haben, dass es den Blog nicht mehr gibt. Zumindest nicht in der Form! Glücklicherweise existiert er noch, allerdings unter einem neuen Namen und damit auch unter einer neuen URL. Das Thema hat sich nicht verändert, aber am Design wurde noch etwas gefeilt. Ich kann ihren tollen Blog daher nach wie vor empfehlen, ein Vorbeischauen ist er mindestens wert!
Und dies ist der neue Link:
http://www.borderlight.blogspot.de
Dieser Blog dient mir seit 2014 als eine Art "Tagebuch", in dem ich meine Reise mit dem Skin Picking festhalte. Des Weiteren möchte ich informieren, das Thema bekannter machen und anderen Betroffenen Verständnis, Mut sowie Inspiration schenken. Nebenbei teile ich auch andere Bereiche meines Lebens mit euch, lade Fotos hoch und Ähnliches. Viel Freude und Erkenntnisse beim Lesen!
4. Oktober 2015
1. Oktober 2015
Ein wenig Geschwafel
So. Direkt am ersten Tag des neuen Monats wollen wir mal einen neuen Post bringen.
Ein bestimmtes Thema gibt es heute nicht und ja, das ist sehr selten bei mir. Ich werde einfach ein paar Dinge erzählen und hoffe, dass es euch nicht zu sehr langweilt. Ansonsten könnt ihr diesen Post natürlich auch ungelesen lassen und auf den nächsten Post warten. :D
Nach meinem 7-tägigen Erfolg habe ich nun wieder den Bann gebrochen. Gestern und auch heute habe ich mich mal wieder nicht beherrschen können, was aber größtenteils daran liegt, dass meine Haut zyklusbedingt rumzickt. Das könnte man jetzt als Ausrede abstempeln, doch ich kenne meinen Körper gut genug und kann euch daher die Richtigkeit dieser Aussage versichern. Was mir allerdings in den letzten Tagen geholfen hat, war klassische Ablenkung mit geschicktem Nebeneffekt: Ich habe mir meine Nägel lackiert - ordentlich mit Unterlack, 3 Schichten Farblack und Überlack, das volle Programm also. Erstens frisst das Zeit und zweitens ist man danach für eine weitere Zeitspanne daran gehindert, an seiner Haut zu drücken. Jedenfalls dann, wenn man keine Macken im Lack will. Außerdem finde ich es natürlich auch schön, sonst würde ich es nicht tragen. Ja, schwarz ist schon eine tolle Farbe...
Weiter geht's mit einem ganz anderen Thema. Ich hatte im letzten Post mehr oder weniger angekündigt, dass im Oktober Einiges anstehen wird. Neben dem schon erwähnten Treffen mit der Selbsthilfegruppe habe ich Mitte des Monats noch einen Termin beim Hautarzt, auf den ich fast schon sehnsüchtig warte. Durch ein paar nette Leute, die mir nach dem Anblick meiner Fotos von hier eine E-Mail geschrieben haben, bin ich auf eine Erkrankung aufmerksam geworden, die sich Nesselsucht nennt. Erst hielt ich es für Schwachsinn, doch als ich weiter gesucht habe im Internet, kam ich auf die sogenannte physikalische Nesselsucht und die Symptome treffen nahezu perfekt auf mich und meine Haut zu. Daraufhin habe ich einen Termin beim Hautarzt abgemacht und hoffe, dass sich das klären lässt. Große Probleme habe ich zwar nicht, aber es könnte mir eventuell meine kleinen Tattoopläne zerstören. Das möchte ich einfach nur mit einem Arzt und dann später natürlich auch mit dem entsprechenden Tattoowierer absprechen. Es gibt sogar die Möglichkeit, gegen die Hautschwellungen Tabletten zu nehmen, nur will ich noch nicht so weit denken und eigentlich brauch ich nicht noch mehr Medikamente... Mehr als abwarten kann ich da wohl nicht und wenn ich mehr weiß, werde ich bestimmt darüber berichten!
