31. März 2015

Unterbewusster Widerstand

Guten Abend, Freunde der Nacht.

Ich habe gerade eine Heilerdemaskenprozedur und damit einen weiteren Versuch, meiner Haut zu helfen, hinter mir. In letzter Zeit drücke ich nicht unbedingt viel und versuche vielmehr, meine Haut anständig zu pflegen (z.B. durch die Cremes der Kosmetikerin), aber irgendwie habe ich das blöde Gefühl, dass das alles nichts bringt... Es ist, als würde sich meine Haut einen feuchten Dreck darum scheren und als würde alles an Pflege abprallen. Als würde mein Körper unterbewusst im Inneren Widerstand gegen eine beginnende und andauernde Heilung leisten. Tja, das kommt mir nicht gerade gelegen, muss ich zugeben. Aber gut, ich werde nicht aufgeben! Ich will an mir arbeiten und eines Tages keine neuen Wunden mehr auf meiner Haut sehen.

Ich glaube, das Schlimmste an der Dermatillomanie sind nicht unbedingt die unzähligen Pickelmale und Narben. Es ist vielmehr die Tatsache, dass man selbst dafür verantwortlich ist und sich jede einzelne Narbe selbst zugefügt hat. Wenn man länger darüber nachdenkt, entwickelt sich daraus eine schwer zu schluckende Pille voll Traurigkeit und Entsetzen. Umso schöner ist das Gefühl, zu all dem, was man angerichtet hat, zu stehen. Ich hoffe, dass mich dieses Gefühl bald ununterbrochen begleiten wird.

29. März 2015

Bad Days

Wir kennen es alle... Den Bad-Hair-Day. Doch ich hab momentan so eine Art Bad-Everything-Day und das für mehrere Tage am Stück. Meine Haare wollen nicht anständig aussehen, mein Hautzustand ist schrecklich, meine Hände sind trocken und und und. Was ist nur los? Was hab ich gemacht, dass ich mich momentan so abstoßend fühle? Meine Pflege ist die Gleiche, die einzige Änderung ist wirklich die neue Pille. Bezüglich der Haut wird sie der Auslöser sein, aber der Rest ist wohl einfach grundlos so. Hat ja jeder mal so Tage, an denen nichts läuft und an denen man sich hässlich fühlt. Ich hoffe nur, dass sich das Ganze legt, wenn ich zu meinem Freund fliege, denn da möchte ich mich wohl fühlen und besser aussehen als jetzt. Das klingt bescheuert, ich weiß. Irgendwie hab ich gerade die Schnauze voll von mir selbst, muss ich gestehen. Solche Momente hab ich manchmal, könnte dann den lieben langen Tag schlafen, um mich nicht ertragen zu müssen.

Es ist wohl das Beste, den Post jetzt zu beenden. Machts gut.

28. März 2015

Ein langer Weg

Es ist mal wieder spät in der Nacht und ich habe mal wieder zu lange Zeit im Badezimmer verbracht. Ja, ich habe auch geweint und einen Moment Traurigkeit walten lassen. Doch ich habe mich beruhigt und werde diesen Post mit meinen Gedanken verfassen, bevor ich schlafen gehe.

Es ist nicht zu leugnen, dass ich in den letzten Monaten viele Fortschritte gemacht habe - gerade auf diesem Blog lässt sich das ganz gut erkennen. Ich habe vieles geschafft und mir vieles bewiesen, bin an manchen Aufgaben gewachsen und habe nicht zuletzt an noch mehr Stärke und Selbstsicherheit gewonnen. Das ist alles wunderbar, doch gerade eben überkamen mich Zweifel... Ich kämpfe die ganze Zeit gegen das Skin Picking und stehe nach jedem Rückschlag wieder auf, doch was ist, wenn das der falsche Weg ist? Ist es richtig, gegen sich selbst zu kämpfen? Die Alternative wäre, der Dermatillomanie freien Lauf zu lassen und so sehr damit im Reinen zu sein, dass man mit ihr lebt und nicht gegen sie kämpft. Ist das der richtige Weg? Ich weiß keine Antwort, weshalb ich ein wenig unsicher geworden bin. Nun müssen sich diese beiden Wege nicht zwingend gegenseitig ausschließen, oder!? Vom Gefühl her würde ich nämlich ganz klar sagen, dass ich mich selbst akzeptiert habe und mit der Dermatillomanie klarkomme, was gerade zu damals ein riesiger Unterschied ist. Doch geht es vielleicht noch zufriedener? Ich glaube kaum, wenn ich ehrlich bin. Und was den Kampf angeht: Würde ich es nicht merken, wenn es der falsche Weg wäre? Ich hätte dann doch sicher nicht so viele Erfolgserlebnisse gehabt. Fest steht sicherlich, dass mein Weg mit und gegen die Dermatillomanie noch sehr lang sein wird. Er wird lang und nicht zuletzt geprägt von Hindernissen sein, aber das hält mich nicht davon ab, ihn zu gehen. Wie sagt man so schön? Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Außerdem bin ich mir sicher, dass es nicht unbemerkt bleiben würde, wenn ich den Kampf gewinne oder verliere. ...Wobei... Eigentlich gibt es ja kein Verlieren, denn das Ende ist erst erreicht, wenn ich als Gewinner aus dem Kampf hervorgehe!