Zu guter Letzt möchte ich noch einmal dazu aufrufen, dass ihr mir immer gerne Themen- bzw. Postvorschläge zukommen lassen könnt! Ich bin sehr offen für Ideen und würde mich über Meldungen freuen. :) Übrigens hätte ich mal wieder total Lust auf eine weitere Zeichnung oder Ähnliches, nur fehlt mir dazu leider die Zeit. Bald ist wieder Klausurenphase und da wird es zeitlich sehr knapp... Hoffentlich finde ich trotzdem mal Zeit dafür.
Damit verabschiede ich mich auch bereits wieder, bis dann!
Ein bestimmtes Thema gibt es heute nicht und ja, das ist sehr selten bei mir. Ich werde einfach ein paar Dinge erzählen und hoffe, dass es euch nicht zu sehr langweilt. Ansonsten könnt ihr diesen Post natürlich auch ungelesen lassen und auf den nächsten Post warten. :D
Nach meinem 7-tägigen Erfolg habe ich nun wieder den Bann gebrochen. Gestern und auch heute habe ich mich mal wieder nicht beherrschen können, was aber größtenteils daran liegt, dass meine Haut zyklusbedingt rumzickt. Das könnte man jetzt als Ausrede abstempeln, doch ich kenne meinen Körper gut genug und kann euch daher die Richtigkeit dieser Aussage versichern. Was mir allerdings in den letzten Tagen geholfen hat, war klassische Ablenkung mit geschicktem Nebeneffekt: Ich habe mir meine Nägel lackiert - ordentlich mit Unterlack, 3 Schichten Farblack und Überlack, das volle Programm also. Erstens frisst das Zeit und zweitens ist man danach für eine weitere Zeitspanne daran gehindert, an seiner Haut zu drücken. Jedenfalls dann, wenn man keine Macken im Lack will. Außerdem finde ich es natürlich auch schön, sonst würde ich es nicht tragen. Ja, schwarz ist schon eine tolle Farbe...
Weiter geht's mit einem ganz anderen Thema. Ich hatte im letzten Post mehr oder weniger angekündigt, dass im Oktober Einiges anstehen wird. Neben dem schon erwähnten Treffen mit der Selbsthilfegruppe habe ich Mitte des Monats noch einen Termin beim Hautarzt, auf den ich fast schon sehnsüchtig warte. Durch ein paar nette Leute, die mir nach dem Anblick meiner Fotos von hier eine E-Mail geschrieben haben, bin ich auf eine Erkrankung aufmerksam geworden, die sich Nesselsucht nennt. Erst hielt ich es für Schwachsinn, doch als ich weiter gesucht habe im Internet, kam ich auf die sogenannte physikalische Nesselsucht und die Symptome treffen nahezu perfekt auf mich und meine Haut zu. Daraufhin habe ich einen Termin beim Hautarzt abgemacht und hoffe, dass sich das klären lässt. Große Probleme habe ich zwar nicht, aber es könnte mir eventuell meine kleinen Tattoopläne zerstören. Das möchte ich einfach nur mit einem Arzt und dann später natürlich auch mit dem entsprechenden Tattoowierer absprechen. Es gibt sogar die Möglichkeit, gegen die Hautschwellungen Tabletten zu nehmen, nur will ich noch nicht so weit denken und eigentlich brauch ich nicht noch mehr Medikamente... Mehr als abwarten kann ich da wohl nicht und wenn ich mehr weiß, werde ich bestimmt darüber berichten!
Zu guter Letzt möchte ich noch einmal dazu aufrufen, dass ihr mir immer gerne Themen- bzw. Postvorschläge zukommen lassen könnt! Ich bin sehr offen für Ideen und würde mich über Meldungen freuen. :) Übrigens hätte ich mal wieder total Lust auf eine weitere Zeichnung oder Ähnliches, nur fehlt mir dazu leider die Zeit. Bald ist wieder Klausurenphase und da wird es zeitlich sehr knapp... Hoffentlich finde ich trotzdem mal Zeit dafür.
Damit verabschiede ich mich auch bereits wieder, bis dann!
27. September 2015
7-Tage-Erfolg
Hey Freunde!
Es tut mir irgendwie ein wenig leid, dass ich den Blog - so jedenfalls in meinen Augen - diesen Monat etwas schleifen lasse... Entweder ich habe keine Zeit oder keine Motivation und das ärgert mich natürlich. Ich hoffe, dass dies nur eine Phase war und ich bald wieder mehr schreiben kann und werde. Nächsten Monat steht ja zum Beispiel auch mein zweiter Besuch bei der Selbsthilfegruppe in Köln an, worauf ich mich schon sehr freue! Dazu wird es selbstverständlich einen Post geben, ihr dürft also bereits gespannt sein. :)
Doch nun zum heutigen Tag. In einem meiner letzten Posts habe ich mir für heute ein Zwischenziel gesetzt: Ich wollte 7 Tage lang nicht an meiner Haut drücken. Und da der Cafébesuch heute Morgen vonstattengegangen ist, wird es nun Zeit für eine abschließende Ergebnisauswertung. Die ersten Tage hat meine neue Morgenroutine (für mehr Infos hier klicken) wieder Erfolge gezeigt und für abends habe ich mich im dunklen Badezimmer abgeschminkt und bin danach direkt wieder rausgegangen. Auf diese Weise konnte ich meine typischen Verhaltensketten wunderbar unterbrechen und so das Skin Picking für diese Zeiten vermeiden. Ich erinnere mich da ganz besonders an den einen Abend... Ich war bereits abgeschminkt und wollte als Nächstes meine Zähne putzen, als meine Hand schon wieder ganz unkontrolliert zum Lichtschalter des Aliberts wanderte. In meinen Gedanken rief eine Stimme:"Komm schon, Jacqueline! Nur ganz kurz, das kannst du dir erlauben! Ein, zwei Stellen und dann machst du das Licht wieder aus!" Fast wäre ich der Stimme gefolgt, doch ich konnte mich beherrschen und mich von diesen Gedanken losreißen. Ich habe das Licht am Alibert also nicht angemacht und ihr glaubt nicht, was das in dem Moment für ein Erfolg war! Wie oft habe ich mich in der Vergangenheit von dieser Stimme hinreißen lassen? Unzählige Male habe ich daran geglaubt, nur "ganz kurz" an meiner Haut drücken zu können, bis ich dann letzendlich nach einem mindestens 30-minütigem Rausch wieder aufgewacht bin... Ich habe endlich mal wieder ein sehr starkes Gefühl von Kontrolle gehabt und das hat mich schon sehr stolz gemacht. Noch stolzer macht mich jedoch, dass ich es tatsächlich bis heute durchgehalten habe! 7 Tage ohne Skin Picking liegen hinter mir und das ist ein ziemlich großer Erflog für mich! :) Es erfüllt mich mit Zufriedenheit und neuer Motivation und Kraft.
Und weil diese Methode mit den Zwischenzielen nicht ganz ohne "Belohnungen" funktioniert, habe ich mich heute Nachmittag mit einer guten Portion Mittagsschlaf belohnt, anstatt mich sofort an Hausaufgaben, Erledigungen oder meinen Blogpost zu setzen.
Das tat wirklich gut und daher bin ich auf der Suche nach einem neuen, geeigneten Anlass für ein Zwischenziel. Ich habe das Gefühl, dass diese Methode bei mir mit am erfolgreichsten ist, was bedeutet, dass ich sie häufiger nutzen sollte. Wenn ich so in den Kalender schaue, steht außer dem Treffen mit der Selbsthilfegruppe erstmal nicht viel an... Also wird dieses Datum mein neues Zwischenziel! Bis zum 19.10 nehme ich mir hiermit vor, möglichst wenig an meiner Haut zu drücken! Absolut kein Skin Picking wäre wohl noch zu hart für mich, daher will ich mir mein Vorhaben ein wenig auflockern. Es sei ja nicht gesagt, dass man sein Vorhaben nicht noch übertreffen kann.
Bis hoffentlich bald und ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende! Habt morgen einen guten Start in die neue Woche, eure Jacqueline.