Meiner Haut geht es im Moment nicht gut und ich habe den starken Verdacht, dass der Grund dafür wirklich eine Anfangsverschlechterung der neuen Pille ist. Ich darf mich davon nicht runterziehen lassen, das wäre nicht richtig. Es ist nur noch eine Woche bis zu dem Treffen mit meinem Freund und ich habe ehrlich gesagt keine große Hoffnung, dass ich mein Ziel erreichen werde. Dennoch werde ich kämpfen und am Ball bleiben, vielleicht überrasche ich mich letztendlich selbst. Wäre schön.

25. März 2015

Eindrücke meiner Haut - 5

Lange habe ich keinen "Eindrücke meiner Haut"-Post mehr gemacht, sondern Fotos meiner Haut in andere Posts integriert, doch heute führe ich diese Postserie mal weiter. Mein letztes Foto, was gleichzeitig das Vorher-Bild im Sinne meines Projektes ist, enstand am 12.3. und am Montag, dem 23.3, habe ich das nächste Bild (was ihr unten sehen werdet) meines Dekolletés aufgenommen. Zusätzlich habe ich noch Fotos meines Beins für euch, da ich heute wieder sehr viel an meinen Beinen gedrückt habe und dafür weniger in meinem Gesicht oder im Dekolleté. Ich muss da wirklich aufpassen, denn bei den Beinen kann ich ganz schnell in Bereiche abrutschen, in denen es nicht mehr schön ist... Ich erinnere mich diesbezüglich an den Sommer, wo ich wochenlang an meinen Beinen gedrückt habe und so ständig rote Stellen hatte. Das muss ich nicht wieder haben.

Aber ich möchte gar nicht um den heißen Brei herumreden, sondern euch die Fotos zeigen. Die Bilder von meinem Bein habe ich gemacht, um euch auch da mal einen Eindruck bieten zu können. Links ist der Zustand kurz nach dem Skin Picking und rechts nach ein paar Stunden.



23. März 2015

Gedanken der Nacht

Wow, um 1 Uhr in der Nacht habe ich Zeit und Grund zum Bloggen...

Bis Mitternacht habe ich Schulkram erledigt, danach stand ich eine Stunde lang im Bad und sicherlich könnt ihr euch schon denken, was dort passiert ist... Diese eine Stunde bestand zu 90% aus Skin Picking und ich bin nicht stolz drauf. Auch in den letzten Tagen habe ich immer gedrückt, seit diesem Wochenende auch wieder exzessiv an den Beinen. Ich habe jeden Tag mehrmals das Verlangen danach! Morgens stehe ich auf, gehe ins Bad und drücke dort, danach gehe ich in mein Zimmer, um da zu drücken und nachdem ich mich kurz mit etwas Anderem beschäftigt habe, drücke ich erneut. Es ist schrecklich, aber ich könnte den kompletten Tag damit verbringen. Allerdings finde ich es angebracht, zu erwähnen, dass meine Haut im Moment ohnehin extrem unrein ist und darüber hinaus auch schmerzt. Keinen blassen Schimmer, woran das liegt (vielleicht ist es ja die Anfangsverschlimmerung der neuen Pille?), aber es bildet die perfekte Grundlage für einen verheerenden und starken Teufelskreis. Leider ist diese Erkenntnis zu spät, denn ich scheine schon tief drinzustecken und komm einfach nicht raus. Mir fehlt ein Anstoß oder etwas, woran ich mich festhalten und rausziehen kann, doch leider finde ich nichts und sinke immer weiter hinein in den Kreislauf aus schlimm aussehender Haut und Skin Picking. Das Projekt läuft bis jetzt mehr als schlecht und das kann man ruhig mal so sagen, es ist ein Fakt.