Es tut mir irgendwie ein wenig leid, dass ich den Blog - so jedenfalls in meinen Augen - diesen Monat etwas schleifen lasse... Entweder ich habe keine Zeit oder keine Motivation und das ärgert mich natürlich. Ich hoffe, dass dies nur eine Phase war und ich bald wieder mehr schreiben kann und werde. Nächsten Monat steht ja zum Beispiel auch mein zweiter Besuch bei der Selbsthilfegruppe in Köln an, worauf ich mich schon sehr freue! Dazu wird es selbstverständlich einen Post geben, ihr dürft also bereits gespannt sein. :)
Doch nun zum heutigen Tag. In einem meiner letzten Posts habe ich mir für heute ein Zwischenziel gesetzt: Ich wollte 7 Tage lang nicht an meiner Haut drücken. Und da der Cafébesuch heute Morgen vonstattengegangen ist, wird es nun Zeit für eine abschließende Ergebnisauswertung. Die ersten Tage hat meine neue Morgenroutine (für mehr Infos hier klicken) wieder Erfolge gezeigt und für abends habe ich mich im dunklen Badezimmer abgeschminkt und bin danach direkt wieder rausgegangen. Auf diese Weise konnte ich meine typischen Verhaltensketten wunderbar unterbrechen und so das Skin Picking für diese Zeiten vermeiden. Ich erinnere mich da ganz besonders an den einen Abend... Ich war bereits abgeschminkt und wollte als Nächstes meine Zähne putzen, als meine Hand schon wieder ganz unkontrolliert zum Lichtschalter des Aliberts wanderte. In meinen Gedanken rief eine Stimme:"Komm schon, Jacqueline! Nur ganz kurz, das kannst du dir erlauben! Ein, zwei Stellen und dann machst du das Licht wieder aus!" Fast wäre ich der Stimme gefolgt, doch ich konnte mich beherrschen und mich von diesen Gedanken losreißen. Ich habe das Licht am Alibert also nicht angemacht und ihr glaubt nicht, was das in dem Moment für ein Erfolg war! Wie oft habe ich mich in der Vergangenheit von dieser Stimme hinreißen lassen? Unzählige Male habe ich daran geglaubt, nur "ganz kurz" an meiner Haut drücken zu können, bis ich dann letzendlich nach einem mindestens 30-minütigem Rausch wieder aufgewacht bin... Ich habe endlich mal wieder ein sehr starkes Gefühl von Kontrolle gehabt und das hat mich schon sehr stolz gemacht. Noch stolzer macht mich jedoch, dass ich es tatsächlich bis heute durchgehalten habe! 7 Tage ohne Skin Picking liegen hinter mir und das ist ein ziemlich großer Erflog für mich! :) Es erfüllt mich mit Zufriedenheit und neuer Motivation und Kraft.
Und weil diese Methode mit den Zwischenzielen nicht ganz ohne "Belohnungen" funktioniert, habe ich mich heute Nachmittag mit einer guten Portion Mittagsschlaf belohnt, anstatt mich sofort an Hausaufgaben, Erledigungen oder meinen Blogpost zu setzen.
Das tat wirklich gut und daher bin ich auf der Suche nach einem neuen, geeigneten Anlass für ein Zwischenziel. Ich habe das Gefühl, dass diese Methode bei mir mit am erfolgreichsten ist, was bedeutet, dass ich sie häufiger nutzen sollte. Wenn ich so in den Kalender schaue, steht außer dem Treffen mit der Selbsthilfegruppe erstmal nicht viel an... Also wird dieses Datum mein neues Zwischenziel! Bis zum 19.10 nehme ich mir hiermit vor, möglichst wenig an meiner Haut zu drücken! Absolut kein Skin Picking wäre wohl noch zu hart für mich, daher will ich mir mein Vorhaben ein wenig auflockern. Es sei ja nicht gesagt, dass man sein Vorhaben nicht noch übertreffen kann.
Bis hoffentlich bald und ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende! Habt morgen einen guten Start in die neue Woche, eure Jacqueline.
23. September 2015
Fotografierversuche
Einen schönen Herbstanfang wünsche ich euch! Hoffen wir alle mal auf möglichst wenig Regen und Sturm, ich persönlich kann mit solch einem Schmuddelwetter echt nichts anfangen... Am liebsten darf es bis Dezember so schön sonnig und warm bleiben wie jetzt.
Kennt ihr diese Tage, an denen ihr euch mal richtig hübsch fühlt? Wo ihr dann vielleicht mal die Kamera oder das Handy rausholt und die guten Momente festhalten wollt? Wo ihr Fotos über Fotos macht und irgendwann aufgebt, weil sie euch einfach nicht zufrieden stellen, da ihr auf den Bildern komplett anders ausseht als in echt? Genau so geht es mir gerade, deshalb ist dies mal wieder ein spontaner Post. Ihr müsst wissen, dass ich mich ziemlich selten selbst fotografiere. "Selfies" sind eine Rarität auf meinem Handy und wirklich "gute Fotos" von meiner Digitalkamera gibt es auch nicht viele von mir. Eigentlich ist das schade - es gibt einige Momente, in denen ich mich wohl fühle und natürlich würde ich diese Momente gerne ausnutzen, indem ich Fotos mache, aber es will häufig nicht klappen. Genauso wie heute: Ich habe gerade eben mit meinem Handy und mit meiner Kamera Fotos gemacht, aber schnell feststellen müssen, dass ich mir auf den Bildern einfach nicht so gefalle wie in echt. Hässlich finde ich mich nicht, aber irgendwie geht Einiges über den Weg des Fotografierens verloren, hab ich das Gefühl... Laut den Meinungen einiger Personen, die mich kennen, sehe ich auf Fotos sowieso sehr anders aus als in echt. Ich habe sogar ein paar Mal gehört, dass meine Ausstrahlung, die ich in echt habe, auf Bildern überhaupt nicht rüberkommt. Womöglich liegt es daran, ich weiß es nicht. An und für sich ist das schon ein ziemliches 'First-World-Problem', gebe ich zu. Trotzdem nervt mich das gerade... Auch ich darf mich mal über Kleinigkeiten beschweren, denke ich.
Hier heißt es dann auch schon wieder bis zum nächsten Mal, wo es hoffentlich wieder mehr Grund zur Freude gibt. Stellt euch an dieser Stelle einfach eine Jacqueline in ihrer Bestform und mit schicken Klamotten vor, die euch zum Abschied zulächelt. Bis dann! :)
Kennt ihr diese Tage, an denen ihr euch mal richtig hübsch fühlt? Wo ihr dann vielleicht mal die Kamera oder das Handy rausholt und die guten Momente festhalten wollt? Wo ihr Fotos über Fotos macht und irgendwann aufgebt, weil sie euch einfach nicht zufrieden stellen, da ihr auf den Bildern komplett anders ausseht als in echt? Genau so geht es mir gerade, deshalb ist dies mal wieder ein spontaner Post. Ihr müsst wissen, dass ich mich ziemlich selten selbst fotografiere. "Selfies" sind eine Rarität auf meinem Handy und wirklich "gute Fotos" von meiner Digitalkamera gibt es auch nicht viele von mir. Eigentlich ist das schade - es gibt einige Momente, in denen ich mich wohl fühle und natürlich würde ich diese Momente gerne ausnutzen, indem ich Fotos mache, aber es will häufig nicht klappen. Genauso wie heute: Ich habe gerade eben mit meinem Handy und mit meiner Kamera Fotos gemacht, aber schnell feststellen müssen, dass ich mir auf den Bildern einfach nicht so gefalle wie in echt. Hässlich finde ich mich nicht, aber irgendwie geht Einiges über den Weg des Fotografierens verloren, hab ich das Gefühl... Laut den Meinungen einiger Personen, die mich kennen, sehe ich auf Fotos sowieso sehr anders aus als in echt. Ich habe sogar ein paar Mal gehört, dass meine Ausstrahlung, die ich in echt habe, auf Bildern überhaupt nicht rüberkommt. Womöglich liegt es daran, ich weiß es nicht. An und für sich ist das schon ein ziemliches 'First-World-Problem', gebe ich zu. Trotzdem nervt mich das gerade... Auch ich darf mich mal über Kleinigkeiten beschweren, denke ich.