Doch wisst ihr was? Ich bin traurig um diese Situation, ja. Aber ich verstecke mich und meine Haut trotzdem nicht! Es ist mir so gleichgültig, was andere Personen von mir und meiner Haut denken mögen, dass ich morgen (bzw. heute) sehr wahrscheinlich mal wieder ungeschminkt in die Schule gehen werde. Es wird meiner Haut in keinem Fall schaden und ich bin es irgendwie satt, nicht zu dem, was ich angerichtet habe, zu stehen. Soll jeder sehen, dass ich mich verunstalte. Mir egal, ich kann damit umgehen. Ich bin so, ganz einfach.

17. März 2015

Doch lieber Schritt für Schritt?

Zuerst möchte ich mich gleich für meine lange Abwesenheit hier entschuldigen, ich habe schulisch bedingt immer noch sehr, sehr wenig Zeit und das wird auch in den nächsten Tagen nicht aufhören... Freitag ist allerdings meine letzte (LK-)Klausur und nächste Woche Mittwoch beginnen dann auch endlich meine Osterferien, dann ist erstmal Erholung angesagt! :) Ich hoffe, dass sich dann auch wieder mehr Zeit für meinen Blog finden wird.

Zwischenstand: Seit dem 12.3, also seit ca. 7 Tagen, läuft mein Projekt und ich bin natürlich schon dazu imstande, euch ein kleines Update zu liefern, wie es bisher so gelaufen ist. Im letzten Post erwähnte ich, dass Radikalität bei mir im Normalfall gut funktioniert, aber bisher hat diese Methode noch nicht gefruchtet. Ich habe jeden Tag gedrückt, jedoch teilweise ziemlich wenig. Natürlich sind das für mich auch Erfolge, die ich nicht einfach abtun möchte, aber es ist nicht das, was ich mir vorgenommen habe. Trotzdem verzeihe ich mir und sehe die bisherigen 7 Tage nicht als Misserfolge an, sondern viel eher als einen guten Anfang. Es ist der erste Schritt gewesen, der für die nächsten Schritte notwendig ist. Für die nächsten und letzten Tage des Projekts nehme ich mir also dennoch vor, überhaupt gar nicht zu drücken, um meiner Haut die bestmögliche Voraussetzung für eine einsetzende Heilung bieten zu können. Darüber hinaus sollte ich wieder mehr Struktur in meinen Alltag bekommen, da ich seit langer Zeit mein persönliches Tagebuch vernachlässige und die Tapping-Methode auch nicht regelmäßig durchführe. Ich vermute mal, dass das an dem Stress liegt...

Wie versprochen gibt es das Anfangs- bzw. Vorher-Bild, welches ich direkt am 12.3 gemacht habe. Meine Haut sieht ein wenig aus wie von Sommersprossen übersäht, finde ich. Es wirkt sehr gleichmäßig und synchron, wie gewollt... Jedenfalls soll das jetzt nicht den Eindruck machen, dass ich mich davon im Moment runterziehen lasse, denn so ist es nicht - im Gegenteil! Mir geht es im Grunde immer noch so, wie in meinem Video erwähnt. Ich komme ganz gut damit klar und verstecke meine Haut nicht zusätzlich.




Wenn ich es für geeignet empfinden sollte, werde ich kommenden Donnerstag (also im Abstand einer Woche) das nächste Foto machen und das bis zum Ende so einhalten.

Nun, die Schule wartet auf mich. Bis bald!

11. März 2015

Projekt "eMoSP" und neues Zwischenziel

Schönen guten Abend euch!

Wie lange habe ich mir kein Zwischenziel mehr gesetzt? Zu lange, richtig! Ich glaube, das ist einer der Gründe, warum mich in den letzten Wochen das andauernde Gefühl von Unstrukturiertheit beschlich. Es fühlte sich nur nach einem ungeordneten Chaos ohne Ziel an.

Jetzt habe ich mir aber endlich ein neues Zwischenziel überlegt und es wird das nächste Treffen mit meinem Freund sein. In der zweiten Osterferienwoche werde ich (vermutlich am 3.4) für eine Woche zu ihm fliegen, wenn alles klappt, was jetzt noch etwas weniger als einen Monat hin ist. Bis dahin möchte ich meinen Hautzustand um Einiges verbessern, da besonders mein Dekolleté im Moment schrecklich aussieht. Ich komme damit recht gut zurecht, aber ich möchte eben verhindern, dass dieser Hautzustand etwas Normales für mich wird. Natürlich möchte ich insgesamt gesehen einfach ein feineres Hautbild als jetzt haben und mich dementsprechend hübscher fühlen. Was auch nicht verachtet werden soll: Ich möchte mal wieder Erfolge sehen, mir selbst etwas beweisen...ihr kennt das inzwischen sicher von mir.

Verbunden mit diesem Zwischenziel möchte ich für den folgenden Monat eine Art Projekt laufen lassen. Projekt "eMoSP" steht abkürzend für Projekt "Ein Monat ohne Skin Picking". Das heißt: Kein Skin Picking! Ja, es ist ein radikales Vorhaben mit hohem Risiko zum Scheitern, aber ich sehe es als Chance, mir den Weg zum Erfolg des Zwischenziels zu erleichtern! Manchmal funktioniert Radikalität ganz gut bei mir und es gibt keinen Grund, es nicht wieder mit dieser Methode zu probieren. Falls es Rückschläge geben sollte, werde ich strengstens versuchen, mir zu verzeihen. Es geht nicht unbedingt um einen hundertprozentigen Erfolg, es geht nur um Erfolg.

Sobald das Projekt rum ist, werdet ihr ein Vorher-Nachher-Foto meiner Haut zu sehen bekommen. Das Vorher-Bild werde ich morgen machen, heute Abend habe ich das nicht mehr geschafft.

Ich bin gespannt auf das Projekt, was morgen starten soll und wünsche mir selbst an dieser Stelle mal viel Glück. Go, go, go, Jacqueline!

6. März 2015

Fingernägel - von lang auf kurz!?

Hallo, da bin ich auch schon wieder. :) Jetzt im Moment habe ich ein wenig Zeit, in der ich mich näher mit unseren Händen und Nägeln beschäftigen möchte. Ich kam auf die Idee, als ich mir heute meine eigenen Fingernägel geschnitten und gefeilt habe.

Das Thema Fingernägel spielt bei der Dermatillomanie eine ziemlich große Rolle, denn unsere Finger(nägel) sind wie unser "Hauptwerkzeug", mit dem wir unsere Haut bearbeiten. Unsere Hände sind immer da und stets greifbar, eine Pinzette o.Ä. jedoch nicht. Es gibt auch viele Fragen, die man sich als Skin Picker in Bezug auf dieses Thema mal gefragt hat: Was ist hilfreich oder produktiv? Was ist weniger hilfreich? Lang oder kurz? Lackiert oder unlackiert? Niemand kann euch auf diese Fragen allgemeingültige Antworten oder Tipps geben, denn jedem hilft etwas Anderes. Man muss für sich selbst schauen, ob man eher die Finger von der Haut lässt, wenn die Nägel kurz oder lang sind. Also rate ich euch, wenn ihr unsicher seid, einfach mal verschiedene Längen auszuprobieren und auch hinsichtlich des Nagellacks verschiedene Varianten zu versuchen!

Ich persönlich muss ja sagen, dass ich meine Fingernägel am liebsten lang trage und das auch gut machen kann, da meine Nägel prima wachsen und sehr hart sind. Außerdem gefallen mir längere Nägel einfach viel lieber an meinen Händen - kurze Nägel erinnern mich sehr an meine Vergangenheit, in der ich stark an ihnen gekaut habe. Des Weiteren lackiere ich mir gerne die Nägel und bin da sehr kreativ, nur das Ablackieren geht mir ehrlich gesagt ziemlich auf den Geist. Was das Skin Picking betrifft, macht es bei mir kaum einen Unterschied, ob lang oder kurz. Lediglich bei den Oberarmen und Schultern kann ich nicht so gut drücken, wenn meine Nägel geschnitten sind. Bezüglich des Nagellacks habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mir die schöne, zeitaufwendige Arbeit nicht kaputtmachen will und deshalb nicht an meiner Haut drücke. Das ist natürlich ein positiver Aspekt! Trotzdem schneide und lackiere ich mir meine Fingernägel unabhängig von dem Einfluss auf meine Dermatillomanie, weil z.B. das Schneiden eh irgendwann unausweichlich wird (wenn bspw. ein Nagel abgebrochen ist oder sie zu lang werden).