Hier heißt es dann auch schon wieder bis zum nächsten Mal, wo es hoffentlich wieder mehr Grund zur Freude gibt. Stellt euch an dieser Stelle einfach eine Jacqueline in ihrer Bestform und mit schicken Klamotten vor, die euch zum Abschied zulächelt. Bis dann! :)
20. September 2015
Was ist "normal"?
Guuuten Tag, Leute.
Ihr merkt schon, diesen Monat läuft es eher schleichend mit den Posts... Ich weiß nicht, aber ich habe Angst, dass mir die Themen ausgehen. Dass ich mich so sehr im Kreis drehe, dass es euch als Leser langweilt. Und das möchte ich natürlich nicht! Deswegen bin ich eigentlich ständig am Überlegen und am Suchen, um euch Abwechslung bieten zu können. Gleichzeitig will ich euch an meinem Alltag teilhaben lassen und der wiederholt sich nunmal leider in gewisser Weise. Vielleicht ist aktuell auch nur eine unkreative Phase, warten wir's ab.
Jedenfalls habe ich mir mein kleines Zwischenziel aus dem letzten Post erfüllen können! Ich habe an dem Abend nicht gedrückt; zwischenzeitlich bis heute allerdings wieder... Vermutlich brauche ich wieder ein Event bzw. einen großen Anlass, um ein Datum vor Augen zu haben. Leider gibt es da im Moment nichts, außer ein Cafébesuch am nächsten Sonntag. Da das eine Woche hin ist, wird mein nächstes Zwischenziel sein, bis dahin nicht zu drücken. 7 Tage sind gar nicht so viel, wenn man länger drüber nachdenkt. Ich möchte es schaffen, unbedingt! 7 Tage kein Skin Picking.
So, nun aber zum eigentlichen Thema! Tut mir leid, dass ich immer so viel nebenher erzähle, jedoch sind das meiner Meinung nach wichtige Dinge.
Als ich heute gemütlich im Bett lag und gedankenversunken mit meinen Tange Juniors rumhantiert habe, kam mir folgende Frage in denn Sinn:"Was ist eigentlich 'normal'?" Wer legt fest, was normal ist? Gibt es Maßstäbe und wenn ja, wie sehen sie aus? Hängt es nicht immer von der Seite, von der man es betrachtet, ab? Ist Anderssein immer das Gleiche oder aus jeder Sicht etwas Neues? Ich habe mich gefragt, ob diese Beschäftigungsalternative mit den Tangle Juniors normal und alltäglich ist, schließlich würde ich damit in der Öffentlichkeit sicherlich einige Blicke auf mich ziehen. Für mich ist das normal, da auch meine Dermatillomanie für mich normal ist. Sie gehört zu mir, ist (leider) ein teilweise großer Teil meines Alltags und beeinflusst mich daher auch ziemlich. Danach habe ich weiter gedacht: Für alle Betroffenen müsste die Antwort auf diese Frage nach der Normalität "ja" heißen, oder nicht? Untereinander fühlen wir uns normal, wir sind nicht anders als unsere Mitmenschen. Manchmal fühlen wir uns anders/unnormal und wie total verrückte und kranke Außenseiter, aber eigentlich sind wir das nicht! Wer sagt denn, dass wir nicht normal sind? Unsere Gefühle? Unsere Gefühle sind viel zu persönlich bzw. subjektiv, um das beurteilen zu können, auch wenn sie uns das Gegenteil einreden wollen. In Wirklichkeit ist es doch so: Jeder Mensch ist normal. Von ganz weit weg betrachtet sind wir alle gleich - ob klein oder groß, ob dick oder dünn, ob hell- oder dunkelhäutig, ob gläubig oder nicht, ob psychisch krank oder nicht... Solange wir uns nicht selbst zum Außenseiter machen, müssen wir auch nicht zwangsläufig einer sein! Nehmt euer Leben in die Hand und beweist euch selbst, dass ihr ganz normale und tolle Personen seid!
Zum Schluss noch zwei anregende Zitate zu dem Thema:
Ihr merkt schon, diesen Monat läuft es eher schleichend mit den Posts... Ich weiß nicht, aber ich habe Angst, dass mir die Themen ausgehen. Dass ich mich so sehr im Kreis drehe, dass es euch als Leser langweilt. Und das möchte ich natürlich nicht! Deswegen bin ich eigentlich ständig am Überlegen und am Suchen, um euch Abwechslung bieten zu können. Gleichzeitig will ich euch an meinem Alltag teilhaben lassen und der wiederholt sich nunmal leider in gewisser Weise. Vielleicht ist aktuell auch nur eine unkreative Phase, warten wir's ab.
Jedenfalls habe ich mir mein kleines Zwischenziel aus dem letzten Post erfüllen können! Ich habe an dem Abend nicht gedrückt; zwischenzeitlich bis heute allerdings wieder... Vermutlich brauche ich wieder ein Event bzw. einen großen Anlass, um ein Datum vor Augen zu haben. Leider gibt es da im Moment nichts, außer ein Cafébesuch am nächsten Sonntag. Da das eine Woche hin ist, wird mein nächstes Zwischenziel sein, bis dahin nicht zu drücken. 7 Tage sind gar nicht so viel, wenn man länger drüber nachdenkt. Ich möchte es schaffen, unbedingt! 7 Tage kein Skin Picking.
So, nun aber zum eigentlichen Thema! Tut mir leid, dass ich immer so viel nebenher erzähle, jedoch sind das meiner Meinung nach wichtige Dinge.
Als ich heute gemütlich im Bett lag und gedankenversunken mit meinen Tange Juniors rumhantiert habe, kam mir folgende Frage in denn Sinn:"Was ist eigentlich 'normal'?" Wer legt fest, was normal ist? Gibt es Maßstäbe und wenn ja, wie sehen sie aus? Hängt es nicht immer von der Seite, von der man es betrachtet, ab? Ist Anderssein immer das Gleiche oder aus jeder Sicht etwas Neues? Ich habe mich gefragt, ob diese Beschäftigungsalternative mit den Tangle Juniors normal und alltäglich ist, schließlich würde ich damit in der Öffentlichkeit sicherlich einige Blicke auf mich ziehen. Für mich ist das normal, da auch meine Dermatillomanie für mich normal ist. Sie gehört zu mir, ist (leider) ein teilweise großer Teil meines Alltags und beeinflusst mich daher auch ziemlich. Danach habe ich weiter gedacht: Für alle Betroffenen müsste die Antwort auf diese Frage nach der Normalität "ja" heißen, oder nicht? Untereinander fühlen wir uns normal, wir sind nicht anders als unsere Mitmenschen. Manchmal fühlen wir uns anders/unnormal und wie total verrückte und kranke Außenseiter, aber eigentlich sind wir das nicht! Wer sagt denn, dass wir nicht normal sind? Unsere Gefühle? Unsere Gefühle sind viel zu persönlich bzw. subjektiv, um das beurteilen zu können, auch wenn sie uns das Gegenteil einreden wollen. In Wirklichkeit ist es doch so: Jeder Mensch ist normal. Von ganz weit weg betrachtet sind wir alle gleich - ob klein oder groß, ob dick oder dünn, ob hell- oder dunkelhäutig, ob gläubig oder nicht, ob psychisch krank oder nicht... Solange wir uns nicht selbst zum Außenseiter machen, müssen wir auch nicht zwangsläufig einer sein! Nehmt euer Leben in die Hand und beweist euch selbst, dass ihr ganz normale und tolle Personen seid!
Zum Schluss noch zwei anregende Zitate zu dem Thema:
Ich bin so anders als die anderen,
weil ich genauso wie die anderen bin.
(Rainer Müller, *1960)
Anders zu sein bedeutet für jeden Menschen etwas anderes.
(Ernst Ferstl, *1955)
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