Zu guter Letzt habe ich noch Vorher-Nachher-Fotos von meinen Nägeln gemacht. Bei der kurzen Variante trage ich Klarlack, die lange Variante ist frisch ablackiert. Ihr werdet sehen, dass ich mir die Nägel immer radikal von ganz lang auf ganz kurz schneide. Das mache ich einfach, weil ich bei mittellang nie alle auf die gleiche Länge feilen könnte. Entschuldigt die unterschiedlichen Lichtverhältnisse, während meiner Prozedur ist es bereits dunkel geworden.




Kennt ihr das eigentlich, dass ihr nach dem Schneiden eine Zeit lang nicht mehr auf eurem Smartphone tippen könnt? Ich beobachte dieses Phänomen schon recht lange bei mir und rege mich jedes Mal beim Schreiben wieder darüber auf, wenn ich nichts anständig gebacken bekomme.

Damit ist mein Post am Ende angelangt. Ich werde mich dieses Wochenende, was überraschenderweise sehr sonnig und warm werden soll, durchgehend mit Schule beschäftigen. Hoffentlich habt ihr ein angenehmeres Wochenende!

5. März 2015

Ein Tag der Zufriedenheit

Einen schönen guten Abend wünsche ich euch!

Gestern habe ich einen recht besonderen Tag gehabt... Ich hatte mich weiter mit den Filmtrailern, die ich euch in meinem letzten Post gezeigt habe, dem Film und allem drum und dran beschäftigt. Das Ganze hat mich mal wieder zum Nachdenken angeregt und ich habe daraufhin das Gefühl bekommen, mich und meine Situation gut erkennen und reflektieren zu können. Es kam Zufriedenheit in mir auf... Das ist wirklich etwas komisch, aber ich habe in den Spiegel geschaut, meine Narben betrachtet und mich gut und stark gefühlt. Wie eine starke, mutige Person mit einer Geschichte. Natürlich bin ich mir bewusst, dass dieser Zustand nicht dauerhaft sein wird, aber ich habe ihn vielleicht gerade deswegen umso mehr genossen.

Ich wollte meine Gefühlslage selbstverständlich mit euch teilen und habe gestern deshalb nochmal ein kleines, spontanes Video gedreht und dort alles näher erläutert. Außerdem habe ich noch zwei Fotos von meiner Haut gemacht, da die Kamera beim Filmen leider nie so wirklich alles einfängt. Erst, nachdem ich die Fotos und das Video auf meinen PC geladen habe, ist mir dann aufgefallen, dass ich blöderweise leicht geschminkt war und damit natürlich das Hautbild meines Gesichtes minimal verfälscht zu sehen ist. Ich hoffe, das macht euch nichts aus!

Damit viel Spaß beim Video, ihr findet es hier:





Bis bald, eure Jacqueline. :)

3. März 2015

Inspiration

Guten Abend!

Ihr merkt vielleicht mal wieder, dass ich im Moment schulisch gesehen sehr eingebunden bin und kaum Zeit für mich selbst und meinen Blog habe. Ich drücke jeden Tag, dafür aber relativ wenig. Mein Hautzustand ist ganz annehmbar und ich habe das Gefühl, dass es bergauf geht. Soweit, sogut.

Gerade eben habe ich mir mal wieder Videos von Beckie0 auf YouTube angesehen, allerdings auf ihrem Kanal TrichJournal. Über ein Video bin ich zufällig auf zwei Trailer zu einem Film über Trichotillomanie gelangt, in dem Rebecca auch mitspielt. Diese Trailer haben mich eben sofort so tief berührt, dass ich Tränen in die Augen bekommen habe. Manche Sätze der zu sehenden Personen sind so wundervoll wahr und weise, dass sie glatt Zitate werden könnten! Wenn ihr also betroffen seid und gerade etwas Inspiration, Motivation und Aufmunterung sucht, dann schaut euch die Videos einfach mal an. Es lohnt sich!

https://m.youtube.com/watch?v=VvK6jnUCxZg

https://m.youtube.com/watch?v=F_Dv7hydnsw

Verzeiht mir meine geringe Postrate, bald gibt es hoffentlich wieder mehr zu lesen.